Der Politikthread oder links - rechts - mitte, was denke ich und warum.

Zur 50€ Pseudo-Vorsorge möchte ich bemerken, dass es grundsätzlich falsch ist so etwas in den Raum zu werfen.
1. Es kommt auf die Art des Sparens an. Wer zweimal je Monat 25€ in einen Fond investiert, kann sehr wohl eine gute Rendite erwirtschaften. Wenn er nicht bei fallenden Kurse sofort kalte Füsse bekommt und weiter macht, investiert er bei niedrigen Kursen und profitiert umso mehr von den steigenden. Da hilft aber eine Person des Vertrauens, die sich damit auskennt.
2. Die Dauer ist entscheidend. Wenn Jugendliche einen Teil des Taschengeldes nicht ausgeben, sondern investieren, lässt sich eine Menge auch mit kleinen Beträgen realisieren.
3. Die oft geschmähte Riesterrente ermöglicht bei 50€ im Monat jede Menge Förderung vom Staat, zum Beispiel für jedes Kind extra.
Fazit: Kleinvieh macht auch Mist. Und nicht zu knapp.
 
Ja, wenn einige Millionen Deutsche Pfingsten verreisen können muss es den restlichen zig Millionen ja prima gehen.
 
Das ist billige Polemik. Es geht nicht darum, die einen gegen die anderen auszuspielen. Aber vielleicht gibt es doch mehr Möglichkeiten, als viele wissen. Eine sehr effektive Methode, gerade für Männer, ist es, sich nicht scheiden zu lassen. Hochzeiten kosten, aber da beteiligen sich unter Umständen die Eltern. Scheidungen kosten umso mehr und die Kosten reichen bis zum Tode. Rentenpunkte, die bei einer Scheidung abgegeben werden müssen, sind weg für immer. Vielleicht ist das ein Grund für die armen alten weissen Männer. Who knows.
 
Eine sehr effektive Methode, gerade für Männer, ist es, sich nicht scheiden zu lassen.
Fällt aus wenn man ein 2. Mal heiraten will.

Darüber hinaus bleibe bei meiner Meinung das JEDER WENN ER WILL kleinste Beträge für die private Vorsorge zurücklegen kann. Es ist eine Frage der Prioritäten und wer die falsch gesetzt hat, der hat schlicht Pech gehabt. Sowas darf es auch gerne in Deutschland geben. Diese Personen dürfen sich dann freuen, das wir in Deutschland immer noch einen Sozislstaat haben, bei dem die Menschen ihre zu niedrige Rente auf Grundsicherungsniveau anheben können.

So ist das Leben oder eben jedem das ............... ......
 
Na ja, von der Sache her hat @Gotti nicht ganz unrecht, finde ich. Jeder ist erstmal selbst dafür verantwortlich, sich während des Berufslebens ein auskömmliches Alterseinkommen zu erarbeiten.
Schwierig und die Betrachtung "schwarz/weiß" passt nicht. Ich habe schon einmal eine junge Frau aus meiner Verwandtschaft erwähnt. Sie ist 28 Jahre, alleinstehend und Ergotherapeutin. Sie wollte diesen Beruf schon seit dem Abi erlernen und die Arbeit ist ihr Leben. Doof: Mehr als 2.700€ Brutto gibt es nicht.

Nebenkosten wie Miete, Versicherungen, Krankenkassenzusatzversicherung, Auto und Bahnkarte für ihren Beruf, Lebenskosten machen ihr ein Sparen nicht möglich. Sie hat derartige normale Ansprüche, wie shoppen, Urlaub, Essengehen, Privatsender, etc. auf ein Minimum unterdrückt. Sie schafft es mit ach und krach, 100€ in einen Font mit Unterbrechungen einzuzahlen. Das wird ihre spätere Altersversorgung nicht decken.

Die Frage ist, soll sie ihre Berufs-Bestimmung aufgeben, weil sie sonst selbst daran Schuld wäre, wenn sie am Ende ihrer Laufbahn die Tafel in Anspruch nehmen muss?

Ich kenne zwei Familien, wo ein Vater Familienvater mit zwei Kindern mit 3.300€, bzw. 3.600€ Brutto haushalten muss. Was soll diese Familie ansparen? Gilt auch hier, selbst Schuld, wenn du nichts G'scheites gelernt hast, was Einkommen bringt? Fakt ist, würden diese Familienväter den Job nicht machen, dann wären manche Power-Point-Swinger unglücklich.
 
Ich hatte als langjähriger Steuerfachangestellter max. 2.000 Euro netto (Single).Sparen erst ab 2004. Erst 60 Euro monatlich, allmählich 860 Euro monatlich. Dafür 2016 Unterhalt Sohn beendet nach 25 Jahren und Zweitstudium.
Jetzt Renten ab 2021 und immer höheres Netto Vollzeit im Steuerbüro. Macht mit allen Vergünstigungen Euro 5.500,00 netto bei kleiner Miete und BVG/Deutschlandticket. War wohl nicht alles verkehrt in meinem Leben.
Dabei Riester-Rente bei der Württemberger mit wenig Kosten.
 
Ich hatte als langjähriger Steuerfachangestellter max. 2.000 Euro netto (Single).Sparen erst ab 2004. Erst 60 Euro monatlich, allmählich 860 Euro monatlich. Dafür 2016 Unterhalt Sohn beendet nach 25 Jahren und Zweitstudium.
Jetzt Renten ab 2021 und immer höheres Netto Vollzeit im Steuerbüro. Macht mit allen Vergünstigungen Euro 5.500,00 netto bei kleiner Miete und BVG/Deutschlandticket. War wohl nicht alles verkehrt in meinem Leben.
Dabei Riester-Rente bei der Württemberger mit wenig Kosten.
Mit 70 noch Vollzeit. Stramm.
Und Glückwunsch zum Netto. So lange arbeiten kann nicht jeder.
Sollte das aber der Maßstab sein?
 
ach, und das entscheiden die männer alleine, ob geschieden wird oder nicht? könnte das auch etwas anders laufen?
Nein, natürlich nicht. Das kommt, wie es kommt. Aber vielleicht wird heute zu schnell die Scheidung eingereicht. Ich las davon, dass der Kleidungsstil des Mannes einen Einfluss hatte. So gesehen sind selbst die günstigsten Strumpfhosen irrsinnig teuer. Ich wollte nur darauf hinweisen, dass so etwas noch sehr, sehr lange finanzielle Auswirkungen hat.
 
Scheidungen kosten umso mehr und die Kosten reichen bis zum Tode. Rentenpunkte, die bei einer Scheidung abgegeben werden müssen, sind weg für immer. Vielleicht ist das ein Grund für die armen alten weissen Männer. Who knows.
Das kommt mir sehr bekannt vor. Bin mehr als einen Tod gestorben.
 
Ich werde am 01.06.2026 nach 47 Beitragsjahren den ersten Tag Rentner sein!
Seit 1984 zahle ich zu meinem normalen Rentenbeitrag zusätzlich Geld in die
Rentenkasse VBL ein. Auch wenn diese Beiträge nicht sonderlich hoch waren/sind,
kommt da ein beträchtliches Sümmchen an Geld zusammen.
Okay, trotz allem werde ich als Rentner 1000,- Euro weniger netto zur Verfügung
haben. Ich werde also weniger Geld auf mein Sparkonnto überweisen können und
bin zur Zeit auch auf Wohnungssuche, um Miete bei einer kleineren Wohnung
sparen zu können, aber das nehme ich gerne in Kauf.
Ich bin zufrieden, wenn ich meine Miete bezahlen kann, immer genug zum Essen und
zum Trinken im Kühlschrank habe. Alles andere betrachte ich als Luxus und lebe deswegen
sehr gut.
 
bin zur Zeit auch auf Wohnungssuche, um Miete bei einer kleineren Wohnung
sparen zu können
Hast Du in Deiner Region die effektive Chance dazu OHNE das die Miete einer kleineren Wohnung nahezu genauso hoch ist bei einer Neuvermietung wie bei Deiner aktuellen Wohnung? Oft genug ist ja genau DAS das Problem. Viele Alten deren Kinder ausgezogen sind möchten sich verkleinern während junge Familien mehr Platz brauchen.

Ein Tausch scheitert oft genug an den Preisen da es so oder so eine Neuvermietung ist.
 
Zurück
Oben