Imaginaerum
Alter Hase
- Registriert
- 3 Juli 2013
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- 1.072
- Alter
- 40
- Geschlecht
- männlich
Hallozusammen,
bevorich loslege mit dem Text, möchte ich kurz erklären was ich euchhier mal nieder geschreiben habe.
Es geht darum, das wir therorethisch alle Möglichkeiten haben unsselbst zuverwirklichen und das Leben so froh und schön zu gestalten wie nur erdenklich. Doch wie sieht es wirklich aus? Und vorallem, was hat das alles mit Strumpfhosen zu tun? Dazu später mehr.
Kurz zu mir und warum der Post. Ich selbst trage Strumpfhosen mal mehr mal weniger seit ich knapp 15 bin. Natürlich wie bei vielen von "uns" hier, die Ersten von der Mutter, auch wenn diese zu groß waren. Schon seit meiner Jugend bin ich wohl oder übel von Depressionen betroffen, die ich mal mehr im Griff habe und mal wo diese mich im Griff haben. Keine Angst an dieser Stelle, das soll nicht das Hauptthema werden. Aber in meinem Fall, bin selbst erstaunt wieviel Anteil an dieser Krankheit die Strumpfhosen haben.
Ich lebe mit meiner Frau zusammen die auch davon weiß, es akzeptiert und selbst auch hier im Forum angemeldet ist jedoch wenig schreibt bzw. an dem Forum teilnimmt(zuwenig interessante Themen). Anfangs, als man sich an das Thema(Strumpfhosen und was so dazugehört) herrangetastet hat, gab es ein "na ob ich sowas brauche. weiß ich nicht". Im Laufe der Zeit zeigte sich aber, das es kein Problemfür UNS darstellt. Ich muss mich hier nicht verstellen oder verstecken auch wenn ich einen schlechten Tag habe. Was das Leben für mich leichter mach und wie ich finde das Leben bereichert. Diese schlechten Tage, sind seit dem letzten Jahr als die Krankheiten meiner Mutter immer schlechter wurden und ich merkte das es leider mit der Gesundheit immer weiter "abwärts" geht wurden Diese Tage immer mehr.
Sport, Radfahren waren immer ein guter Ausgleich, doch auch das kam an seine Grenzen. Das schlechte Schlafen, wie vor der letzten Theraphie kamen wieder.
Auch die Launen schwanken schneller und die Zündschnurr der Geduld ist auch kürzer geworden.
Spoiler: Bis hier nicht viel mit Strumpfhosen, es wird noch interessant. Doch was hat das alles mit Strumpfhosen zu tun fragt man sich bishier? Richtig?
Die Krankheiten meiner Mutter und die Zeit bis zu ihrem Tod schoben mich wieder einmal mehr in diese Abgründe des menschlichen Gehirns, sprich in Depressionen. Bei allem Schlechten von Depressionen, so haben sie auch was Gutes. Du beginnst dich und dein Leben zu hinterfragen. Bei diesem Hinterfragen des Lebens und dem “bist DU glücklich bis hierhin” kommt das Thema Strumpfhosen wieder ins Spiel.
Ansich liest man hier ständig "du kannst tragen was du willst","es interessiert niemand was du trägst", "ich bekommesogar viele Komplimente für mein Outfit". Weitere Ausführungenerspare ich euch hier.
Doch wie ist die Realität? Ist die nicht eine Andere? Ich meine, gehen wir doch mal in uns.
Stellen wir uns einen Menschen vor der nichtgerade ein "Topmodell" oder eher ein "Topmoppel"ist.
Wenn ihr diese Person, im Beispiel ist sie weiblich seht ineinem knappen Outfit seht, was denkt ihr dann? "Wow das ist dasOutfit hübsch", "Finde ich super was sie sich ausgesucht hat" oder doch eher "wie kann man sowas tragen?".
Nawas geht in eurem Kopf an dieser Stelle vor?
Ihr könnt natürlich, um nicht das Gefühl von verunglimpfung von Frauen zu sehen, auch einen Mann mit größerem Bauch und viel zu kleinen T-Shirt nehmen.
Oder eine Jeans ohne Gürtel und dem damit verbundenen“Maurerdekolete” mit reichlich Haaren. Hübsch oder? Nein wohlmöglich nicht, wenn man nicht gerade einen Fetisch dafür hat.
Und an dieser Stellen sind wir doch zum ersten Mal nicht der freie Vogel, sondern wir sind der "hübsche Vogel" im eigentlich goldenen Käfig.
Ähnlich ist es mit "uns" (Männern in Strumpfhosen).
Glaubt ihr wirklich, das ein Mensch uns Männer und ja ich betone an der Stelle Männer sieht und sagt "wow das passt super zusammen".
Dabei lasse ich mal offen ob die Beine rasiert sind, der Mann an dieser Stelle trainiert oder übergewichtig ist, die Füß gepflegt sind oder nicht.
Hinterfragt euch anhand des Beispiels, würdet ihr eher tuscheln? Ein Kompliment machen? Wirklich gar nicht drauf reagieren? Doch stop an dieser Stelle.
Wir im Forum, sind wir wirklich “neutral” bei diesem Thema(Männer in Strumpfhosen)? Es ist doch im Forum ähnlich wie eine Theraphiegruppe. Jeder kann fast alles tun und lassen was er/sie möchte, jedenfalls so lang wie er/sie sich im Rahmen der Regeln bewegt oder? Das Forum hier istwie bei einer Theraphiegruppe/Klinik, eine Art “Blase” du bewegst dich unter Gleichen oder zumindestens Ähnlichen wie du es selbst bist.
Kein Mann, keine Frau die mit dem Thema “Strumpfhosen” mehr als nur Kleidung verbindet würde sich hierher verirren oder?
Ähnlich die Klinik/Theraphiegruppe, dort würdest du keinen Menschen treffen,der nicht irgendwas mit dem Thema(Psychischeerkrankung) zu tun hat.
Warum ist das an der Stelle so wichtig? Weil es die Wahrnehmung, den Umgang mit dem Thema verändert bzw. verfälscht und genau das wird häufig unterschätzt oder vergessen. Ob das so gewollt oder ungewollt ist, das sei dahin gestellt.
Doch es ist Fakt, es ändert die Wahrnehmung.
Wir waren die letzte Woche auf Kreuzfahrt nach Norwegen, ein wahnsinnig schönes Land. Doch auch ich, eine tolerante Person(mit Ausnahmen) habe bemerkt das ich Menschen manchmal “schief” ansehe.
So auch in Norwegen, an uns lief ein junger Mann vorbei. Ich denke um die 20Jahre.
In dem Fall habe ich etwas verwundert geschaut. Nicht weil ich ihn verachte oder sowas nein, sondern in dem Fall weil ich den Mut bewundert habe.
Aber dennoch, der erste Blick war eher “schräger Typ”. Warum war das so? Er trug eine Baggy Jeans, dazu Schuhe ähnlich wie Doc Martens Boots, eine schwarze Jeansjacke passend zur Hose. Nichts auffälliges bis hier oder?
Genau doch dann bauchfreies Shirt und lange Ohringe.
Ich selbst habe damit kein Problem, dennoch schaute ich genauer hin. Ob er es bemerkte keine Ahnung ,ich sprach ihn nicht an.
ABER ich sprach mit meiner Frau drüber. Was übrig blieb, Bewunderung für das Selbstbewusstsein und die Aussage “lass ihn machen wenn er sich so wohlfühlt er tut niemand weh”. Ob die Person jetzt einen Mann oder eine Frau liebt bleibt offen. Ob er sich als Mann oder Frau sieht bleibt auch offen.
Das ist an sich auch egal, aber es zeigt auch hier, wir Menschen nehmen es wahr. Das bedeutet aber nicht, das wir unsere Meinung immer Preis geben und Personen direkt drauf ansprechen oder aufdrängen.
Auch bis hier noch nicht viel mit Strumpfhosen, doch wir sind erst am Anfang.
Fortsetzung folgt in dieser Woche....
Ich habe noch Einiges zu dem Fertigen ergänzt, das sich erst kürzlich ereignet und dazu gepasst .
Dazu ein kleines Zitat von Jean-Jacques Rousseau
"Der Mensch ist frei geboren, und liegt doch überall in Ketten"
Ketten die wir uns manchmal selbst anlegen, oder aber auch die Gesellschaft anlegt ohne zu fragen ob wir sie wollen.
Sorry wenn viele Schreibfehler drin sein sollten, entweder drüber hinweg sehen oder wenn ein Admin mag, kann er sie gern anpassen.
bevorich loslege mit dem Text, möchte ich kurz erklären was ich euchhier mal nieder geschreiben habe.
Es geht darum, das wir therorethisch alle Möglichkeiten haben unsselbst zuverwirklichen und das Leben so froh und schön zu gestalten wie nur erdenklich. Doch wie sieht es wirklich aus? Und vorallem, was hat das alles mit Strumpfhosen zu tun? Dazu später mehr.
Kurz zu mir und warum der Post. Ich selbst trage Strumpfhosen mal mehr mal weniger seit ich knapp 15 bin. Natürlich wie bei vielen von "uns" hier, die Ersten von der Mutter, auch wenn diese zu groß waren. Schon seit meiner Jugend bin ich wohl oder übel von Depressionen betroffen, die ich mal mehr im Griff habe und mal wo diese mich im Griff haben. Keine Angst an dieser Stelle, das soll nicht das Hauptthema werden. Aber in meinem Fall, bin selbst erstaunt wieviel Anteil an dieser Krankheit die Strumpfhosen haben.
Ich lebe mit meiner Frau zusammen die auch davon weiß, es akzeptiert und selbst auch hier im Forum angemeldet ist jedoch wenig schreibt bzw. an dem Forum teilnimmt(zuwenig interessante Themen). Anfangs, als man sich an das Thema(Strumpfhosen und was so dazugehört) herrangetastet hat, gab es ein "na ob ich sowas brauche. weiß ich nicht". Im Laufe der Zeit zeigte sich aber, das es kein Problemfür UNS darstellt. Ich muss mich hier nicht verstellen oder verstecken auch wenn ich einen schlechten Tag habe. Was das Leben für mich leichter mach und wie ich finde das Leben bereichert. Diese schlechten Tage, sind seit dem letzten Jahr als die Krankheiten meiner Mutter immer schlechter wurden und ich merkte das es leider mit der Gesundheit immer weiter "abwärts" geht wurden Diese Tage immer mehr.
Sport, Radfahren waren immer ein guter Ausgleich, doch auch das kam an seine Grenzen. Das schlechte Schlafen, wie vor der letzten Theraphie kamen wieder.
Auch die Launen schwanken schneller und die Zündschnurr der Geduld ist auch kürzer geworden.
Spoiler: Bis hier nicht viel mit Strumpfhosen, es wird noch interessant. Doch was hat das alles mit Strumpfhosen zu tun fragt man sich bishier? Richtig?
Die Krankheiten meiner Mutter und die Zeit bis zu ihrem Tod schoben mich wieder einmal mehr in diese Abgründe des menschlichen Gehirns, sprich in Depressionen. Bei allem Schlechten von Depressionen, so haben sie auch was Gutes. Du beginnst dich und dein Leben zu hinterfragen. Bei diesem Hinterfragen des Lebens und dem “bist DU glücklich bis hierhin” kommt das Thema Strumpfhosen wieder ins Spiel.
Ansich liest man hier ständig "du kannst tragen was du willst","es interessiert niemand was du trägst", "ich bekommesogar viele Komplimente für mein Outfit". Weitere Ausführungenerspare ich euch hier.
Doch wie ist die Realität? Ist die nicht eine Andere? Ich meine, gehen wir doch mal in uns.
Stellen wir uns einen Menschen vor der nichtgerade ein "Topmodell" oder eher ein "Topmoppel"ist.
Wenn ihr diese Person, im Beispiel ist sie weiblich seht ineinem knappen Outfit seht, was denkt ihr dann? "Wow das ist dasOutfit hübsch", "Finde ich super was sie sich ausgesucht hat" oder doch eher "wie kann man sowas tragen?".
Nawas geht in eurem Kopf an dieser Stelle vor?
Ihr könnt natürlich, um nicht das Gefühl von verunglimpfung von Frauen zu sehen, auch einen Mann mit größerem Bauch und viel zu kleinen T-Shirt nehmen.
Oder eine Jeans ohne Gürtel und dem damit verbundenen“Maurerdekolete” mit reichlich Haaren. Hübsch oder? Nein wohlmöglich nicht, wenn man nicht gerade einen Fetisch dafür hat.
Und an dieser Stellen sind wir doch zum ersten Mal nicht der freie Vogel, sondern wir sind der "hübsche Vogel" im eigentlich goldenen Käfig.
Ähnlich ist es mit "uns" (Männern in Strumpfhosen).
Glaubt ihr wirklich, das ein Mensch uns Männer und ja ich betone an der Stelle Männer sieht und sagt "wow das passt super zusammen".
Dabei lasse ich mal offen ob die Beine rasiert sind, der Mann an dieser Stelle trainiert oder übergewichtig ist, die Füß gepflegt sind oder nicht.
Hinterfragt euch anhand des Beispiels, würdet ihr eher tuscheln? Ein Kompliment machen? Wirklich gar nicht drauf reagieren? Doch stop an dieser Stelle.
Wir im Forum, sind wir wirklich “neutral” bei diesem Thema(Männer in Strumpfhosen)? Es ist doch im Forum ähnlich wie eine Theraphiegruppe. Jeder kann fast alles tun und lassen was er/sie möchte, jedenfalls so lang wie er/sie sich im Rahmen der Regeln bewegt oder? Das Forum hier istwie bei einer Theraphiegruppe/Klinik, eine Art “Blase” du bewegst dich unter Gleichen oder zumindestens Ähnlichen wie du es selbst bist.
Kein Mann, keine Frau die mit dem Thema “Strumpfhosen” mehr als nur Kleidung verbindet würde sich hierher verirren oder?
Ähnlich die Klinik/Theraphiegruppe, dort würdest du keinen Menschen treffen,der nicht irgendwas mit dem Thema(Psychischeerkrankung) zu tun hat.
Warum ist das an der Stelle so wichtig? Weil es die Wahrnehmung, den Umgang mit dem Thema verändert bzw. verfälscht und genau das wird häufig unterschätzt oder vergessen. Ob das so gewollt oder ungewollt ist, das sei dahin gestellt.
Doch es ist Fakt, es ändert die Wahrnehmung.
Wir waren die letzte Woche auf Kreuzfahrt nach Norwegen, ein wahnsinnig schönes Land. Doch auch ich, eine tolerante Person(mit Ausnahmen) habe bemerkt das ich Menschen manchmal “schief” ansehe.
So auch in Norwegen, an uns lief ein junger Mann vorbei. Ich denke um die 20Jahre.
In dem Fall habe ich etwas verwundert geschaut. Nicht weil ich ihn verachte oder sowas nein, sondern in dem Fall weil ich den Mut bewundert habe.
Aber dennoch, der erste Blick war eher “schräger Typ”. Warum war das so? Er trug eine Baggy Jeans, dazu Schuhe ähnlich wie Doc Martens Boots, eine schwarze Jeansjacke passend zur Hose. Nichts auffälliges bis hier oder?
Genau doch dann bauchfreies Shirt und lange Ohringe.
Ich selbst habe damit kein Problem, dennoch schaute ich genauer hin. Ob er es bemerkte keine Ahnung ,ich sprach ihn nicht an.
ABER ich sprach mit meiner Frau drüber. Was übrig blieb, Bewunderung für das Selbstbewusstsein und die Aussage “lass ihn machen wenn er sich so wohlfühlt er tut niemand weh”. Ob die Person jetzt einen Mann oder eine Frau liebt bleibt offen. Ob er sich als Mann oder Frau sieht bleibt auch offen.
Das ist an sich auch egal, aber es zeigt auch hier, wir Menschen nehmen es wahr. Das bedeutet aber nicht, das wir unsere Meinung immer Preis geben und Personen direkt drauf ansprechen oder aufdrängen.
Auch bis hier noch nicht viel mit Strumpfhosen, doch wir sind erst am Anfang.
Fortsetzung folgt in dieser Woche....
Ich habe noch Einiges zu dem Fertigen ergänzt, das sich erst kürzlich ereignet und dazu gepasst .
Dazu ein kleines Zitat von Jean-Jacques Rousseau
"Der Mensch ist frei geboren, und liegt doch überall in Ketten"
Ketten die wir uns manchmal selbst anlegen, oder aber auch die Gesellschaft anlegt ohne zu fragen ob wir sie wollen.
Sorry wenn viele Schreibfehler drin sein sollten, entweder drüber hinweg sehen oder wenn ein Admin mag, kann er sie gern anpassen.