Wie weit kann man modisch gehen, ohne (groß) aufzufallen?

@ Wanderer , völlig richtig ! Dem ist nichts hinzuzufügen . Hautfarbene sind wenig aufdringlich . Das Problem ist das es gesellschaftlich unüblich für Männer ist . Mehr nicht .
 
Wie denkt Ihr über hohe Schuhe - Pumps? Natürlich nicht in Kombination mit oben beschriebenem Outfit, das wäre too much.... Aber zu Jeans, Hemd und Pulli?
 
Phggirl , ich habe auch langweilige Jeans , Zwinker !

Wanderer : schwierig. Aber ich habe Stiefelletten mit ca 5 cm Absatz und das geht zu Jeans , sieht unaufdringlich und vernünftig aus . Die werden ab und zu so zu Jeans oder auf Party Events getragen . Pumps zu Jeans , hm ich weiß nicht . Dann eher ähnliche aber unaufdringliche .
In einigen Bereichen sehen Damenschuhe wie Herrenschuhe aus . Aber Pumps sind da anders .
 
Ich bin auch der Meinung, echt mutig. Ich würde das nicht wagen. Strumpfhosen ziehe ich nur zum Fahrrad fahren sichtbar an. Dann nur schwarze oberhalb 60 Den.
 
Für mich stellt sich die Frage eigentlich nicht, wie ich mich extravagant kleide um nicht groß aufzufallen.
Mir macht es nichts aus, auch mal sehr aufzufallen.
Mein Umfeld hat sich schon längst daran gewöhnt, dass ich nur Leggings untenrum trage, dazu immer kniehohe Stiefel.
Auch Leute die mich noch nicht kennen reagieren kaum auf meinen recht extravaganten Kleidungsstil.
An alle, die möglichst nicht auffallen wollen, schert Euch nicht drum, was die anderen von Euch denken, genießt lieber das Gefühl etwas Besonderes zu sein, der sich vom Mainstream löst und trag was Euch gefällt und ihr Euch sexy findet.

Gruß Wolpertinger
 
... Mir macht es nichts aus, auch mal sehr aufzufallen. ...

warum fällt mir dazu ausgerechnet dieses musikvideo ein?
Ein Psychologe da, der mir das erklärt? :unsure:

[video=youtube;m2JRghbgeYw]https://www.youtube.com/watch?v=m2JRghbgeYw[/video]
 
Zuletzt bearbeitet:
Wolpertinger - das Problem daran ist die nötige Nervenstärke . Da bewundere ich alle Punks , alle Frauen mit grünen Haaren , alle mit Piercing an allen Körperstellen , Tatoos von oben bis unten oder oder . Oder jene mit Strumpfhosen( der unauffälligsten Art im Vergleich zu meiner Aufzählung )

Und das unabhängig von meinem persönlichen Geschmack .
 
@Wolpertinger - das Problem daran ist die nötige Nervenstärke . Da bewundere ich alle Punks

Ja ja, war zwar kein Punk, aber ein recht extremer Gothic in den 80'ern, da hab ich schon in recht jungen Jahren gelernt, dass Auffallen nix schlimmes, sondern was besonderes ist. :rockon:

Gruß Wolpertinger
 
Ja ja, war zwar kein Punk, aber ein recht extremer Gothic in den 80'ern, da hab ich schon in recht jungen Jahren gelernt, dass Auffallen nix schlimmes, sondern was besonderes ist. :rockon:

Gruß Wolpertinger


Das muss man wohl wirklich lernen und dadurch die Nervenstärke bekommen ..:). Hat viel mit starken Selbstbewusstsein zu tun . Entweder man hat es oder man muss es sich dann zu legen .
 
Die Frage war ja, wie weit man modisch gehen kann ohne (groß) aufzufallen. Richtig?

Ich gehe einmal davon aus, dass Punks mit ihren Outfits, oder eine Frau mit grünen Haaren, solche Outfits bewusst wählen, um damit aufzufallen oder gar zu provozieren, und sei es nur, um sich als Gruppe oder Einzelperson aus der Masse abzuheben, oder wie im Falle der Punks die Ablehnung der etablierten Gesellschaft zu signalisieren. In diesem Falle müsste die Eingangsfrage aber lauten: Wie weit muss man gehen, um aufzufallen. Das wiederum ich recht einfach. Ziehe das an, was sich möglichst weit von den allgemeinen Modestandards entfernt. Je "schräger" das Outfit, um so mehr fällt man auf.

Wie weit man gehen kann ohne (groß) aufzufallen hängt sicherlich auf vom Umfeld ab. Im privaten Umfeld (Freunde, Familie) und in der Freizeit etc., ist es sicherlich einfacher ein wenig zu experimentieren, weil hier ein unmittelbares Feedback kommt, man kennt sich eben. Zum anderen steigt in diesem Umfeld auch die Wahrscheinlichkeit, dass sehr schnell ein "Gewöhnungseffekt" eintritt, einfach, weil man mit diesen Leuten mehr Zeit verbringt. Im beruflichen Umfeld wäre ich vorsichtig. In meinem Fall wäre das gar nicht möglich. In der anonymen Masse fällt man zwar wahrscheinlich auf, je nachdem, wie man es angeht, aber man bekommt keine Feedback, was die Beantwortung der Eingangsfrage fast Unmöglich macht.

So weit die Theorie.

Meine praktischen Erfahrungen: Wie ich bereits geschrieben habe, trage ich seit 2 Jahren Schenkelstrümpfe/Strumpfhosen im Sommer und zu Hause eigentlich nur noch unter Shorts. Es ist einfach bequemer. Im Familien- und Freundeskreis gab es zwar anfangs ein paar Irritationen, aber das hat sich sehr schnell gelegt. Eine Freundin hat anfangs mal gesagt: "Der Anblick ist gewöhnungsbedürftig!"
 
Ich darf da noch was ergänzen.

Wenn ich die Frage lese, die diesen Thread startet, und mir die Beiträger durchlese, dann ist da wenig Konstruktives zu erkennen. Das liegt wohl in der Natur der Sache.

Was ich aber Sch..... finde ist, dass immer dieselben Leute, egal worum es geht, immer wieder den selben Sch....... erzählen und fordern, selbst wenn in einem anderen Thread reihenweise ganze Serien von Antworten aus diesem Grund gelöscht werden.

Die Frage in diesem Thread ist wichtig für viele hier, da Bedarf es Ideen, Anregungen, Erfahrungen und keiner "Ich bewundere Punks" und "Jeans Hemd Pulli, wie langweilig" Beiträgen!

Im Thread Strumpfhose/Männermode ist das ja bekanntlich ausgeufert, bis zum finalen "habt Euch lieb, vertragt Euch, Ihr nervt", bis zur Löschung! Trotzdem scheint es einige Nutzer hier, nicht zu hindern, im nächsten Thread wieder ihr Selbstdarstellungsbedürfnis weiter zu treiben, und "Streit" zu suchen.

Ich habe bereits in meinem 1. Beitrag in diesem Forum meine Beziehung zu Strumpfhosen, meine Einstellung dazu und wie ich damit umgehe erklärt. Da muss mir kein kleines A....., ich sag's besser nicht, erzählen, wie ich es angehen soll.

Wer lesen kann, sollte nämlich wissen, dass ich gesagt habe, dass ich bevor ich diese Sch..... Kompressionsstrümpfe verordnet bekommen habe, niemals auf die Idee gekommen wäre, mich anderen in Strumpfhosen zu präsentieren, und dass ich auch nie auf die Idee gekommen wäre im Sommer Strumpfhosen unter Jeans zu tragen. Ich brauch sowas nicht, ich bin "normal", wessen ich mich nicht schäme. Jetzt muss ich damit leben, dass ich Strumpfhosen/Strümpfe tragen muss, und ich mach das für mich "Beste" draus!

Ich mag Strumpfhosen habe sie immer gemocht und getragen, und dazu stehe ich, aber ich würde nie Menschen, und das ist bei der männlichen Bevölkerung die überwiegende Mehrheit, vorwerfen "unmutig", "reaktionär", spießig" oder was auch immer zu sein, wenn sie keine tragen, oder wenn sie es tuen aber nicht zeigen wollen, womit wir beim Thema Toleranz bzw. Akzeptanz wären.

Das wollte ich nur noch anmerken, nachdem die meine Beiträge gelöscht wurden.

Ich bin noch nicht lange in diesem Forum, aber ehrlich gesagt, habe ich mir mehr davon versprochen!
 
Deine Beiträge wurden nicht gelöscht. Krabat hat sie, gemeinsam mit anderen, verschoben in "Des Kaisers Bart", den Sammelthread für ausufernde, oder gar zu hitzige Beiträge.

https://www.strumpfhose.net/xf/posts/422396
 
Zuletzt bearbeitet:
Meiner Ansicht nach fällt man immer auf,wenn man sich modisch kleidet. Damit meine ich nicht den klassischen Herrnanzug sondern wenn der Style ausserhalb der Norm liegt. Das betrifft Frauen und Männer im gleichen Maße. Nur dass es bei Frauen eher akzeptiert wird. Da Sie modisch experimentier freudiger sind.
Ich habe mich im Bezug auf Mode emanzipiert und trage nun auch meinen Style und dazu gehört eben auch Rock,FSH und High Heels.
Und ob ich auffalle. Manchmal schon,meist aber mit positiven Komplimenten
 
Das Ganze hat eine subjektive und eine objektive Seite, die man am Ende nicht trennen kann. Das hat ja auch Faser in ihrem Beitrag im Thread "Männermode und Strumpfhosen" zum Ausdruck:


Ich hatte an anderer Stelle ja geschrieben, dass ich mich gern mal unkonventionell kleide, mit Kleidung experimentiere, dabei aber immer darauf achte, nicht auf den ersten Blick total aus der Reihe zu fallen. Denn man muss immer damit rechnen, dass jemandem auffällt, dass da bei dem Outfit etwas nicht so ganz "stimmt". Darauf sollte man vorbereitet sein und auch im Fall der Fälle nach außen Selbstsicherheit ausstrahlen, weil man selbstsicher ist. Auf keinen Fall möchte ich für den Fall des Wahrgenommenwerdens Reaktionen auslösen, wie: "Ach Du, Sch…e! Was iss’n das für einer!?!" Wie weit dafür das "Crossdressing" gehen kann, ist individuell sicher unterschiedlich, das muss jeder für sich selbst entscheiden.

Die objektive Seite: Die meisten Menschen nehmen das Außergewöhnliche nur dann wahr, wenn man es damit übertreibt. In der flüchtigen Begegnung des Aneinandervorbeigehens, selbst an öffentlichen Orten wie Restaurants oder in öffentlichen Verkehrsmitteln sind sie in der Regel viel zu sehr mit ihren Begleitern oder sich selbst beschäftigt, um kleinere bis mittlere Außergewöhnlichkeiten festzustellen oder sich damit aufzuhalten.
Um nicht "aus der Reihe zu fallen", achte ich immer darauf, dass ich dem Blick des Betrachters nicht zu viel Außergewöhnliches biete. Trage ich eine deutlich sichtbare Feinstrumpfhose (ohne Tarnsocken), tue ich das nur unter der langen Hose, wobei ihr Saum den Blick auf die FSH durchaus freigeben darf, auch in Kombination mit Schuhen aus der Damenabteilung. Das sollten dann, damit ich mich selbstsicher fühle, freilich keine Pumps oder offene Sandaletten sein. //Beides ist sowieso nicht mein Fall.// Lackschuhe mit flachen Absätzen oder auch Stiefeletten gehen nach meiner Erfahrung durchaus, ohne große Blicke auf sich ziehen.
Trage ich Strumpfhosen offen, tue ich das nur unter von Schnitt und Optik eindeutig für Männer entworfene Shorts, die mindestens 2/3 des Oberschenkels bedecken. Hautfarbene, matte Feinstrumpfhosen haben nach meiner Wahrnehmung noch nie Aufsehen erregt, wahrscheinlich, weil sie überhaupt niemand wahrgenommen hat. Blickdichte Strumpfhosen in dunklen Hauttönen zu einer farblich passenden Shorts und sportlichen (Männer/Unisex-)Schuhen werden wahrgenommen, sorgen aber für keine entsetzten Blicke.

Ich besitze und trage auch öffentlich ein paar schwarze Stiefeletten mit sichtbar höherem Blockabsatz. Die trage ich aber nur in Kombination mit Jeans und ohne weitere deutlich als weiblich erkennbare Kleidung. Die Stiefeletten fallen der einen oder dem anderen (meist der einen) schon mal auf, große Reaktionen, von denen ich annehme, dass sie länger im Bewusstsein haften bleiben, hat das aber noch nicht ausgelöst.
Das einzige hier und heute eindeutig weiblich besetzte Kleidungsstück aus dem Bereich der Oberbekleidung, das ich mir für mich vorstellen kann, ist ein Rock bei hochsommerlichen Temperaturen. Der sollte dann aber das einzige eindeutig weibliche Kleidungsstück sein, das ich trage, nicht mit zusätzlich weiblichen Applikationen wie floralen Mustern versehen sein und mit anderen, männlichen, unauffälligen Kleidungsstücken kombiniert werden, die einen Kontrast zum Rock setzen.

Fazit: Man(n) kann weiter gehen, als man vielleicht zunächst denkt. Wo das "Weiter" für jeden einzelnen liegt, ist sicher individuell verschieden. Ich habe es für mich beschrieben. Wo es für Dich, lieber Leser, liegt, würde mich interessieren.

Beste Grüße
Paule

@ Paule , eine gute Beschreibung der ich mich anschließe . Ähnlich halte ich es in der normalen Öffentlichkeit auch .
Viel mehr ist eigentlich nicht drin wenn es unfällig sein soll . Alles andere sprengt den Rahmen und wäre dann ein anderes Thema.
 
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