Der Politikthread oder links - rechts - mitte, was denke ich und warum.

Im Prinzip hast du Recht. Aber ist es nicht sinnvoller, die Flaschensammler setzen sich darüber hinweg und führen die Flaschen der Wiederverwertung zu?
Ich würde es für sinnvoll halten wenn diese sich an Gesetze halten und insbesondere auch nicht andere Leute angeben, in die Züge rein gehen um da weiter zu sammeln und und und.
 
Im Prinzip hast du Recht. Aber ist es nicht sinnvoller, die Flaschensammler setzen sich darüber hinweg und führen die Flaschen der Wiederverwertung zu?
Mal abgesehen von dem Offtopic: Natürlich ist es sinnvoller.

Strafbar ist es auch Flaschen aus Abfalleimern mitzunehmen und müsste nachhaltig unterbunden werden.
Ich würde es für sinnvoll halten wenn diese sich an Gesetze halten und insbesondere auch nicht andere Leute angeben, in die Züge rein gehen um da weiter zu sammeln und und und.

Was ich gerade über Gotti denke verkneif ich mir lieber.


Ich "freu" mich ja schon auf die Zeit wenn der Staat vor jeden Mülleimer einen bewaffneten Polizisten hinstellt, der aufpasst, dass keiner eine Pfandflasche raus nimmt. Ja, unter Adolf wäre das bestimmt nie passiert.
 
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wenn der Staat vor jeden Mülleimer einen bewaffneten Polizisten hinstellt,
Warum sollte das der Staat machen? Wenn es doch strafbar ist, aus privaten Mülleimern zu entnehmen, dann wäre ja maximal der Besitzer des Mülleimers für die Bewachung seines Eigentums zuständig. Warum wird denn immer unterstellt, der Staat sei für alles verantwortlich. Nö, isch er nüüt. Stichwort Eigenverantwortung. Sowohl beim Beschaffen als auch beim Bewachen von Eigentum.
 
... als auch beim Bewachen von Eigentum.

Also keine Polizisten sondern privater Wachdienst vorm Mülleimer positionieren. Und als Lohn dürfen die sich dann die Pfandflaschen rausholen. Irgendwie werden wir das "nachhaltige Unterbinden" schon hinbekommen.;)
Hauptsache die Ordnung bleibt bestehen:

Jura Soyfer (eigentlich Juri, geboren 8. Dezember 1912 in Charkow, Gouvernement Charkow, Russisches Kaiserreich; gestorben 16. Februar 1939 im KZ Buchenwald) war in den 1930er Jahren ein politischer Schriftsteller in Österreich.
 
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Vielleicht will Putin genau dieses Kaiserreich reorganisieren. Man stellte sich vor, Deutschland würde alle Gebiete beanspruchen, die irgendwann mal für mindestens drei Stunden unter deutscher oder dessen Rechtsvorgängern Verwaltung standen. Nicht auszudenken. Die ganze restliche Welt würde sich dagegen verbünden. Und richtig wäre das. Warum ist das im Falle der Ukraine anders?
 
Meine Einstellungen mögen nicht jedem gefallen und @Krabat am allerwenigsten, so denke ich dennoch das JEDER Mensch ganz genau die Rente bekommt die er verdient hat und so auch JEDER Mensch für die Höhe seiner Rente ausschließlich SELBST verantwortlich ist. Wer privat nicht vorgesorgt hat, der hat die Chance es im nächsten Leben besser zu machen.
 
Meine Einstellungen mögen nicht jedem gefallen und @Krabat am allerwenigsten, so denke ich dennoch das JEDER Mensch ganz genau die Rente bekommt die er verdient hat und so auch JEDER Mensch für die Höhe seiner Rente ausschließlich SELBST verantwortlich ist. Wer privat nicht vorgesorgt hat, der hat die Chance es im nächsten Leben besser zu machen.
Das hast du an anderer Stelle schon geschrieben und Silky_Sin hat dir auch entsprechend geantwortet, aber du scherst dich ja bekanntlich keinen Deut darum dich immer wieder zu wiederholen, noch nimmst du Lebenssituationen von anderen Menschen zur Kenntnis. Kasimir mir graust vor dir und deinen, in meinen Ohren, faschistischen Geschreibsel. "Jedem das Seine" stand auch über dem Tor zum KZ Sachsenhausen.
 
Meine Einstellungen mögen nicht jedem gefallen und @Krabat am allerwenigsten, so denke ich dennoch das JEDER Mensch ganz genau die Rente bekommt die er verdient hat und so auch JEDER Mensch für die Höhe seiner Rente ausschließlich SELBST verantwortlich ist. Wer privat nicht vorgesorgt hat, der hat die Chance es im nächsten Leben besser zu machen.
Ich muss da ebenfalls intervenieren. Alleinerziehende Mütter und auch Väter, Kita-Erzieherinnen, Mütter generell ( Arbeitsausfallzeiten infolge der Wahrnehmung der Verantwortung für die Gesellschaft!) bekommen sicher weniger Rente, als sie verdient hätten. Es gibt Situationen, da lässt sich nichts zurücklegen oder es ist einfach nichts übrig, um in Aktien zu investieren und einen Kredit von der Bank für eine Immobilie bekommen sie auch nicht. Und ich rede hier nicht von solchen Leuten, die einfach alles ausgeben, weil sie ja wissen, dass der Sozialstaat schon einspringen wird. Solche Schmarotzer bekommen noch zu viel Rente. Doch, wie will man das genau durchsetzen.
 
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Meine Einstellungen mögen nicht jedem gefallen und @Krabat am allerwenigsten, so denke ich dennoch das JEDER Mensch ganz genau die Rente bekommt die er verdient hat und so auch JEDER Mensch für die Höhe seiner Rente ausschließlich SELBST verantwortlich ist. Wer privat nicht vorgesorgt hat, der hat die Chance es im nächsten Leben besser zu machen.
AUTSCH! Mensch, Gotti! Gut nur, dass Du kein Entscheider bist. Mir liegt grad vieles auf der Zunge bzw. in den Fingern, was ich Dir schreiben möchte, das führt aber zu weit. Aber eine Frage stellt sich mir, die ich Dir hier weiterleite: wie war das denn zu den Zeiten, als es noch kein Sozial- und Rentensystem gab? Hat dann auch jeder die (Nicht-) Rente verdient, die es dann eben nicht gab?! Hätte der Gotti von damals anders gedacht, als der von Heute?
 
Meine Einstellungen mögen nicht jedem gefallen und @Krabat am allerwenigsten, so denke ich dennoch das JEDER Mensch ganz genau die Rente bekommt die er verdient hat und so auch JEDER Mensch für die Höhe seiner Rente ausschließlich SELBST verantwortlich ist. Wer privat nicht vorgesorgt hat, der hat die Chance es im nächsten Leben besser zu machen.
Ein Narzisst mit Hirn und Reifegrad eines Vierjährigen regiert die USA, ein russischer Faschist zettelt Kriege an, in Israel ist ein Präsident an der Macht, der andere Völker ausrottet, fast wie, natürlich nur fast, wie weiland Adolf, in Deutschland regieren demnächst Rechtsextreme. Mein Gott, Gotti, Du hast da gerade noch gefehlt, um die Welt besser zu machen.
 
Na ja, von der Sache her hat @Gotti nicht ganz unrecht, finde ich. Jeder ist erstmal selbst dafür verantwortlich, sich während des Berufslebens ein auskömmliches Alterseinkommen zu erarbeiten. Dass wir jetzt in ein demografisches Problem reinlaufen und das Rentensytem damit überfordert ist, ist seit Jahrzehnten bekannt, und jeder, der heute in Rente geht, hätte sich darauf einstellen können. Es wäre sogar schon viel früher ein Problem geworden, hätten wir in Deutschland nicht immer eine so hohe Zuwanderung gehabt.

Was mich wundert, ist: Jetzt regen sich z.B. alle furchtbar auf, wenn der Kanzler sagt, die Rente ist in Zukunft nur noch eine Basisabsicherung. War das denn je anders? Oder kriegt heute jemand soviel Rente, wie er vorher als Gehalt bezogen hat? Mit der gesetzlichen Rente alleine hat noch nie jemand seinen Lebensstil aufrecht erhalten können.

Klar gibt es die immer wieder herangezogenen Härtefälle, die nicht ausreichend vorsorgen konnten, aber für diese Leute soll das Solidarsystem ja auch da sein. Was mich nervt sind die Leute, die viermal im Jahr in Urlaub fliegen und ihr ganzes Geld verballern anstatt etwas fürs Alter zurückzulegen, und die sich dann als Rentner beschweren, dass die Kohle nicht reicht. Oder die typische GenZ-lerin, die erklärt, sie kriegt später ja eh keine Rente mehr, deswegen kann sie heute ja schon getrost Teilzeit arbeiten und lieber gar nicht erst was auf die Seite legen.

@Krabat : "Der Staat" sind wir alle, also du und ich und all die anderen, die in diesem Land leben.
 
Was mich wundert, ist: Jetzt regen sich z.B. alle furchtbar auf, wenn der Kanzler sagt, die Rente ist in Zukunft nur noch eine Basisabsicherung.
Ich sehe es genauso. Der Kanzler hat recht. Klar ist 48% oder wie viel auch immer, nicht viel, aber die SPD, AfD und alle anderen Alternativen sind unfinanzierbar und zerstören das Sozialsystem und die Wirtschaft komplett. Genau das wäre nicht sozial! Also privat zusätzlich vorsorgen. So gut es geht. Möglichkeiten gibt es sehr viele.
Beim Nachlesen frage ich mich gerade, wo ist denn bitte die Brandmauer?
 
Die finanzielle Fähigkeit zur privaten Altersvorsorge ist in Deutschland sehr ungleich verteilt. Aktuelle Daten (Stand 2025/2026) zeigen, dass für einen erheblichen Teil der Bevölkerung das Sparen fürs Alter schlichtweg nicht finanzierbar ist.
Hier sind die zentralen Fakten zur aktuellen Lage:

1. Wer spart überhaupt nicht?​

Verschiedene Studien (z. B. von AXA, Deutsche Bank/DWS) kommen zu einem ähnlichen Ergebnis:
  • Etwa 31 % bis 33 % der Deutschen – also fast jeder Dritte – legen derzeit gar kein Geld für den Ruhestand zur Seite.
  • Besonders alarmierend: Rund 50 % der Bevölkerung geben an, dass sie zwar gerne mehr vorsorgen würden, es sich aber finanziell nicht leisten können.

2. "Pseudo-Vorsorge" durch Kleinstbeträge​

Ein weiterer großer Teil der Bevölkerung spart zwar, aber in einem Ausmaß, das kaum als effektive Altersvorsorge bezeichnet werden kann:
  • Zusätzlich zu den Nicht-Sparern legen etwa 23 % der Bürger monatlich maximal 50 Euro zurück.
  • Zusammengenommen bedeutet das: Fast die Hälfte der Bevölkerung sorgt entweder gar nicht oder nur in einem sehr geringen Umfang vor, der die spätere Rentenlücke kaum schließen wird.

3. Die Gründe für die Vorsorgelücke​

Die Hauptfaktoren, warum Menschen nicht vorsorgen können, sind:
  • Inflation: Rund 40 % der Menschen gaben an, aufgrund der gestiegenen Lebenshaltungskosten ihre Sparraten reduziert oder ganz eingestellt zu haben.
  • Begrenzte Spielräume: Für Haushalte im Niedriglohnsektor bleibt nach Abzug von Miete, Energie und Lebensmitteln oft kein Spielraum für langfristige Verträge oder Investments.
  • Prekäre Erwerbsbiografien: Besonders in Ostdeutschland und bei Menschen mit unterbrochenen Erwerbsverläufen ist das Risiko für Altersarmut hoch, da bereits das laufende Einkommen kaum zur Deckung des aktuellen Bedarfs reicht.

Zusammenfassung der Verteilung​


Status der VorsorgeAnteil der Bevölkerung (ca.)
Sparen überhaupt nicht~32 %
Sparen sehr wenig (< 50 €/Monat)~23 %
Regelmäßige, substanzielle Vorsorge~45 %

Fazit: Während die durchschnittliche Sparquote in Deutschland statistisch gesehen mit etwa 10,3 % (2025) recht hoch erscheint, verdeckt dieser Mittelwert eine tiefe soziale Spaltung. Während die einkommensstarke Hälfte der Bevölkerung vorsorgt, ist die andere Hälfte durch steigende Kosten und geringe Reallöhne faktisch von der privaten Altersvorsorge abgekoppelt.

Quelle: Gemini
 
Dazu eine komplett subjektive Bemerkung von mir: Schau dir in den Pfingstferien einfach mal an, was an den Flughäfen los sein wird, dann kannst du dir nochmal Gedanken über die "geringen Reallöhne" machen.
 
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