Wie geschrieben, kamen hautfarbene Glanzstrumpfhosen mit der Entwicklung des Lycras durch die amerikanische Chemiefirma DuPont Ende der 1980er auf und erlebten in den folgenden zwei Dekaden eine Hochzeit. Spätestens seit Beginn der 2010er Jahre gelten sie aber als altmodisch-omahaft und unvorteilhaft, da sie das Bein kräftiger erscheinen lassen. Und welche Frau will schon "dicke" Beine haben?
Hier ein Auszug aus einem Artikel aus dem Jahr 2011:
Nude-Nylons sind ein No-Go! Obwohl wir das ganz genau wissen, schlüpfen wir jeden Herbst wieder in die fiesen Glanzstrumpfhosen. Eine britische Firma schreitet endlich ein: Schluss mit dem Stützstrumpf-Look!
Die britische Firma Debenhams launchte aktuell eine Serie transparenter Strumpfhosen, die mit dem Hautton verschmelzen. Ein Akt der Notwehr — anders kann man es nicht nennen! Denn dank der Dutches of Cambridge und ihrem Oma-Strumpfhosen-Tick schienen Nude-Nylons wirklich wieder in Mode zu kommen.
Wir alles wissen es: Transparente Feinstrumpfhosen gehen gar nicht. Total 80er, total out. Trotzdem handeln wir jeden Herbst wider jedweder Vernunft. Weil die Temperaturen fallen, wir aber unsere hübschen Kleidchen noch nicht einmotten wollen und auf dunkle Strickstrümpfe noch keine Lust haben, schlüpfen wir in unvorteilhaft schimmernde Strumpfhosen. Während unser Stilempfinden also vor Schmerz schreit, stöckeln wir als peinliche Glanzbein-Flamingos durch die Straßen.
Quelle:
Nude-Nylons sind ein No-Go! Obwohl wir das ganz genau wissen, schlüpfen wir jeden Herbst wieder in die fiesen Glanzstrumpfhosen. Eine britische Firma schreitet endlich ein: Schluss mit den Stützstrump...
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Als weiterer Beleg noch ein Artikel aus der
Aachener Zeitung vom 27.5.2014:
Hautfarbene Strumpfhosen sollten nicht glänzen