Der Politikthread oder links - rechts - mitte, was denke ich und warum.

Hast Du in Deiner Region die effektive Chance dazu OHNE das die Miete einer kleineren Wohnung nahezu genauso hoch ist bei einer Neuvermietung wie bei Deiner aktuellen Wohnung? Oft genug ist ja genau DAS das Problem. Viele Alten deren Kinder ausgezogen sind möchten sich verkleinern während junge Familien mehr Platz brauchen.

Ein Tausch scheitert oft genug an den Preisen da es so oder so eine Neuvermietung ist.
Ich habe zum Glück die Chance, mich bei einer Wohnungsverkleinerung auch preislich, auf
Grund meiner derzeitig hohen Miete von über 1000,- Euro, zu verbessern.
Vitamin B halt ;)
Aber Du hast Recht. Ich kenne viele Menschen, die sich Wohnungsmäßig verkleinern wollen,
es aber nicht einsehen, für eine kleinere Bude fast genau so viel zu zahlen wie sie in der
derzeitigen Wohnung zahlen müssen. . . .auch bei einem Wohnungstausch in der selben
Gesellschaft.
 
Schwierig und die Betrachtung "schwarz/weiß" passt nicht. Ich habe schon einmal eine junge Frau aus meiner Verwandtschaft erwähnt. Sie ist 28 Jahre, alleinstehend und Ergotherapeutin. Sie wollte diesen Beruf schon seit dem Abi erlernen und die Arbeit ist ihr Leben. Doof: Mehr als 2.700€ Brutto gibt es nicht.
Einfache Lösung: Eigene Praxis aufmachen und selbstständig arbeiten. Kostet nicht die Welt und bringt deutlich mehr Einkommen, solange keine Angestellten zu bezahlen sind. Nachteil: Dann ist nix mehr mit 38-Stunden-Woche
 
Einfache Lösung: Eigene Praxis aufmachen und selbstständig arbeiten. Kostet nicht die Welt und bringt deutlich mehr Einkommen, solange keine Angestellten zu bezahlen sind. Nachteil: Dann ist nix mehr mit 38-Stunden-Woche
Unglaublich, dass es so einfach ist, hätte ich nicht gedacht. Jeder Ergotherapeuth, Physiotherapeut, Bauarbeiter, etc.. macht eine eigene Firma auf...

Nein, bitte nicht... so schlau ist die junge Frau schon, als dass sie derartige Szenarien nicht schon angedacht hätte. Besonders im Bereich der Kostenkürzungen im Gesundheitswesen, sind derartige Ansätze nicht leicht zu stemmen.

Bitte lass uns nicht mit derartigen Ratschläsgen dieses Thematik zerfleddern. Ich habe Beispiele genannt, die zeigen sollen, dass ein Sparen für den Ruhestand für viele nicht einfach ist.

Zu behaupten, dass diese Menschen selbst Schuld wären, nicht für das Alter vorgesorgt zu haben, ist in meinen Augen nicht gerechtgertigt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe Beispiele genannt, die zeigen sollen, dass ein Sparen für den Ruhestand für viele nicht einfach ist.
Das es einfach ist habe ich nie behauptet, aber es ist möglich da es eine Frage von Prioritäten ist. Wenn man privat nicht versorgt dann darf man eben nicht jammern, sondern sollte sich freuen das Deutschland immer noch ein Sozialstaat ist mit dem man seine Rente ggf. auf das Niveau der Grundsicherung aufstocken kann.
 
Wenn man privat nicht versorgt dann darf man eben nicht jammern,
Noch einmal... ich betrachte die Menschen, die nicht können. Bist du der Annahme, dass dieser Personenkreis verschwindet gering ist? Darauf ziele ich ab: Diese Thematik nicht in schwarz/weiß einzustufen.

Die anderen Betrachtungen über die Unsicherheit der Renten, der Staat (also der vorsorgende Steuerzahler) kann nicht alles stemmen, alles fein für mich:emoji_thumbsup:
 
Bist du der Annahme, dass dieser Personenkreis verschwindet gering ist?
Das ist für mich vollkommen uninteressant. Diese Menschen bekommen so oder so die Konsequenzen zu spüren für ihr Handeln. Längeren Arbeiten will kaum einer und höhere Beiträge bezahlen vermutlich auch nicht.
 
die Konsequenzen zu spüren für ihr Handeln.
Für welches Handeln? Bitte keine Antwort ".. sie hätten vorsorgen müssen..." Achtung, ich spreche die an, die nicht können :emoji_point_up:. Oder gehst du davon aus, jeder kann ausreichend vorsorgen? Da sind wir dann verschiedener Meinung und sage es.

Meine Güte, ich stelle mir vor, ich würde diese Killerphrase meiner jungen Verwandten sagen....
 
Für welches Handeln?
Jedwedes Handeln ist ein Handeln. Nix machen ist auch eine Entscheidung.

Oder gehst du davon aus, jeder kann ausreichend vorsorgen?
Im Prinzip ja. Zumindest setze ich bei JEDEM Menschen soviel Weitsicht voraus, das er dann im Alter auf Grundsicherungsniveau ist was ja auch okay ist wenn man keine großen Ansprüche hat.

So oder so ist eben eine Entscheidung in welche Richtung auch immer die man da trifft.

Die Alternative wäre schlicht weiter zu arbeiten da die Menschen mehrheitlich den "Fehler" begehen immer älter zu werden.
 
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