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Naja, was die Datenspeicherung, egal ob im Internet oder Videoüberwachung und was auch immer anbelangt, werden wir alle pauschal einmal beschuldigt, Schwerverbrecher zu sein. Das stimmt. Vor Gericht sieht das aber ganz anders aus. Sogar in den USA, wo die Geschworenen ja die merkwürdigsten Urteile fällen und wo es einen Datenschutz in unserem Sinn noch nie gegeben hat, wird so eine zusammengewürfelte Anhäufung von Daten vor Gericht nicht als Beweis anerkannt. Da gibt es schon eine ganze Menge Urteile und Präzedenzfälle dazu. Das wird bei uns in Europa hoffentlich nicht anders sein.
Zu der Karikatur: Das Erheben, Ausfiltern und Verknüpfen der angeführten Daten hat schon eine Menge gekostet. Die Arbeitszeit von zwei Außendienstmitarbeitern kommt noch dazu. Und das Ergebnis wäre in 999 von tausend Fällen eine zugeknallte Tür. Das rechnet sich niemals.
Kostengünstig verwenden könnte man diese Daten maximal für Directmailings. Und die verfangen sich zu 99 % in den Spamfiltern, die heute ja schon fast jeder verwendet.
Stimmt schon, was Steven schreibt. Die Daten sind zwar da, aber so umfangreich, dass niemand wirklich was entscheidendes damit anfangen kann. Zumindest nicht mit einem noch vertretbaren Aufwand.
Das ganze heißt aber nicht, dass ich die lückenlose Überwachung, die auf uns zukommt, für gut halte. Ganz im Gegenteil.
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Geändert von Kuli (28.11.2007 um 19:26 Uhr)
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