Meistens kaufe ich meine Strumpfhosen im Laden. Bei DM, Adler, C&A oder wo ich sonst so hingehen.

Abundzu mal online, wenn ich spezielle Strumpfhosen möchte. Zum Beispiel bestimmte Farben oder Modelle.

Ich gehe mit den Strumpfhosen im Laden normal an die Kasse. Aber aufregend ist es für mich auch heute noch ein Wenig.
 
Für mich ist es leichter wenn ich FSHs mit dem Haushaltseinkauf gemeinsam besorge. Bin dann bei der Kassa meist super nervös und versuche immer eine zu erwischen wo hinter mir keiner ist und ich gleich drankomm.
Letztens habe ich einen Damenslip beim Discounter A…..n ohne weiteres besorgt, gefühlt komischer Blick aber OK.
 
Norma hat da gute Feinstrumpfhosen. :emoji_kiss: Diese 3 er Pack s sind recht angenehn. :emoji_green_heart::emoji_purple_heart::emoji_blue_heart: Im Preis. Auch beim anziehen einer Struzmpfhose :emoji_ribbon: reicht der Bund so 10 cm über den Bauchnabel. :emoji_kiss: So will ich das. Auch gibt es bei NORMA gute Stützstrumpfhosen. Früher passten sie zwar gut aber der Bund war nicht so wie ich das wollte. :emoji_reminder_ribbon::emoji_rosette:
 
Für mich ist es leichter wenn ich FSHs mit dem Haushaltseinkauf gemeinsam besorge. Bin dann bei der Kassa meist super nervös und versuche immer eine zu erwischen wo hinter mir keiner ist und ich gleich drankomm.
Letztens habe ich einen Damenslip beim Discounter A…..n ohne weiteres besorgt, gefühlt komischer Blick aber OK.
Ich mache mich dabei keine Gedanken beim Kauf von Damenstrumpfhosen. Denen geht es doch nur um Umsatz.
 
nur übers internet, früher mal als jugendlicher ein oder zweimal im laden geholt, und das unauffällig wie es halt nur ging
 
Ich kaufe meine Strumpfhosen ausschließlich hier vor Ort in Geschäften (Karstadt, Rossmann, Supermärkte....). Ist inzwischen normal für mich. Erinnere mich allerdings an meine Anfangszeiten in denen ich aufgeregt war bis zum Anschlag: Wie reagiert die Verkäuferin? Die Wissen genau, das ich die für mich kaufe! Sieht mich jemand den ich kenne?....Heute weis ich das das alles mein eigenes Kopfkino war;)
 
Ich nehme mein Rezept und gehe zum bestellen ins Sanitätshaus. Lasse kurz nochmal die dort bereits bekannten Maße nachmessen und bestelle dann. Ansonsten EBay. Klappt auch ganz gut, kenne meine Maße.
 
Hier ein Ausschnitt zum Thema aus dem Buch „40 DEN | Erlebnisse eines Strumpfhosenfans“ von Marten de Trieste:

„… Schweren Herzens beschloss ich, selbst eine neue Strumpfhose zu kaufen. Was einfacher klang, als es war. Ich war nicht gerade mit üppigem Taschengeld gesegnet. Natürlich hätte es im nächsten Supermarkt für ein Exemplar gereicht. Als Heranwachsender war mir die Meinung anderer Menschen noch wichtig. Ich fragte mich, was die Kassiererin und die anderen Kunden denken würden, wenn ich als Junge nur eine Strumpfhose aufs Band legen würde. Die Möglichkeit, bei einem regulären Einkauf für meine Mutter ein Exemplar dazu zu schmuggeln, bot sich nicht an. Nicht auszudenken, sie hätte den Bon kontrolliert. Das hatte sie zwar noch nie getan, aber ich wollte auf keinen Fall ein Risiko eingehen. Also entschied ich mich dazu, eine Zeit lang zu sparen, um neben der Strumpfhose weitere Dinge kaufen zu können.
Die Wartezeit zog sich unerträglich lange hin. Dann war es endlich so weit. Ich hatte genug Geld zusammen, um meinem eigenen Einkaufszettel losziehen zu können. Neben einer kleinen Auswahl Süßigkeiten, zwei Schulheften und einer Packung Füllerpatronen standen zwei Äpfel darauf. Eine Strumpfhose, die ich im Kopf behielt, passte in dieses Sortiment nicht optimal hinein. Das war mir bewusst. Aber ich riss mich zusammen und steuerte glücklich den Supermarkt an.
Im Laden wäre es am einfachsten gewesen, direkt zum Regal zu gehen und einen der kleinen, flachen Kartons herauszunehmen, die dort übereinandergestapelt auf Käufer warteten. So hatte ich es mir vorgestellt. Tatsächlich wurde ich aber sehr nervös, als ich das Angebot sah. Tausend Gedanken gingen mir durch den Kopf. Vor allem die Möglichkeit, von einem Nachbarn oder noch schlimmer Schulfreund beim Kauf einer Strumpfhose „erwischt“ zu werden, sorgte für feuchte Hände. Mehrmals lief ich am Regal vorbei, drehte mich immer wieder um, prüfte, wer mich beobachtete. Als ich zu meiner Beruhigung festgestellt hatte, dass kein bekanntes Gesicht im Laden zu entdecken war und die übrigen Kunden sich nicht für mich und andere Mitmenschen interessierten, fasste ich mir endlich ein Herz und trat zum Regal.
Beim Betrachten der Auswahl wurde ich erneut unsicher. Es gab viel mehr Varianten, als ich erwartet hatte. Die Kleidungsstücke unterschieden sich in Farbe, Größe, Material und Preis. Vor allem die Größe bereitete mir Kopfzerbrechen. Die Strumpfhose meiner Mutter war sehr dehnbar. Ich hatte nicht erwartet, dass es hier Unterschiede geben könnte. Für das, was ich vorhatte, spielte die Größe natürlich keine Rolle. Das war mir in diesem Moment vor lauter Aufregung nicht klar. Am liebsten wäre ich wieder abgedreht. Aber ein Zurück gab es nicht mehr. So nahm ich all meinen Mut zusammen. Das Blut schoss mir in den Kopf, meine Hände schwitzten noch mehr. Ich griff verschiedene Varianten heraus und las die Beschreibungen. Zu meiner Freude fand ich auf einem Modell den Hinweis: One Size. Meine Englischkenntnisse waren gut genug, um das übersetzen zu können. Der Preis beruhigte mich ebenfalls.
Ich wählte eine dunkelbraune Variante, packte sie zu den anderen Dingen in den Einkaufswagen und steuerte schnell die Kasse an. Mit immer noch zitternden Händen legte ich meine Waren auf das Band, blickte möglichst unauffällig zu Boden und bezahlte schließlich. Als ich aus den Augenwinkeln bemerkte hatte, dass die Kassiererin sich nicht die Bohne für die einzelnen Artikel interessiert hatte, sondern stoisch den jeweiligen Preis eintippte, ärgerte ich mich über mich selbst. Die ganze Nervosität, die ich schon seit Wochen beim Gedanken an diesen Einkauf empfunden hatte, war überflüssig. Wie dumm ich gewesen war!“

Diese Geschichte spielt in den 1970-er Jahren. Das sollten diejenigen bedenken, die in die Tasten greifen wollen, um zu kommentieren, wie souverän sie heute im Laden als Mann ihre Strumpfhosen kaufen und das heutzutage alles kein Problem ist. De Trieste kauft übrigens inzwischen auch seit Jahrzehnten seine Strumpfhosen im stationären Handel und trägt sie auch öffentlich – wie der Leser im weiteren Verlauf des Buches erfährt.


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Hier ein Ausschnitt zum Thema aus dem Buch „40 DEN | Erlebnisse eines Strumpfhosenfans“ von Marten de Trieste:

„… Schweren Herzens beschloss ich, selbst eine neue Strumpfhose zu kaufen. Was einfacher klang, als es war. Ich war nicht gerade mit üppigem Taschengeld gesegnet. Natürlich hätte es im nächsten Supermarkt für ein Exemplar gereicht. Als Heranwachsender war mir die Meinung anderer Menschen noch wichtig. Ich fragte mich, was die Kassiererin und die anderen Kunden denken würden, wenn ich als Junge nur eine Strumpfhose aufs Band legen würde. Die Möglichkeit, bei einem regulären Einkauf für meine Mutter ein Exemplar dazu zu schmuggeln, bot sich nicht an. Nicht auszudenken, sie hätte den Bon kontrolliert. Das hatte sie zwar noch nie getan, aber ich wollte auf keinen Fall ein Risiko eingehen. Also entschied ich mich dazu, eine Zeit lang zu sparen, um neben der Strumpfhose weitere Dinge kaufen zu können.
Die Wartezeit zog sich unerträglich lange hin. Dann war es endlich so weit. Ich hatte genug Geld zusammen, um meinem eigenen Einkaufszettel losziehen zu können. Neben einer kleinen Auswahl Süßigkeiten, zwei Schulheften und einer Packung Füllerpatronen standen zwei Äpfel darauf. Eine Strumpfhose, die ich im Kopf behielt, passte in dieses Sortiment nicht optimal hinein. Das war mir bewusst. Aber ich riss mich zusammen und steuerte glücklich den Supermarkt an.
Im Laden wäre es am einfachsten gewesen, direkt zum Regal zu gehen und einen der kleinen, flachen Kartons herauszunehmen, die dort übereinandergestapelt auf Käufer warteten. So hatte ich es mir vorgestellt. Tatsächlich wurde ich aber sehr nervös, als ich das Angebot sah. Tausend Gedanken gingen mir durch den Kopf. Vor allem die Möglichkeit, von einem Nachbarn oder noch schlimmer Schulfreund beim Kauf einer Strumpfhose „erwischt“ zu werden, sorgte für feuchte Hände. Mehrmals lief ich am Regal vorbei, drehte mich immer wieder um, prüfte, wer mich beobachtete. Als ich zu meiner Beruhigung festgestellt hatte, dass kein bekanntes Gesicht im Laden zu entdecken war und die übrigen Kunden sich nicht für mich und andere Mitmenschen interessierten, fasste ich mir endlich ein Herz und trat zum Regal.
Beim Betrachten der Auswahl wurde ich erneut unsicher. Es gab viel mehr Varianten, als ich erwartet hatte. Die Kleidungsstücke unterschieden sich in Farbe, Größe, Material und Preis. Vor allem die Größe bereitete mir Kopfzerbrechen. Die Strumpfhose meiner Mutter war sehr dehnbar. Ich hatte nicht erwartet, dass es hier Unterschiede geben könnte. Für das, was ich vorhatte, spielte die Größe natürlich keine Rolle. Das war mir in diesem Moment vor lauter Aufregung nicht klar. Am liebsten wäre ich wieder abgedreht. Aber ein Zurück gab es nicht mehr. So nahm ich all meinen Mut zusammen. Das Blut schoss mir in den Kopf, meine Hände schwitzten noch mehr. Ich griff verschiedene Varianten heraus und las die Beschreibungen. Zu meiner Freude fand ich auf einem Modell den Hinweis: One Size. Meine Englischkenntnisse waren gut genug, um das übersetzen zu können. Der Preis beruhigte mich ebenfalls.
Ich wählte eine dunkelbraune Variante, packte sie zu den anderen Dingen in den Einkaufswagen und steuerte schnell die Kasse an. Mit immer noch zitternden Händen legte ich meine Waren auf das Band, blickte möglichst unauffällig zu Boden und bezahlte schließlich. Als ich aus den Augenwinkeln bemerkte hatte, dass die Kassiererin sich nicht die Bohne für die einzelnen Artikel interessiert hatte, sondern stoisch den jeweiligen Preis eintippte, ärgerte ich mich über mich selbst. Die ganze Nervosität, die ich schon seit Wochen beim Gedanken an diesen Einkauf empfunden hatte, war überflüssig. Wie dumm ich gewesen war!“

Diese Geschichte spielt in den 1970-er Jahren. Das sollten diejenigen bedenken, die in die Tasten greifen wollen, um zu kommentieren, wie souverän sie heute im Laden als Mann ihre Strumpfhosen kaufen und das heutzutage alles kein Problem ist. De Trieste kauft übrigens inzwischen auch seit Jahrzehnten seine Strumpfhosen im stationären Handel und trägt sie auch öffentlich – wie der Leser im weiteren Verlauf des Buches erfährt.


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Schöner Kerl schön gruss kräftig und schön.
 
Wer in der Nähe der französischen Grenze wohnt, sollte vielleicht einmal in die Supermärkte E. Leclerc oder Super U gehen. Da die Frauen in Frankreich ein viel offeners Verhältnis zu Strumpfhosen haben als in Deutschland und diese auch viel öfter in der Öffentlichkeit gesehen werden als in Deutschland, gibts auch viel größere Auswahl an Modellen, Mustern und Farben. Super U und das Monoprix Kaufhaus haben auch Eigenmarke die gut und günstig sind, Wer gerne gemusterte oder farbige Strumpfhosen trägt, ist dort bestens bedient. Und dort haben sie auch viel mehr Grösse variation als in Deutschland. T1 - T6 ist Standard. T steht für Taille = Grösse. Die größte Grösse passt auch jedem 190 cm Mann. Die besagten Supermärkte und das Kaufhaus Monoprix haben auch oft Multipacks zu Aktion Preisen. Wie gesagt, die Franzosen tragen gerne und selbstverständlich FSH und viele der Damen haben auch lange Beine. Da die Französinnen noch was anderes kennen, als Sneakers und Jeans und sich auch gerne chic anziehen, tragen Sie eben viel öfter Rock und somit auch Strumpfhosen dazu. Ergo werden mehr Strumpfhosen verkauft und somit ist Auswahl und Preis-Leistungs Verhältnis auch besser als in Deutschland. Also mal über den Tellerrand schauen und nach Frankreich fahren! Übrigens sind die Kassierinnen dort so gleigültig, dass es keine juckt, wenn ein Mann Strumpfhosen aufs Laufband an der Kasse legt. Und wieso ich gerne vor allem in Frankreich die grossen Wochen Einkäufe tätige: Vieles ist unterdessen billiger als in Deutschland. Milchprodukte, Gemüse, Wein, Fleisch, Allgem Haushaltsartikel, Reinigungsmittel etc. und deshalb sieht man auch immer mehr Autos mit deutschen Kennzeichen dort. Aber eben, man muss halt in der "deutschen Toskana" wohnen, dass es sich lohnt....
Da in Frankreich die Gewerschaften viel mehr Power haben als in Deutschland, sind die Multis auch viel vorsichtiger mit Preisaufschlägen. Während der Energiekrise hat sich Super U solidarisch mit der Regierung gezeigt und beide haben solidarisch je 30 Cents beim Benzin abgeschlagen. Das sieht man in Deutschland nie und da gab's dann auch lange Autoschlangen aus Deutschland, aber dies nur nebenbei, weil off-topic
 
Zuletzt bearbeitet:
Da ich auch in der Nähe zu Frankreich wohne, habe ich natürlich auch schon Mal probiert.War auch positiv überrascht über das Preis-Leistungsverhältnis, die Auswahl aber auch dem Tragegefühl.