Crossdresser - aufs Damen-WC oder aufs Herren-WC?

Das sagt die KI (Copilot):


Ja. Ein männlicher Transvestit, der weiblich aussieht und sich weiblich präsentiert, darf in Deutschland grundsätzlich die Damentoilette benutzen. Es gibt kein Gesetz, das die Toilettennutzung strikt nach biologischem Geschlecht vorschreibt.


Rechtslage in Deutschland

1) Keine gesetzliche Pflicht, Toiletten nach Geburtsgeschlecht zu nutzen

In Deutschland existiert keine Vorschrift, die Personen zwingt, Toiletten nach ihrem biologischen Geschlecht zu benutzen. Das wird auch von Beratungsstellen und Gleichstellungsorganisationen so dargestellt.

2) Maßgeblich ist die gelebte Geschlechtspräsentation

Menschen, deren äußeres Erscheinungsbild nicht den binären Geschlechterbildern entspricht, erleben oft Diskriminierung, wenn sie als „falsch“ wahrgenommen werden. Daher wird empfohlen, dass Personen die Toilette nutzen, die ihrer Präsentation entspricht.

Das gilt für:

  • Transvestiten
  • Trans Personen
  • Intergeschlechtliche Personen
  • Nicht-binäre Personen

3) Diskriminierungsrechtlicher Hintergrund

Die Nutzung der Toilette entsprechend der Geschlechtspräsentation wird als Teil eines diskriminierungsfreien Zugangs zu öffentlichen Einrichtungen betrachtet. Organisationen wie TransInterQueer e.V. betonen, dass Menschen ohne Angst Toiletten aufsuchen können müssen.


Praxis in Deutschland

Wie wird es gehandhabt?

  • In der Praxis nutzen Menschen die Toilette, die ihrer äußeren Erscheinung entspricht.
  • Betreiber öffentlicher Einrichtungen greifen nur in Ausnahmefällen ein.
  • Viele Behörden und Organisationen empfehlen ausdrücklich diese Lösung, um Diskriminierung zu vermeiden.

Unisex-/All-Gender-Toiletten

Deutschland baut zunehmend All-Gender-Toiletten, um Konflikte zu vermeiden und allen Menschen Zugang zu ermöglichen. Die VDI‑Richtlinien 6000 enthalten inzwischen konkrete Vorgaben für solche Toiletten.


Was ist nicht erlaubt?

Unabhängig vom Geschlecht:

  • Belästigung
  • Voyeurismus
  • Fotografieren
  • Betreten fremder Kabinen
Diese Regeln gelten für alle Menschen, nicht speziell für Transvestiten.


Fazit

Ein weiblich erscheinender Transvestit darf in Deutschland rechtlich und praktisch die Damentoilette benutzen. Die Nutzung orientiert sich an der Geschlechtspräsentation, nicht am biologischen Geschlecht.
 
... Die Nutzung orientiert sich an der Geschlechtspräsentation, nicht am biologischen Geschlecht.
Und so haben wir es mit Hilfe der "genderfreundlichen" Gesetzgebung geschafft wieder die Geschlechter-Sterotypen hervorzuheben. Vorbei mit Androgynität oder gar Gleichheit. Man präsentiert sich als Frau bzw. als Mann mit einen als weiblich bzw. männlichen geltenden Habitus und das zählt dann als männlich bzw weiblich. Ist das jetzt ein Fortschritt oder nicht doch wieder ein Schritt zurück in die alten Geschlechterklischees und geschlechtspezifischen Differnzierungen, nur mit den Unterschied, dass man jetzt frei wählen darf welchen Klischee man entsprechen will?
 
Dein Post würde ich im Sinne einer Unisex Toilette interpretieren wollen lieber Krabat.
 
Ich kann ja nur von mir selbst ausgehen und ich schätze die optischen Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Das weibliche Erscheiningsbild ist ein Teil der Anziehungskraft, die Frauen auf mich ausüben, unisex hin Gleichheit her.
 
Für mein Empfinden geht diese rechtliche Regelung am eigentlichen Ziel, Diskriminierung dieser Minderheiten zu verhindern, vorbei. Stattdessen schafft man Vorschriften , die einseitig zu Lasten der Frauen gehen die mit dieser Situation klar zu kommen haben. Die Diskriminierung geht überwiegend von Männern aus, der Gesetzgeber sollte deshalb solches Verhalten dann eben mit Strafe bewehren.
 
So ist es ganz und gar nicht. Nur haben Frauen gesellschaftlich erreicht, tragen zu dürfen was sie wollen, die Männer haben das bis heute nicht geschafft. Alle Frauen in Hosen auf der Strasse sind Crossdresser, vor 100 Jahren wäre das überhaupt nicht gegangen.
Das ist ein altes Argument, das nicht wirksam ist. Hier im Forum tummeln sich einige Männer, die sich einbilden, nur weil sie eine Strumpfhose, einen möglichst kurzen Rock und >10cm Absätze anziehen, mutieren sie sofort zu einer Frau und verwenden auch gleich das Häuschen für Frauen. Ich habe in meinem ganzen Leben noch keine Frau gesehen, die meinte, nur weil sie eine Hose anhat, wäre sie postwendend zum Mann konvertiert. Du merkst den Unterschied? Nicht an den Klamotten liegt es, sondern am Mindset. Übrigens sind Frauen in Hosen keine Crossdresser. Wer so etwas glaubt, irrt eventuell auch bei anderen Einschätzungen.
 
Da Frauen nicht in die Männerpissoires pissen können, erübrigt sich die Frage ja ...
@steffiSH Was willst du eigentlich erreichen mit solchen Sätzen? Haben Männer-WCs keine Kabinen mit Türen, die abgeschlossen werden können? Irgendwie scheinst du dich etwas ins Meinungabseits manövriert zu haben.
Deine Argumentation weiter geführt, hiesst: Da Frauen-WCs kein Pissoir haben, erübrigt sich die Debatte. Alles was einen Penis hat, muss sein Geschäft im Männer-WC machen. Das ist eine einfache Regel, die gefällt mir.
 
Genauso verhält sich bei uns Männer, Männer die Röcke tragen und sich als Mann sehen und fühlen gehen in der Regel auf´s Männerklo. Männer die sich als Frau aufgetakelt haben und sich in dem Moment als Frau sehen und fühlen gehen auf Damenklo.
Es kommt sehr wohl auf die Gefühlslage an. In dem Moment sieht sie sich als Frau, also geht sie auch aufs Damenklo.

In der Regel geht von Männer die sich als Frau sehen und fühlen keine Gefahr aus.
So ist es. Wenn man selbst kein Transgender ist, es nicht selbst so erlebt hat und nicht nachempfinden kann, gut. Aber dann sollte man sich mit einfachen Lösungen und Pauschalurteilen zurückhalten. Menschen mit männlichen Geschlechtsmerkmalen, die sich ständig oder auch nur zeitweise als Frau fühlen und sich so kleiden, identifizieren sich mit Frauen und haben keinerlei Interesse, Frauen in irgendeiner Weise zu belästigen.

Natürlich ist auch die andere Seite zu berücksichtigen, die Frauen, die solchen Menschen auf der Damentoilette begegnen. Wenn sie sich unwohl fühlen, ist darauf Rücksicht zu nehmen. Lösungen wären Unisextoiletten oder, aufwändiger, Toilette für diverse Menschen.
 
Wenn man selbst kein Transgender ist
Und genau das ist der Unterschied zu einem Crossdresser. Der Crossdresser an sich ist und bleibt entweder eine Frau oder ein Mann.
Somit wäre die dieser Person zugedachten Toilette korrekt.
Bei Transvestiten sieht es schon wieder etwas anders aus. Diese sind überwiegend männliche Personen, die sich als Frau (komplett) zurecht machen. Somit würde, wie ich es sehe, noch die Herren-Toilette angedacht sein. Ich denke, auch Drags gehen da eher auf das Herren-WC.
Transindente Personen (anerkannt oder nicht) sollten sich, die für sie als korrekt empfundene Toilette wählen können. Wobei diese Personen sich natürlich dementsprechend benehmen sollten und nicht mit der"sprichwörtlichen Tür" ins Haus fallen sollten und nicht als störend wahrgenommen werden sollten.
 
Habe den Thread grade erst gesehen und möchte auch meine Pennies (nicht Penis) dazugeben:

Zwei grundsätzliche Dinge möchte ich vorwegschicken
Damentoiletten sind für Frauen, Herrentoiletten für Männer, was leider nicht bedeutet, das alle Frauen Damen respektive alle Männer Herren sind.

So bin ich zunächst geneigt, die Toiletten rein geschlechtsspezifisch zu verwenden ... und dann sind da noch die Transen, Crossdresser, SH-Träger etc. pp.

In Asien, wo genau, ist mir nicht geläufig, ich meine es wäre Thailand, gibt es vermehrt drei Toiletten, für Frauen, Männer und Transmenschen, zu denen ich in diesem Fall auch alle, (sich selbst) nicht einem spezifischen Geschlecht zuzuordnenden Menschen zähle.

Weiter ist es meiner Meinung nach von dem Menschen selbst abhängig: Wenn er sich als Frau, bzw. dem weiblichen Geschlecht ZUGEHÖRIG fühlt und kein (potentielles) erotisches Interesse mit dem Toilettenbesuch verbindet, kann auch ein, als Frau gestylter Mann auf´s Damenklo. Aufgrund der Einzelkabinen und dem Nichtvorhandensein von Pissoirs, wäre das oK. Sprich der optische Eindruck und die mentale Verfassung des Mannes ist ausschlaggebend.

Dabei muß ich noch etwas konsterniert anmerken, daß in dem Thread häufig von "verkleideten" Männer gesprochen wird, diesen "verkleideten" Männern würde ich den Zutritt zum Ladies-Restroom verwehren.

Wenn ein Karnevals-CD auf´s Damenklo geht, ist das anmaßend und er kompromittiert mehrere der/die anwesenden Damen/Frauen. Wie gesagt, die "Menschen" mit einem äußerlichen Appendix, die selbigen auch zu sexuellen Zwecken nutzen, sollten das Damen-WC meiden.

Das Frauen, weil es auf den, ihrem Geschlecht zugeordneten Toiletten, (ggf auch nur "gefühlt") zu lange dauert, auf die weniger frequentierte Herren Toilette gehen, ist auch zwiespältig, allerdings werden viele Männer das auch irgendwie "geil" finden. Natürlich auch nicht alle.

Meiner Meinung nach ist der einfachste Weg, drei Toiletten anzubieten: Männlein, Weiblein, Unisex, dann können Frauen auf die Damentoilette, Männer auf die Herrentoilette und alle anderen oder besser andersdenkenden auf die Unisextoilette gehen. Immer in der Hoffnung, daß es dort nicht übergriffig wird.
 
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