Zur Arbeit unter dem Anzug immer eine Strumpfhose. Es gab nie Kommentare.
Das hab ich auch so gehandhabt u.u. zur Strumpfhose in der Öffentlichkeit nur lange Hose. Die Strumpfhose ist somit maximal an den Knöcheln erkennbar. Ich glaube, darauf achten dann auch nur solche Typen wie wir. Es sei denn, es wird anderen buchstäblich vor Augen geführt, z.B. im Zugabteil, wenn ich mit ganz normal, ohne Verrenkungen übereinandergeschlagenen Beinen jemandem gegenübersitze. Da gab es tatsächlich mal 2 oder 3 Situationen, in denen älteren Damen fast die Augen aus dem Gesicht fielen. Andere (Männer oder jüngere Frauen) haben es entweder nicht bemerkt oder sich nichts anmerken lassen. Halt, an eine Ausnahme erinnere ich mich doch. Ich saß auf einer Parkbank und ein Gruppe von zwei oder drei jüngeren Frauen, so in den "Zwanzigern" blickt im Vobeigehen auffällig auf meine Füße. Vielleicht haben sie auch nur meine sauber geputzten Anzugschuhe bewundert. wie gesagt, in ca. 40 Jahren nie einen Kommentar.
 
@Leonhard, ja in Damen-Kunstlederhose und Strumpfhosen gehe ich auch zum Arzt. Im Wartezimmer rutscht dann das Hosenbeinende über den Knöchel und lässt die Strumpfhose deutlich erkennen. Aber die meisten gucken doch nur in ihr Handy und warten, bis sie aufgerufen werden.
 
Interessante Frage.

Es hängt stark davon ab, welche Art von Strumpfhose gemeint ist:

1. Feinstrumpfhosen (Nylons, Feinstrümpfe)

Feinstrumpfhosen werden von Männern oft diskret unter der Hose (z. B. zum Schutz vor kratzenden Stoffen, für zusätzliche Wärme im Büro oder aus persönlicher Vorliebe) getragen.
  • Geschätzter Anteil: ca. 1 % bis 3 % der erwachsenen Männer in Deutschland.
  • Absolutzahl: Bei rund 34 Millionen erwachsenen Männern in Deutschland entspricht das etwa 350.000 bis 1 Million Männern.
  • Hintergrund: Branchenschätzungen und Forenumfragen aus der Strumpf- und Textilindustrie legen nahe, dass ein kleiner, aber stetiger Prozentsatz der Käufer von Feinstrumpfhosen männlich ist.

2. Thermo-, Strick- und Sportstrumpfhosen (Funktionskleidung)

Wird der Begriff weiter gefasst und schließt Thermostrumpfhosen, dicke Strickstrumpfhosen für den Winter sowie Running Tights (Laufstrumpfhosen) oder Kompressionsstrumpfhosen beim Sport/Wandern ein, sieht das Bild deutlich anders aus.

  • Geschätzter Anteil: ca. 10 % bis 20 % der Männer (zumindest gelegentlich im Winter oder bei Outdoor-Aktivitäten).
  • Absolutzahl: Ca. 3,5 bis 7 Millionen Männer.
  • Hintergrund: Bei Minustemperaturen, beim Wintersport, Wandern oder Radfahren greifen viele Männer zu dicken Thermo- oder Funktionsstrumpfhosen als unterste Schicht.

Dazu kommen alle diejenigen, die heimlich unter ihren Sachen Strumpfhosen tragen. Beim nächsten Warten an der Bushaltestelle kann man ja mal überlegen, wie viele der umstehenden Männer eine Strumpfhose drunter tragen.
Diese Zahlen halte ich für sehr plausibel. Bei Funktionskleidung würde ich vielleicht noch ein paar Prozentpunkte draufpacken
 
Also ich weiß nicht wieviele männliche Bekannte/Freunde ich im Leben bisher hatte.

Ich weiß aber genau, dass ich neben mir noch einen bekennenden und nicht heimlichen FSH-Träger kenne.
Mit dem habe ich die FSH-Leidenschaft vor langer Zeit selbst entdeckt.

Zusätzlich zwei heimliche FSH-Träger. Mit dem einen habe ich im Studium in einer WG gewohnt und ihn beim Tragen erwischt. Der ist damals relativ gelassen damit umgegangen und hat gesagt, dass sie von seiner Freundin wäre und er sie einfach mal anprobiert hat. Später hat er sich als absoluter FSH-Fetischist entwickelt. Aber eher bei Frauen zum Anfassen und Anschauen. Ob er selbst welche trägt, weiß ich nicht. Er hat mich mal auf einer Hochzeit auf meine sehr dünnen (damals noch) Herrenkniestümpfe angesprochen, die kaum sichtbar waren. Offenbar schaute er auf sowas. Vielleicht weil er doch ein Heimlicher ist,

Und beim anderen habe ich es zufällig im Alltag entdeckt. Der ist allerdings rot angelaufen und hat was von Venenproblem gestammelt.

Jetzt tue ich mich trotzdem schwer, daraus eine Hochrechnung zu ermittteln.
 
Das Schöne an dieser Statistik ist,



… dass sie völlig irrelevant ist.
Das könnte man als durchaus zutreffend bezeichnen.

Also wenn mich das nächste mal jemand auf meine Strumpfhose anspricht, kann ich immerhin sagen, das es noch x Prozent andere machen.
Bleibt die Frage, ob mitgezählt wird, wenn ich en femme unterwegs bin?
 
Es geht trotz aller eigener Nylon-Leidenschaft sogar so weit, dass ich nicht die Nylonbedeckten provokant ausgestreckten Beine anderer Männer in kurzen Hosen sehen mag. — Ja, ist voll diskriminierend, aber ich steh dazu!
 
Mir persönlich ist das dazugehörige Geschlecht der Beine welche meinen Weg blockieren ziemlich egal. Es würde mich einfach stören und ich würde es als unhöflich/provokant empfinden. Es wäre für mich kein Erlebnis, welches ich als positiv/angenehm abspeichern würde. Dabei ist die Farbe/den-Zahl/Muster der Beinbekleidung nicht entscheidend für mich.