Fasching/Karneval in Strumpfhose

habe schon mal ein ganzes faschingswochenende in der gaststätte meiner frau als bedinung gearbeitet. das ist schon fast 40 jahre her, aber es war sehr interressant. da hatte ich auch nur eine fsh ein kurzes röckchen und eigentlich viel zu kleine schuhe an. die waren zwar offen , aber abends haben die füsse sehr weh getan. die frauen die als gäste da waren wollten nur noch von mir bedient werden und ich hatte arbeit mich gegen sie zu wehren- sie wollten mit gewalt alle mal unter mein röckchen fassen.
 
weshalb die damen das wollten weiss ich nicht, kann es nur ahnen. auf alle fälle möchte ich keine bedienung auf dem oktoberfest sein. das wäre der pure stress.
 
Bei uns im Norden ist Karneval eher die Ausnahme. Ich war vor Jahren mal zum Rosenmontagszug in Köln. Das erste was mir dort über den Weg lief war ein junger Mann mit Minirock, mit wadenhohen Stiefeln, hautfarbener, glänzender Strumpfhose und blonder Perücke in Begleitung von zwei echten Frauen. Ich, als norddeutscher ohne Kostüm, war ein bisschen neidisch.

Wen ich auch immer beneidete, waren die Gardemädchen und Tanzmariechen in ihren kurzen Röcken, glänzenden Strumpfhosen und Rüschenhöschen.

Sowas wären meine Kostüm-Favoriten. Ich habe mir sogar mal eine Danskin-Strumpfhose in der Farbe „Toast“ gekauft. Ob ich allerdings den Mut hätte, selbst an Karneval, so aufzutreten, bezweifle ich. :(
 
Hallo zusammen,
ich war schon immer ein großer Freund von Karneval/Fasching und habe mich eigentlich mein ganzes Leben lang sehr gerne verkleidet.
Über die Jahre (bzw. Jahrzehnte) habe ich dabei immer wieder Gelegenheiten gesucht – und auch genutzt –, meiner heimlichen Liebe nachzugehen: Strumpfhosen im Speziellen, weibliche Kleidung im Allgemeinen. Mal mehr, mal weniger ausgeprägt.
In einem früheren Beitrag in diesem Thread hatte ich ja schon einmal erzählt, dass ich als mittelalterlicher Adelsmann in weißen Strumpfhosen unterwegs war, damals bereits zusammen mit meiner Freundin in einem Partnerkostüm. Zwischendurch ging ich auch mal als „schwarzes Schaf“ oder als „Schildkröte“, alles fertige Kostüme aus diversen Online-Shops. Die hatten meist kurze Arme und Beine, sodass ich sie perfekt mit Strumpfhose und Body ergänzen konnte.
Zweimal war ich sogar schon als „Tanzmariechen“ im entsprechenden Kostüm unterwegs. Das war jedes Mal sehr schön, aber natürlich auch ziemlich aufregend – der Nervenkitzel gehörte definitiv dazu.
Der bisherige Höhepunkt war allerdings, als ich einmal komplett als Frau gestylt unterwegs war. Eigentlich kein klassisches Faschingskostüm, sondern eher ein Outfit, wie es auch „Biofrauen“ zum Ausgehen in einen Club tragen würden. Gestylt und geschminkt hat mich damals eine befreundete Friseurmeisterin. Selbst einige Freunde haben mich erst beim zweiten oder dritten Hinschauen erkannt.
Dieses Jahr soll es nun wieder ein Partnerlook mit meiner Freundin werden:
„Schwarzer Engel“.
Ein sehr kurzes Kleid – und ich bin mir ehrlich gesagt noch nicht ganz sicher, ob ich mich das wirklich traue, weil es schon ziemlich gewagt ist. Der Reiz daran ist allerdings enorm.
Und damit sind wir auch bei dem Punkt, an dem einem der eigene Kopf gerne mal in die Quere kommt.
Ich traue mich inzwischen zwar schon einiges, trotzdem tauchen immer wieder diese Gedanken auf: Was denken die Leute? Fällt es auf, dass ich das gerne mache, weil ich es vielleicht zu sehr perfektioniere – fast so, als wäre ich eine Frau? Oder fällt es auf, weil ich doch recht häufig weiblich verkleidet unterwegs bin?
Ich habe es jedenfalls fest vor. Wenn ich den Mut dazu aufbringe, lasse ich euch wissen, wie es gelaufen ist – vielleicht sogar mit Bild.
 
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