Der Reiz des Outings

Meinem Verständnis nach hat "Outing" nichts damit zu tun, ob man sich selber "outet" oder "geoutet" wird, wobei die erste Version die elegantere ist, auch wenn der in Schweinehund überwindet werden muss.
Wichtig ist der Rückkopplungseffekt auf die betroffene Person.

Da Du Alfred Biolek in die Runde wirfst:
Wenn man Wikipedia Glauben schenken darf, dann war dieses unfreiwillige Outing unterm Strich für ihn auch befreiend.
Mit dem Tenor der Antworten hier auf Deine Eingangsfrage schließt sich der Kreis.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei mir ist es inzwischen auch so, dass ich mich gern einer Freundin öffnen würde... aber ich weiß gar nicht, warum
Da nun keine weiteren Wortmeldungen mehr kommen, können wir doch zusammenfassen, dass wenn Du Dich outest, auf gut deutsch Dich öffnest, eine stark befreiende Wirkung auf Dich hat.

Jetzt liegt es an Dir, diese Erfahrung zu machen.

OK, bei "einer"Freundin wird es sich vermutlich nicht um "die" Freundin handeln, aber wir haben zu wenig Hintergrundwissen, um gute Ratschläge zu geben können. Dazu gibt es zuviele Fragezeichen.

Obendrein hat uns das Forum gelehrt, das jede Frau ein anderes Verständnis für einen Mann in Feinstrumpfhosen, der Mann hat nur begrenzte Möglichkeiten, das Verständnis der Frau zu beeinflussen.

Aber dennoch ist es in meinen Augen die Sache wert, einen Versuchsballon zu starten.
Wird es ein Flop, dann bist Du um eine Erfahrung schlauer und hast einen Ansatzpunkt, wie man es beim nächsten Mal besser machen kann. Obendrein bist Du im Bilde, ob sie eine wahre Freundin ist, die Verständnis für Dich hat, auf die man sich jederzeit verlassen kann und mit Dir durch dick und dünn geht.

Endet Dein Öffnen aber nach Deinen Vorstellungen, dann wird es schwierig, das befreiende Gefühl hier in Worte zu fassen.
Wer nicht wagt, der nicht gewinnt, ober auf neudeutsch, no risk, no fun.

Auch ich kenne den Kloß im Hals, wenn man den Entschluss mit offenen Ausgang gefasst hat und auch ich habe auch Rückzieher im letzten Moment gemacht (worüber ich mich danach immer geärgert hatte), aber im Endeffekt hat es sich für mich unterm Strich gelohnt.

Was hast Du davon, in einer fremden Stadt in Feinstrumpfhosen rumzulaufen, ausser einem kurzen Kick, der spätestens nach der Rückkehr zu Hause verpufft ist?
Mit einem verständnisvollen Menschen in Deinem Umfeld kannst Du unter Umständen ein Leben lang profitieren.
 
Aber dennoch ist es in meinen Augen die Sache wert, einen Versuchsballon zu starten.
Wird es ein Flop, dann bist Du um eine Erfahrung schlauer und hast einen Ansatzpunkt, wie man es beim nächsten Mal besser machen kann. Obendrein bist Du im Bilde, ob sie eine wahre Freundin ist, die Verständnis für Dich hat, auf die man sich jederzeit verlassen kann und mit Dir durch dick und dünn geht.

Endet Dein Öffnen aber nach Deinen Vorstellungen, dann wird es schwierig, das befreiende Gefühl hier in Worte zu fassen.
Wer nicht wagt, der nicht gewinnt, ober auf neudeutsch, no risk, no fun.

Auch ich kenne den Kloß im Hals, wenn man den Entschluss mit offenen Ausgang gefasst hat und auch ich habe auch Rückzieher im letzten Moment gemacht (worüber ich mich danach immer geärgert hatte), aber im Endeffekt hat es sich für mich unterm Strich gelohnt.

Was hast Du davon, in einer fremden Stadt in Feinstrumpfhosen rumzulaufen, ausser einem kurzen Kick, der spätestens nach der Rückkehr zu Hause verpufft ist?
Mit einem verständnisvollen Menschen in Deinem Umfeld kannst Du unter Umständen ein Leben lang profitieren.
Eine sehr schöne Zusammenfassung, danke für die Mühe @Placebo - auch ich denke, dass ich den Ballon bei passender Gelegenheit starten kann. Ich hab mir auch überlegt - was ist der Worst Case: Sie sagt - ja, ok, aber lass mich in Ruhe damit. Das wäre - da ich sie ja ganz gut kenne - vermutlich der "worst case". Sie wird mir nicht die Freundschaft kündigen oder es gar überall rumerzählen - das wird definitiv nicht passieren.

Allerdings wollte ich keinen "Ratschlag", was ich tun soll - vielmehr wollte ich dem Wunsch auf den Grund gehen - warum es mich (oder auch andere) reizt, sein Faible offen zu zeigen. Vielleicht ist das in meinem Ausgangsposting nicht deutlich geworden. Einen Hinweis hast Du aber schon gegeben - eine Art "befreiendes Gefühl". Ein anderer Grund war ja der von @50den - der Wunsch nach Akzeptanz, der sich auf diese Weise ausdrückt.
 
Zunächst, ich wollte nicht ungefragt Ratschläge geben, wie gesagt, durch fehlendes Hintergrundwissen kommt nichts Brauchbares heraus.
Ich kann nur einen einzigen Ratschlag geben:
Mach es!
Probieren geht über studieren.

Das Du auf eine passende Gelegenheit warten möchtest, kann ich auf eine Art nachvollziehen, aber ist eine nicht passende Gelegenheit nicht gerne der Vorwand, das geplante Ansinnen auf die lange Bank zu schieben?

Was Du als "worst case" beschreibst, ist nach meiner Erfahrung der Regelfall.
Was erwartest Du für eine Reaktion?
Glaubst Du, sie möchte dann gleich Deine Strumpfhosenbestände inspizieren oder sich am Folgetag mit Dir zum gemeinsamen Strumpfhosenshoppen verabreden?

Bitte berücksichtige, dass Dich das Gespräch schon lange beschäftigt und Du Dich auch vorbereiten und Szenarios bilden konntest, sie wird aber von 0 auf 100 in eine Situation gekatapultiert, mit der sie überhaupt nicht gerechnet hat.
Wie würdest Du darauf reagieren, wenn sie Dir eröffnet, dass sie gerne Erbseneintopf mit viel Erdbeermarmelade darin mag?
Zu ungewöhnlich? Ist der Mann in Strumpfhosen außerhalb unseres Forums hier der Regelfall?

Für mich persönlich ist das
Sie sagt - ja, ok, aber lass mich in Ruhe damit.
schon als großer Erfolg zu buchen und Du merkst, welche Felsbrocken von Deiner Seele gefallen sind.
Auch sehe ich mit dem "Ja - OK" die gewünschte Akzeptanz, wenn sie obendrein nicht fluchtartig die Szene verlässt, sondern es Eurem freundschaftlichen Verhältnis keinen Schaden zufügt.

Ein weiterer Vorteil: Falls sie Deine Leidenschaft wie auch immer auf eine andere Weise entdeckt, dann wird das mit Sicherheit keine " passende Gelegenheit' sein.
Durch Dein vorheriges Öffnen ist sie im Bilde und es bietet sich keine Basis für abenteuerliche Gedankengänge bei ihr.
 
Also ich habe mir darüber lange Gedanken gemacht. Ich denke hinter dem Wunsch meines Outing steht alleine das Verlangen, jederzeit und immer FSH tragen zu können. Und das ohne blöde Kommentaren (von wem auch immer) und völlig frei von "Anfeindungen". Schritt 1 war die Ehefrau. Das macht schon sehr vieles einfacher weil ich täglich FSH unter der Hose tragen kann. Allerdings bleibt immer die Gefahr des Entdecktwerdens. Diese Gefahr ist deswegen irgendwie reizvoll, weil man sich dann zwangsweise weiteren Personen offenbart und wieder einen Schritt weiter ist.
 
Richtig geoutet habe ich mich nicht. Eine frühere Freundin weiss davon, mein bester Kumpel, weil er Fotos von mir im Internet entdeckt hat und meine jetzige Partnerin.
 
es gibt niemand der mich kennt der mich nicht in sh gesehen hat. Ich trage nicht jeden tag sh und girl accesorii, ich trage gern auch lange hose, aber wenn sh mit short dann sieht jeder und alle freunde und family sehen genau so. Ich mach nicht gaderobă in funcțion mit wen ich treffe sondern wie ich habe boc in moment :emoji_stuck_out_tongue_winking_eye:
 
Meine Partnerin weiß davon. Und andere Crossdresser-freunde. Wie sich das entwickelt hängt von meinem zukünftigen Verhältnis mit meinem Partner ab der im Moment schwierig ist.
 
Das Problem eines jeden....
Trag ich jetzt verdeckt, oder so das man es sieht. Geh ich jetzt damit in die Welt, oder behalt ich des für mich...
Leute,.... Wir leben im Jahr 2026
Wir haben so viele Probleme auf der Welt.
Da sollte ein Mann in Strumpfhosen das geringste Problem sein.
Ich trage Strumpfhose wann immer ich will .
Und ja, zu 99% unter Hosen.
Aber es ist mir egal wenn jemand mal was sieht. Tarnsocken Brauch ich nicht mehr.
Nein, ich geh nicht als Frau raus...
Auch wenn ich gern mal einen Rock anhabe.
Das mach ich weil's mir Spaß macht.
Und ja, Shorts und Strumpfhose find ich cool in der Öffentlichkeit.
Wann hört das Hirn mal auf sich an schlechten Sachen festzuhalten...
Einfach man machen,...
 
Wann hört das Hirn mal auf sich an schlechten Sachen festzuhalten...
Dein Hirn versucht Dich davor zu bewahren, belächelt, verspottet und im schlimmsten Fall körperlich angegriffen zu werden. Offenbar misst Dein Hirn diesen Dingen einen gewisse Eintrittswahrscheinlichkeit zu, wie niedrig die auch immer sein mag.
 
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