Hausfrauen 70er Jahre

@Krabat ... Wenn du das für unpassend hältst, kannst du meine hier gerne löschen. ...
Es geht nicht darum, dass ich deine Beiträge für unpassend halte, sondern das ich sie inhaltlich nicht verstehe. Ich kapiere einfach nicht was du uns genau sagen willst. Wieso sollte ich sie deswegen löschen wollen?
 
Als teilweise leidgeprüfter Exgatte möchte ich nur zur Erläuterung dieses hochkomplexen Themengebietes anmerken - was dieses nicht legitimiert - welcher Anteil der vom Femizid „betroffenen“ Frauen denn vorher den vermutlich bis zur völligen Ratlosigkeit- und Hilflosigkeit der deutschen gelegentlich sehr einseitigen Regelungswut verfallenen baldigen Exgatten, vor allem im Familienrecht, unterstützt durch geldgeile Anwält*innen, von Ämtern die völlig ÜBERfordert und UNTERbesetzt sind, in die Weißglut getrieben hat.
Wie du richtig erkennst, legitimiert das nichts.
Ein Leben zu nehmen, kann durch nichts, auch nicht durch Affekt, dem man durch die - das implizierst du ja ein wenig - Schuld anderer ausgesetzt wird, entschuldigt, abgeschwächt oder erklärt werden.
Eine Rose ist eine Rose, ist eine Rose und Mord ist Mord, ist Mord, auch wenn der Mörder noch so glaubhaft versichert, nicht Herr seiner Sinne gewesen zu sein und das Opfer habe ihn ja auch schließlich zur Weißglut gebracht und die Anwält*innen (bezeichnend, dass du ausgerechnet da genderst) und was weiß ich noch wer.
Natürlich ist es vernünftig, sich bei jeder Tötung auch die Vorgeschichte anzusehen und nicht zuletzt deshalb ist unser Rechtssystem an dieser Stelle auch sehr differenziert, aber ein Täter bleibt immer ein Täter, egal aus welchen Gründen und unter welchen Umständen er die Tat begangen hat.
Es ist mir nicht gelungen, belastbare Zahlen zum Vergleich zwischen der Anzahl der Femizide und der der Gynozide zu finden, von daher mag ich keine Aussage treffen, ob eher Männer dazu neigen, Frauen umzubringen oder Frauen ihre Männer.
Unabhängig aber davon ist eine Rose eine Rose eine Rose und Gewalt, gar bis zur Tötung ausgeführt, ein Vergehen, das keinerlei Selbstrechtfertigung durch den Täter erlaubt.

Bei Straftaten mit päderastischem Hintergrund sind Männer auch gern in vorderster Front, die Todesstrafe für Täter zu fordern oder mindestens die Kastration. In Foren und anderen sozialen Plattformen werden die Phantasien für die angemessene Strafe für "solche" Täter gern detailreich geschildert.
Nun kommt hier das Wort Femizid ins Spiel und plötzlich sind die Täter gar nicht mehr so richtig schuld, jedenfalls nicht immer, unter Umständen und man muss auch die andere Seite sehen? Nein, mein Freund, da misst du mit zweierlei Maß!
Ein Mord ist ein Mord ist ein Mord, eine Vergewaltigung ist eine Vergewaltigung ist eine Vergewaltigung, ob das Opfer den Täter nun gereizt hat, provoziert hat, zur Weißglut getrieben hat, einen zu kurzen Rock getragen hat, das Opfer den Täter zu agressiv angesehen hat, eine Tat ist eine Tat ist eine Tat, keine Äpfel, keine Birnen!
 
Zuletzt bearbeitet:
Es geht nicht darum, dass ich deine Beiträge für unpassend halte, sondern das ich sie inhaltlich nicht verstehe. Ich kapiere einfach nicht was du uns genau sagen willst. Wieso sollte ich sie deswegen löschen wollen?
Ich wollte bestimmte Begriffe einfach vermeiden, von denen ich weiß, dass ihr sie (berechtigterweise) bemängelt hättet. Deshalb ist der Kontext etwas schwierig zu verstehen – aber für Leute, die in der Materie Erfahrung haben, offensichtlich nachzuvollziehen (siehe Sisi). Ich finde es platt zu behaupten, dass Männer gewalttätig gegen Frauen sind – was in der Mehrzahl der Fälle möglicherweise ja sogar stimmt, ohne dabei einfach mal nach Hintergründen zu forschen. Daher meine eigene Lebenserfahrung, die ich versucht habe, einzubringen. Wer etwas nicht verstanden hat, darf mich gerne ansprechen.
 
Wie du richtig erkennst, legitimiert das nichts.
Ein Leben zu nehmen, kann durch nichts, auch nicht durch Affekt, dem man durch die - das implizierst du ja ein wenig - Schuld anderer ausgesetzt wird, entschuldigt, abgeschwächt oder erklärt werden.
Eine Rose ist eine Rose, ist eine Rose und Mord ist Mord, ist Mord, auch wenn der Mörder noch so glaubhaft versichert, nicht Herr seiner Sinne gewesen zu sein und das Opfer habe ihn ja auch schließlich zur Weißglut gebracht und die Anwält*innen (bezeichnend, dass du ausgerechnet da genderst) und was weiß ich noch wer.
Natürlich ist es vernünftig, sich bei jeder Tötung auch die Vorgeschichte anzusehen und nicht zuletzt deshalb ist unser Rechtssystem an dieser Stelle auch sehr differenziert, aber ein Täter bleibt immer ein Täter, egal aus welchen Gründen und unter welchen Umständen er die Tat begangen hat.
Es ist mir nicht gelungen, belastbare Zahlen zum Vergleich zwischen der Anzahl der Femizide und der der Gynozide zu finden, von daher mag ich keine Aussage treffen, ob eher Männer dazu neigen, Frauen umzubringen oder Frauen ihre Männer.
Unabhängig aber davon ist eine Rose eine Rose eine Rose und Gewalt, gar bis zur Tötung ausgeführt, ein Vergehen, das keinerlei Selbstrechtfertigung durch den Täter erlaubt.

Bei Straftaten mit päderastischem Hintergrund sind Männer auch gern in vorderster Front, die Todesstrafe für Täter zu fordern oder mindestens die Kastration. In Foren und anderen sozialen Plattformen werden die Phantasien für die angemessene Strafe für "solche" Täter gern detailreich geschildert.
Nun kommt hier das Wort Femizid ins Spiel und plötzlich sind die Täter gar nicht mehr so richtig schuld, jedenfalls nicht immer, unter Umständen und man muss auch die andere Seite sehen? Nein, mein Freund, da misst du mit zweierlei Maß!
Ein Mord ist ein Mord ist ein Mord, eine Vergewaltigung ist eine Vergewaltigung ist eine Vergewaltigung, ob das Opfer den Täter nun gereizt hat, provoziert hat, zur Weißglut getrieben hat, einen zu kurzen Rock getragen hat, das Opfer den Täter zu agressiv angesehen hat, eine Tat ist eine Tat ist eine Tat, keine Äpfel, keine Birnen!
Du hast sicherlich mit einer Reihe deiner Zeilen recht, aber nicht mit der, dass ich davon gesprochen hätte, im Affekt gehandelt haben zu wollen. Das ist einfach Unsinn. Nochmal – zum Glück ist ja nie etwas passiert, weil ich rechtzeitig darüber nachgedacht hatte, welches die Folgen über Jahrzehnte geworden wären. Es geht auch nicht um mich oder meine/unsere Situation oder die der Familie, die ich mal hatte. Es geht nur darum, dass vielfach Gewalttaten von Männern gegen Frauen völlig unkommentiert bleiben und es einfach so aussieht, als würden Männer grundsätzlich Frauen gewalttätig behandeln wollen. Es gibt sicherlich wenige, bei denen das so ist, aber sicherlich auch eine ganze Reihe, die aus ganz anderen Gründen zu einer solchen Tat kommen könnten. Man würde handeln aus einer psychischen Notlage, in der man sich völlig im Stich gelassen fühlt, soweit ich weiß hat das nichts mit Affekt zu tun – bin aber kein Jurist. Natürlich hast du völlig recht – und das habe ich ja auch zu Beginn klargestellt, dass niemand das Recht hat, einer oder einem anderen das Leben zu nehmen. Doch daran halten sich ja offensichtlich eine ganze Menge Menschen auf diesem Erdball nicht, unter anderem auch dieser Mann, der mit nackten Oberkörper auf einem Pferd saß, ich hab vergessen wie der heißt. Tut doch mal eure schönen Weisheiten weg. Wir wissen doch, dass sich sowieso nicht alle daran halten. Es werden auch nie alle Männer toll finden, eine Strumpfhose anzuziehen… schönen Abend!

P. S. Juristisch gesehen ist die Sache sowieso klar. Es gibt eben nicht nur Mord, sondern auch andere Taten, die dazu führen, dass andere Menschen tot sind. Nach deiner Lesart müssten die Täter ja alle weg sein, 100 Jahre im Knast, Alcatraz + Friedhof - weil die ja alle jemanden umgebracht haben. Und in Summe ist es m. E. auch gerecht - vielleicht nicht immer, aber nach meinem Empfinden häufig, wenn jemand nach einigen Jahren wieder aus dem Bau kommt, weil einfach nicht von Mord gesprochen werden konnte, der in einer außerordentlichen Notlage war. Juristisch einwandfreie Mörder gehören weggesperrt, da bin ich bei dir. Aber auch die längst nicht alle und für immer. Man kann eine Schuld auch sühnen, meine ich. Du siehst es halt anders und anders und anders.

Auslöser meiner Textfolge war die Passage in #10, bei der für mich der Eindruck entstand, das (nur) Männer (nur) Frauen umbringen, dreimal am Tag. Für die, die es nicht von Anfang an verfolgt haben. Jetzt zurück zu den Hausfrauen.
 
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