Warum macht es mich an, andere in Strumpfhosen und Leggings zu sehen?

tomtastic

Frischling
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Das ist doch eigentlich verrückt. Nüchtern betrachtet sind es doch "nur" Kleidungsstücke. Wenn ich allerdings Beine in Strumpfhosen oder Leggings in der Öffentlichkeit sehe, dann macht mich das schon sehr an. Wenn dann ganz viele (meist Ladies) unterwegs sind, macht mich das sogar eher spitz. Zuhause muss ich dann für Entspannung sorgen oder ziehe mir auch dergleichen an - und dann ist klar, worin das endet :). Klar, schöne Beine sind noch schöner darin zu sehen - aber bis zu einem gewissen Maß, ist mir das in FSH/Leggings auch egal. Es macht mich an.

Manchmal frage ich mich allerdings: Warum ist das denn überhaupt so? Was passiert denn da im Hirn, dass dieses wunderbare Stück "Stoff" so etwas bewirken kann? Es hat ja fast eine animalische Wirkung - aber animalisch wäre eher steinzeitlich, solange gibt es die Materialien noch nicht. Äußere Geschlechtsmerkmale oder Körperbau oder Physiognomie oder was auch immer, dass könnte ich mir alles evolutionsbedingt irgendwie erklären. Aber in dem Fall werde ich nicht recht schlau daraus...

Im Grunde ist es natürlich auch egal warum. Vielleicht gibt es keine richtige Antwort. Würde nichts machen. Denn es ist ja schön, dass es so ist. Dieses prickelnde Gefühl, dass in mir aufsteigt...
 
Eine einfache Antwort könnte sein, dass du schlicht einen Materialfetischismus hast. Das klingt vielleicht zunächst unerfreulich und vielleicht ist es nicht völlig zutreffend, schließlich können auch noch andere Faktoren mit hineinspielen, jedoch würde es schon einen Großteil dessen erklären können, was du beschreibst.
 
Schlanke Beine bei einer Frau wirken optisch passend zu einem schlanken Körper perfekt , auch wenn diese unter Skinny Jeans versteckt sind.
Nacktes Bein und Minirock ist ein opt. schöner Blickfang = in Nylons verhüllt die Perfektion beim anschauen.

Da ich auch täglich Nylon trage, für mich normal, werde ich nicht mehr wuschig , aber das schöne Tragegefühl auf nackter Haut möchte ich trotzdem nicht mehr vermissen !

Gesicht geschminkt wirkt auch schöner , wie normal .

Die schöne zweite Haut am Bein bzw. am ganzen Körper sexy verhüllt = ist auch fürs Kopfkino = nackt ist normal 0815 !
 
Eine einfache Antwort könnte sein, dass du schlicht einen Materialfetischismus hast. Das klingt vielleicht zunächst unerfreulich und vielleicht ist es nicht völlig zutreffend, schließlich können auch noch andere Faktoren mit hineinspielen, jedoch würde es schon einen Großteil dessen erklären können, was du beschreibst.
Ja, ich denke schon, dass ich einen Materialfetisch habe. Ich wundere mich ja nur, wo sowas herkommt. Ich meine sowas wie Feet-Lover oder SM oder oder oder. Das kann es schon seit Jahrtausenden geben. Nylons sind nicht so alt... Woher kommt denn so ein Trigger? In einer so kurzen Zeit. Im Übrigen: ich habe das schon sehr überspitzt dargestellt. Ganz so wild ist es nicht ;)
 
Schlanke Beine bei einer Frau wirken optisch passend zu einem schlanken Körper perfekt , auch wenn diese unter Skinny Jeans versteckt sind.
Nacktes Bein und Minirock ist ein opt. schöner Blickfang = in Nylons verhüllt die Perfektion beim anschauen.

Da ich auch täglich Nylon trage, für mich normal, werde ich nicht mehr wuschig , aber das schöne Tragegefühl auf nackter Haut möchte ich trotzdem nicht mehr vermissen !

Gesicht geschminkt wirkt auch schöner , wie normal .

Die schöne zweite Haut am Bein bzw. am ganzen Körper sexy verhüllt = ist auch fürs Kopfkino = nackt ist normal 0815 !
Ja, also Beine gehören für mich auf jeden Fall zum Reiz dazu UND Strumpfhosen/Leggins machen diese ein Stück weit makellos. Auch beim Anfassen.
 
Ja, klar, die Beine in Nylon´s, zu sehen, oder mal streicheln, das zieht einen schon an. :oops:
 
Berührt zu werden kenne , eng tanzen, auf dem Schoß sitzen = wenn dann beide Nylons tragen super !
 
Bei mir ist der Fetisch in der Kindheit entstanden. Einige meiner Klassenkameraden mustten im Winter Kindertsrumpfhosen anziehen und wurden dafür "gehänselt", weil sie ja "Mädchenkleider" an haben. Als Junge hätte ich niemals Strumpfhosen angezogen. Mit der Pubertät erwachte dann nicht nur das Interesse für Mädchen sondern auch für Strumpfhosen. Die Kombination aus Beidem ist bei mir desshalb am anziehendsten.
 
Wenn wm Nylons tragen noch schöner !
 
Wenn eine Frau sowie ein Mann Nylons auf nackter Haut tragen und gemeinsam dieses Gefühl spüren, wenn sich Ihre Nylonbeine bzw. Körper aneinander reiben, berühren.

Was versteht man da nicht ?
 
Trage selbst sehr gerne Nylons, am liebsten niemals ohne, ist einfach ein tolles Gefühl auf glatter Haut.

Wenn ich Nylons bei einer Frau sehe, ist - neben der Tatsache das es super hübsch aussieht - mein Gedanke, sind da auf der gleichen Wellenlänge, vom Körpergefühl her.

Denn Nylons tragen ist sowohl gut aussehen als auch ein schönes Gefühl auf der Haut für einen selbst …
 
Deshalb 24 / 7 Nylons ! Modelle abwechselnd, so ist immer ein anderes Tragegefühl möglich privat sowie öffentlich !
 
Schade, dass mit Ausnahme von @Wu2Wai8 keiner auf die Frage von tomtastic geantwortet hat, was Ursache und Hintergrund seines Fetischs sein könnten. Ich habe mal die KI befragt:

Der Ursprung eines Material‑ bzw. Fetischinteresses (z. B. an Latex, Leder, Gummi usw.) wird in der Psychologie nicht auf eine einzige Ursache zurückgeführt. Stattdessen geht man von einem Zusammenspiel mehrerer Faktoren aus:

1. Frühe Lernerfahrungen (Konditionierung)​

Ein häufig diskutierter Mechanismus ist klassische oder operante Konditionierung:
  • Wenn jemand in jungen Jahren (oft in der Pubertät) erstmals sexuelle Erregung erlebt und dabei zufällig ein bestimmtes Material präsent ist, kann sich eine Verknüpfung bilden.
  • Das Material wird dann später selbst zu einem Auslöser für Erregung.
Beispiel: Erste sexuelle Fantasien entstehen, während jemand bestimmte Kleidung oder Materialien wahrnimmt.

2. Prägung und Sensibilisierung in der Entwicklung​

Die sexuelle Entwicklung ist empfindlich für Eindrücke:
  • In der Pubertät kann das Gehirn besonders stark auf neue Reize reagieren.
  • Wiederholte Kombination von bestimmten Sinneseindrücken (Geruch, Oberfläche, Aussehen) mit Erregung verstärkt die Vorliebe.

3. Psychodynamische Ansätze​

Klassische psychoanalytische Theorien (z. B. Freud) sehen Fetische als:
  • funktionalen Ersatz für etwas anderes (z. B. Angstbewältigung oder Kontrolle),
  • oder als Fixierung auf bestimmte Entwicklungsphasen.
Diese Ansätze sind heute jedoch weniger empirisch abgesichert als andere Modelle.

4. Individuelle Vorlieben und Gehirnverarbeitung​

Neuere Sichtweisen betonen:
  • Menschen unterscheiden sich stark darin, welche Reize sie als angenehm oder spannend empfinden.
  • Sinnliche Eigenschaften von Materialien (Glanz, Enge, Geruch, Temperatur) können besonders starke körperliche Reaktionen auslösen.
  • Das Gehirn verknüpft diese sensorischen Reize mit Belohnungssystemen.

5. Symbolische Bedeutung​

Materialien können auch symbolische oder emotionale Bedeutungen haben:
  • Leder kann z. B. mit Stärke oder Dominanz assoziiert sein.
  • Latex häufig mit Kontrolle, Glätte oder futuristischer Ästhetik.

6. Soziale und kulturelle Einflüsse​

  • Medien, Mode, Subkulturen oder frühe Eindrücke beeinflussen, welche Materialien als attraktiv oder „besonders“ wahrgenommen werden.
  • Subkulturen (z. B. BDSM, Fetischszene) können solche Vorlieben verstärken oder bewusst entwickeln.

Wichtig zu verstehen​

  • Ein Materialfetisch ist keine ungewöhnliche Ausnahme, sondern liegt auf einem Spektrum menschlicher Sexualität.
  • Solange er einvernehmlich gelebt wird und nicht zu Leid führt, gilt er als unproblematisch.
  • Die meisten Menschen können gar nicht genau sagen, wann oder warum sich eine solche Vorliebe entwickelt hat – sie entsteht oft schleichend.

✅ Kurz gesagt:
Ein Materialfetisch entsteht meist durch eine Mischung aus frühen Erfahrungen, Lernprozessen, individuellen Sinnespräferenzen und psychologischer Bedeutung, nicht durch eine einzelne Ursache.

 
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