Na ja, von der Sache her hat
@Gotti nicht ganz unrecht, finde ich. Jeder ist erstmal selbst dafür verantwortlich, sich während des Berufslebens ein auskömmliches Alterseinkommen zu erarbeiten. Dass wir jetzt in ein demografisches Problem reinlaufen und das Rentensytem damit überfordert ist, ist seit Jahrzehnten bekannt, und jeder, der heute in Rente geht, hätte sich darauf einstellen können. Es wäre sogar schon viel früher ein Problem geworden, hätten wir in Deutschland nicht immer eine so hohe Zuwanderung gehabt.
Was mich wundert, ist: Jetzt regen sich z.B. alle furchtbar auf, wenn der Kanzler sagt, die Rente ist in Zukunft nur noch eine Basisabsicherung. War das denn je anders? Oder kriegt heute jemand soviel Rente, wie er vorher als Gehalt bezogen hat? Mit der gesetzlichen Rente alleine hat noch nie jemand seinen Lebensstil aufrecht erhalten können.
Klar gibt es die immer wieder herangezogenen Härtefälle, die nicht ausreichend vorsorgen konnten, aber für diese Leute soll das Solidarsystem ja auch da sein. Was mich nervt sind die Leute, die viermal im Jahr in Urlaub fliegen und ihr ganzes Geld verballern anstatt etwas fürs Alter zurückzulegen, und die sich dann als Rentner beschweren, dass die Kohle nicht reicht. Oder die typische GenZ-lerin, die erklärt, sie kriegt später ja eh keine Rente mehr, deswegen kann sie heute ja schon getrost Teilzeit arbeiten und lieber gar nicht erst was auf die Seite legen.
@Krabat : "Der Staat" sind wir alle, also du und ich und all die anderen, die in diesem Land leben.