Strumpfhosenerlebnis im Aldi

Am Montag dieser Woche war ich mit kurzen Hosen ( bis zum Knie ) und einer Strumpfhose ( 10den Fresh Feet von C&A, Farbe Rio ) in einem Aldi einkaufen. An der Kasse saß eine Bekannte aus meinem Ort, die aber schon lange dort nicht mehr wohnt. Ich war der letzte Kunde und wir sprachen kurz mit einander und dann ging ich Richtung Ausgang. Warum ich mich nochmal umdrehte weiß ich nicht, aber ich sah wie sie erstaunt mich anschaute ( man kennt ja den Blick wenn jemand sieht das man FSH trägt ), schmunzelte, mir zu zwinkerte mit dem Kopf anerkennend nickte. ich habe zurück gezwinkert und freute mich das ich Anerkennung fand. Jetzt weiß ich, dass sie es weiß das ich Strumpfhosen trage und sie es gut findet.
Ich habe mich den ganzen Tag gut gefühlt.


Ihr macht Euch hier viel zu viel Gedanken darüber was andere denken !
Wenn es für den einen oder anderen so wichtig ist was andere über Euch denken, dann fragt die Leute doch wie sie es finden, ist besser als irgendetwas in "blicke" hineinzuwünschen, was wahrscheinlich gar nicht stimmt (Wunschdenken).

"schmunzelte und nickte anerkennend mit dem Kopf", entschuldigung was hast Du denn erwartet? Das sie laut lacht? mit dem Finger auf Dich zeigt? Aus dem Kassenhäuschen springt auf die Knie fällt und schreit "endlich mal ein Mann mit Strumpfhosen"?
Vielleicht fand sie es ja mutig oder vielleicht hat es ihr sogar gefallen, vieleicht lacht sie sich ind der Mittagspause mit ihren Kolleginnen auch krank über das was sie gesehen hat.
Wenn dich das stört, darfst Du nicht mit Sh rausgehen, wenn nicht ist es doch egal was sie denkt, trägst die SH für die anderen oder weil es Dir gefällt?

Für die meisten Frauen ist die ein Kleidungsstück, nicht mehr !! und dazu noch eines für Frauen !!, deshalb glaubt doch bitte nicht immer, das es jede Frau, die nicht sofort lacht es gaaaanz toll findet wenn ihr SH tragt, die meisten finden es eher komisch, ungewöhnlich, lächerlich, das ist nun mal so und wird sich so schnell auch nicht ändern.
Es gibt aber auch einige denen ist es einfach egal was die anderen tragen, solche die wenig bis keine Vorurteile haben, die sind aber eher selten und noch seltener sind halt die Frauen denen es auch optisch gefällt, wenn ein Mann Sh trägt.

Böse Böse, die Wahrheit tut aber nun halt manchmal auch weh und wer sie nicht vertragen kann und unbedingt die Annerkennung der anderen braucht muss entweder dorthin gehen wo er Gleichgesinnte trifft oder das tragen von SH in der öffentlichkeit sein lassen.
 
Gut gebrüllt, immer-nett30! Letztendlich sollte es eigentlich wurscht sein, was andere darüber denken, aber weißt ja wie das ist mit Rudeltiere und so.

Gegenfrage: Was wolltest Du schon immer mal anziehen, Du hast Dich aber nicht getraut oder um Anerkennung gerungen? Muss ja was geben :)
 
@immer-nett 30

Danke für diesen Beitrag, ich denke Deine Sichtweise trifft ziemlich genau den Kern der Sache.

lg
Satinlook
 
Für die meisten Frauen ist die ein Kleidungsstück, nicht mehr !! und dazu noch eines für Frauen !!, deshalb glaubt doch bitte nicht immer, das es jede Frau, die nicht sofort lacht es gaaaanz toll findet wenn ihr SH tragt, die meisten finden es eher komisch, ungewöhnlich, lächerlich, das ist nun mal so und wird sich so schnell auch nicht ändern.
Es gibt aber auch einige denen ist es einfach egal was die anderen tragen, solche die wenig bis keine Vorurteile haben, die sind aber eher selten und noch seltener sind halt die Frauen denen es auch optisch gefällt, wenn ein Mann Sh trägt.

Böse Böse, die Wahrheit tut aber nun halt manchmal auch weh und wer sie nicht vertragen kann und unbedingt die Annerkennung der anderen braucht muss entweder dorthin gehen wo er Gleichgesinnte trifft oder das tragen von SH in der öffentlichkeit sein lassen.



ist ein Kleidungsstück und gut...ganz so einfach möchte ich es nicht sehen....jeder möchte durch Tragen eines bestimmten Kleidungsstück etwas ausstrahlen und an Wirkung erzielen...egal ob Frau oder Mann.
Auch wenn einige zeigen wollen, dass Mode sie nicht interessiert.
Und eine Frau, die sich auffällig und betont aufreizend anzieht weiß genau, welch Wirkung sie damit erzielen will. Und vor allem Frauen wissen, wie sie die Wirkung zu ihrem Vorteil nutzen können.

Und noch etwas, es gibt auch viele Frauen, hinter deren Rücken gelästert und gelacht wird. Vielleicht weil eben nicht mehr alles da sitzt, wo es sollte, und alles etwas seltsam aussieht. Ist nicht jede ist ein Modell, und nur weil es gerade Mode ist, steht es nur den wenigsten. Teilweise echt schrechlich was so alles rumläuft.

Da sind die Männer in einem solchen Fall nicht alleine. Da tut die Wahrheit auch weh.

Der einzige Unterschied ist, dass vielen Männern der Mut fehlt.
 
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ist ein Kleidungsstück und gut...ganz so einfach möchte ich es nicht sehen....jeder möchte durch Tragen eines bestimmten Kleidungsstück etwas ausstrahlen und an Wirkung erzielen...egal ob Frau oder Mann.

Doch ist es für die meisten Frauen, zum Teil auch für mich, wenn mir kalt ist trage ich eine Strumpfhose damit ich nicht friere, Außenwirkung - NULL, "Kalt - Strumpfhose",
will ich nix mit bewirken außer das ich nicht friere
.

Auch wenn einige zeigen wollen, dass Mode sie nicht interessiert.
Und eine Frau, die sich auffällig und betont aufreizend anzieht weiß genau, welch Wirkung sie damit erzielen will. Und vor allem Frauen wissen, wie sie die Wirkung zu ihrem Vorteil nutzen können
.

Ja genau, jede Frau die sich in Deinen Augen "betont aufreizend" ich wiederhole IN DEINEN AUGEN, will etwas !! Einen Vorteil erlangen !!
Das sich eine Frau einfach mal schön anziehen möchte, nur für sich, das geht natürlich nicht, da muss ja etwas dahinterstcken !!!
Vielleicht sieht das Frau gar nicht so aufreizend wie Du !! vielleicht hat sie einfach nur mal Lust einen kurzen Rock und eine Strumpfhose zu tragen, vielleicht sogar ohne Hintergedanken und ohne sich einen Vorteil verschaffen zu wollen.

Und noch etwas, es gibt auch viele Frauen, hinter deren Rücken gelästert und gelacht wird. Vielleicht weil eben nicht mehr alles da sitzt, wo es sollte, und alles etwas seltsam aussieht. Ist nicht jede ist ein Modell, und nur weil es gerade Mode ist, steht es nur den wenigsten. Teilweise echt schrechlich was so alles rumläuft.

Gebe ich Dir recht, auch ich bin kein Model, ist mir aber völlig egal, was die anderen über mich denken, das kratzt mich nicht die Bohne, wems nicht gefällt wie ich mich anziehe, muss mir ja nicht hinter schauen. Da stehe ich drüber.

Da sind die Männer in einem solchen Fall nicht alleine. Da tut die Wahrheit auch weh.

Der einzige Unterschied ist, dass vielen Männern der Mut fehlt.


Egal ob männlein oder weiblein, einfach darüber stehen, oder sich halt wie die Masse kleiden und mit dem Strom schwimmen
 
Gut gebrüllt, immer-nett30! Letztendlich sollte es eigentlich wurscht sein, was andere darüber denken, aber weißt ja wie das ist mit Rudeltiere und so.

Gegenfrage: Was wolltest Du schon immer mal anziehen, Du hast Dich aber nicht getraut oder um Anerkennung gerungen? Muss ja was geben :)

Klar gibt es das auch mal bei mir, wenn ich ein Kleid mit einem sehr tiefem Auschnitt tregen will, frage ich mich auch schon mal," hmmm ist vielleicht doch zu gewagt"
und natürlich mache ich dann auch mal einen Rückzieher. Ist aber eher selten.
 
Liebe Leute,
weniger ist mehr, passt oft auf Mann oder Frau gleichermaßen.
Vor den Spiegel stellen und sehr kritisch zu schauen, kann ich so losgehen, ist eine sehr gute Maßnahme.
Als überdresster Mensch könnten wir in der Gesellschaft eher Kopfschütteln hervorrufen statt Anerkennung.
So kommen wir nicht weiter.

Gruß an Alle
Harry
 
Doch ist es für die meisten Frauen, zum Teil auch für mich, wenn mir kalt ist trage ich eine Strumpfhose damit ich nicht friere, Außenwirkung - NULL, "Kalt - Strumpfhose",
will ich nix mit bewirken außer das ich nicht friere.


Geht mir ganz genau so, im Winter will ich einfach nicht frieren.







Ja genau, jede Frau die sich in Deinen Augen "betont aufreizend" ich wiederhole IN DEINEN AUGEN, will etwas !! Einen Vorteil erlangen !!
Das sich eine Frau einfach mal schön anziehen möchte, nur für sich, das geht natürlich nicht, da muss ja etwas dahinterstcken !!!
Vielleicht sieht das Frau gar nicht so aufreizend wie Du !! vielleicht hat sie einfach nur mal Lust einen kurzen Rock und eine Strumpfhose zu tragen, vielleicht sogar ohne Hintergedanken und ohne sich einen Vorteil verschaffen zu wollen.



Vielleicht, vielleicht, vielleicht, vielleicht auch nicht. Irgendetwas wird sie sich hoffentlich dabei gedacht haben ;)
Und einen Vorteil für sich erlangen will vermutlich jeder, das ist ein archaisches Prinzip, das das Überleben sichert.

Einem Kompliment von einem Mann werden wohl auch die wenigsten Frauen abgeneigt sein. Wollen sie doch irgendwie immer alle die schönste sein;-)

Aber klar, sie zieht sich nur für sich schön an....grins.... da wärst Du die erste, die keine Bestätigung möchte!




Gebe ich Dir recht, auch ich bin kein Model, ist mir aber völlig egal, was die anderen über mich denken, das kratzt mich nicht die Bohne, wems nicht gefällt wie ich mich anziehe, muss mir ja nicht hinter schauen. Da stehe ich drüber.

Sehe ich genau so!


Also bleib immer nett!
 
...Vielleicht, vielleicht, vielleicht, vielleicht auch nicht. Irgendetwas wird sie sich hoffentlich dabei gedacht haben ;)
Und einen Vorteil für sich erlangen will vermutlich jeder, das ist ein archaisches Prinzip, das das Überleben sichert.

Einem Kompliment von einem Mann werden wohl auch die wenigsten Frauen abgeneigt sein. Wollen sie doch irgendwie immer alle die schönste sein;-)

Aber klar, sie zieht sich nur für sich schön an....grins.... da wärst Du die erste, die keine Bestätigung möchte!...

Ich finde du solltest dein Frauenbild mal ernsthaft überdenken und hinterfragen.
Ich kenne massig Frauen die es satt haben über Schönheit definiert zu werden.
Was du beschreibst mag für manche Frauen in einen bestimmten Alter so zutreffen, aber bei weiten nicht für alle.
Auch der Wunsch nach Bestätigung (von was auch immer) ist nichts spezifisch Weibliches, sondern kommt bei Männer ebenso häufig vor.
An einer anderen Stelle im Forum schreibst du, das sozusagen im Gegensatz zu Frauen wir Männer immer unsere Lust ausleben wollen.
Auch dieses Wusnch ist nicht an ein Geschlecht gebunden.
Auch Frauen mögen ihre Lust ausleben, da gibt es keine "natürlichen" Unterschiede zwischen den Geschlechtern.
Eine Frau im frühen Mittelalter beispielsweise hätte dich ob deiner Geschlechterklischees ausgelacht.
vgl. z.b. die Geschichtsdoku: "Terry Jones im Mittelalter. Als Burgfräulein: http://www.veoh.com/watch/v19484061sNZhgBj3
(Um den Film zu sehen zu können muss man erst den veoh-player runterladen.)

Das du immernett automatisch (weil sie ist ja eine Frau und Frauen sind so) einen Wunsch nach Bestätigung, die Schönste sein wollen usw. unterstellst, halte ich für etwas sehr engstirnig.
Kannst du dir wirklich keine Gründe vorstellen, wozu es für eine Frau gut sein könnte einen Minirock anzuziehen, außer um sich Bestätigung, Komplimente usw. abzuholen oder andere Vorteile zu verschaffen?
Ich zieh mich in erster Linie für mich an um mich gut zu fühlen bzw. meinen Gefühlen Ausdruck zu verleihen.

Das angeblich archaische Prinzip das jeder einen Vorteil erlangen will, müsstest du auch erst mal belegen.
Ich halte das eher für ein kapitalistisches Prinzip, möglicherweise auch für ein Prinzip des Privateigentums an Produktionsmitteln, nicht aber für etwas Naturgegebenes.
Evaluationstechnisch gesehen hat der Mensch sich zum Menschen entwickelt weil er Einfühlung, Emphatie, Teamfähigkeit und Teilen gelernt hat.
Da wo Einzelne in der Gemeinschaft für sich ihre Vorteile such(t)en, entstanden / entstehen soziale Spannungen, Streit und Konflikt, den die Gemeinsschaft in der Regel versucht(e) auszugleichen.
vgl. ausführlicher z.b. Wie der Mensch die Erde eroberte - GEOkompakt - GEO.de
(gibts in jeder Bibliothek)
 
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Das angeblich archaische Prinzip das jeder einen Vorteil erlangen will, müsstest du auch erst mal belegen.

Hallo Pezi,

genauso müsstest Du auch Deine Thesen erstmal belegen. Quellenangaben wie Geschichtsdokus können als Beweise nicht dienen. 10 Quellen bringen vermutlich 10 verschiedene Thesen.

Wie ich auch schon in einem anderen Beitrag geschrieben habe, gibt es nicht nur den typischen Mann und die typische Frau, es gibt viele Nuancen dazwischen, die in einer bestimmten Verteilung auftreten (vermutlich einer Gausskurve, wie sie in der Natur doch so gerne auftritt, oder entsprechend dem Pareto-Prinzip). Dies bedeutet in dieser Verteilung gibt es einen großen Anteil, der eben dann "die" typischen geschlechtsspezifischen Verhaltensweisen aufweist.
So viel mal dazu, man sollte eben nicht alles über einen Kamm scheren.

Bitte hinterfrage einmal, wieso im Vergleich zu Frauen bei Männern sexuelle Auswüchse und Anormalien so häufig vorkommen? Vergewaltigung, dann ein Thema, welches hier nicht angesprochen werden sollte bezüglich jüngere Menschen, dann Fetischismus, Voyeurismus usw. usw. Hier sind immer Männer die Hauptakteure/Täter, Frauen treten hier wenn nur in einer Minderheit auf (meist 90:10 gemäß Pareto Prinzip).
Warum sind hauptsächlich Männer so interessiert an spezielle Seiten im Internet. Frauen machen da nur eine ganz kleine Minderheit aus. Ich habe zumindest noch nie eine Frau kennengelernt, die dort die netten Filmchen ansieht/herunterlädt. Und dieser Markt im Internet ist definitiv nicht klein, und speziell auf Männer ausgerichtet.
Warum nur?

Nicht deshalb weil Männer die schlechteren Menschen sind, oder sie anders erzogen wurden. Männer sind eben anders. Sie haben eine andere biologische Funktion.
Rein biologisch gesehen sollen Männer in erster Linie ihre Erbinformationen verteilen. Dazu vernebelt das Testosteron beim Anblick eines schönen Weibchens (oder eben bei sexuellen Anormalien beim Anblick etwas anderen) erstmal die Sichtweise, und er kann nicht mehr klar denken. Männer lieben dieses Gefühl, es ist unter dem Begriff Geilheit auch bekannt. Und sie lieben es so sehr, dass sie es am liebsten so oft wie möglich erleben möchten . (Es gibt vermutlich auch 10% Asexuelle, die dürfte das weniger interessieren und all die Nuancen dazwischen). Frage mal die männlichen Ergo-Vertreter, wieso sie sich in solchen Lokalitäten vergnügt haben, während die weiblichen zur Belohnung wahrscheinlich einen H&M-Gutschein bekommen haben;)
Frauen ticken hier ganz anders. Eine Vernebelung der Sinne wäre absolut kontraproduktiv, bei ihr ist es eher wichtig, dass sie einen klaren Kopf bewahrt, um zu selektieren und nur das Männchen anzulocken bzw. heranzulassen, welches höchstwahrscheinlich die besten Gene hat und ihren Nachwuchs am besten versorgen kann.
Dies gilt natürlich nicht für Frauen in jedem Alter. (vermutlich die 60 jährige Frau Maier zieht ihr Miniröckchen nur darum an, damit ihre Nachbarinnen Frau Huber und Frau Müller sagen: "Mei, was hams denn da heut schönes an", und dann ist sie glücklich)

Und jetzt bitte nur noch 1+1 zusammenzählen.

Schau Dich bitte einmal in der Welt um, und Du wirst mir Recht geben müssen.


Ich halte das eher für ein kapitalistisches Prinzip, möglicherweise auch für ein Prinzip des Privateigentums an Produktionsmitteln, nicht aber für etwas Naturgegebenes.
Evaluationstechnisch gesehen hat der Mensch sich zum Menschen entwickelt weil er Einfühlung, Emphatie, Teamfähigkeit und Teilen gelernt hat.
Da wo Einzelne in der Gemeinschaft für sich ihre Vorteile such(t)en, entstanden / entstehen soziale Spannungen, Streit und Konflikt, den die Gemeinsschaft in der Regel versucht(e) auszugleichen.


Dies klingt für mich so, als wärst Du im real existierenden Sozialismus aufgewachsen, und wärst dort indoktriniert worden.
Vielleicht solltest Du die Lehren von dort nochmal überdenken. Der Mensch ist in erster Linie ein Egoist, der evtl. den Vorteil der Gemeinschaft für sich solange nutzt, solange es ihm einen Vorteil verschafft. Das kann man momentan sehr gut erkennen an der Euro-/Bankenkrise, wenn Verluste sozialisiert und Gewinne privatisiert werden. Schön finde ich das auch nicht, aber es ist eben die Natur des Menschen.
 
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Vielleicht, vielleicht, vielleicht, vielleicht auch nicht. Irgendetwas wird sie sich hoffentlich dabei gedacht haben ;)
Und einen Vorteil für sich erlangen will vermutlich jeder, das ist ein archaisches Prinzip, das das Überleben sichert.

Einen kurzen Rock zu tragen sichert sicher nicht mein Überleben, nach Deiner Theorie müssten ja alle Frauen die Ihren Partner gefunden und somit die Sicherheit die sie suchen gefunden haben, sich nur noch unvorteilhaft anziehen, da ja ihr überleben gesichert ist.

Ja wenn ich etwas anziehe denke ich mir etwas dabei, "gefällt mir das, steht mir die Farbe, gefalle ICH MIR so", machchmal auch wie finden das wohl die anderen, aber eben nur manchmal.
Es ist mir meistens echt sch....egal ob dem Rest der Welt mein Outfit gefällt. ICH will nicht mit meiner Kleidung einen Vorteil erlangen, warum auch? Ich habe genug Selbsbewustsein und mit anderen Qualitäten mich durchzusetzen in dieser Welt.
Wer das nicht hat, braucht vielleicht seine Kleidung "um jemand zu sein", das aber gleich auf alle zu beziehen ist übertrieben, mangelndes Selbstbewustsein kann man nicht nur durch Kleidung überspielen, auch wenn es vielleicht der eine oder andere probiert.


Einem Kompliment von einem Mann werden wohl auch die wenigsten Frauen abgeneigt sein. Wollen sie doch irgendwie immer alle die schönste sein;-)

Kompliment mag wohl jeder (auch Männer), aber ich freue mich auch über ein "gute Arbeit" oder "bist du clever" als nur " siehst toll aus".
Und der Spruch:
"Wollen sie doch irgendwie immer alle die schönste sein" ist einfach nur........, da Lohnt es sich gar nicht darauf einzugehen, wenn Du das so siehst hast Du einfach nur ein ziemlich verdrehtes Bild von uns Frauen


Aber klar, sie zieht sich nur für sich schön an....grins.... da wärst Du die erste, die keine Bestätigung möchte!

Vielleicht brauchst Du das ! ich kann gerne darauf verzichten, ich lege mehr Wert darauf, das mich mein Umfeld so mag wie ich bin und mich gebe, nicht meine Kleidung bewundert

Zusammenfassend bin ich der gleichen Meinung wie Pezi, Du solltest Dein Bild von Frauen einmal überdenken ! Wir sind nicht alle gleich, denken nicht alle das gleiche, ziehen uns nicht alle an nur um den Männern einen Gefallen zu tun oder einen Vorteil zu erlangen, sind auch Inteligente Wesen, haben unsere eingene Meinung usw.......
 
....So viel mal dazu, man sollte eben nicht alles über einen Kamm scheren.

eben, aber genau das tust du leider.

Bitte hinterfrage einmal, wieso im Vergleich zu Frauen bei Männern sexuelle Auswüchse und Anormalien so häufig vorkommen? Vergewaltigung, dann ein Thema, welches hier nicht angesprochen werden sollte bezüglich jüngere Menschen, dann Fetischismus, Voyeurismus usw. usw. Hier sind immer Männer die Hauptakteure/Täter, Frauen treten hier wenn nur in einer Minderheit auf (meist 90:10 gemäß Pareto Prinzip).
Warum sind hauptsächlich Männer so interessiert an spezielle Seiten im Internet. Frauen machen da nur eine ganz kleine Minderheit aus. Ich habe zumindest noch nie eine Frau kennengelernt, die dort die netten Filmchen ansieht/herunterlädt. Und dieser Markt im Internet ist definitiv nicht klein, und speziell auf Männer ausgerichtet.
Warum nur?

Liegt das in der Natur oder in der Sozialisation?
Beispiel: Die Quelle die ich dir dazu gepostet habe beschäftigt sich mit dem Bild des Burgfräuleins, dass wir heute alle haben und erzählt von Frauen aus dem frühen Mittelalter die ein ganz anderes Bild entstehen lassen.
Frauen- und Männerbilder sind eben nicht von Natur aus festgelegt, sondern werden gesellschaftlich produziert und reproduziert.
Gerade Umgang mit Sexualtiät ist da das beste Besispiel.
Je nach Gesellchaft wird da die Frau (von den Männern) beispielsweise als von Natur aus als prüde bezeichnet oder andersrum sie werden als extrem übermassen lustorientiert beschrieben. (Der Teufel ist die Frau)
Na was den nun? Was ist sie nun von Natur aus? prüde, voll teuflischer Lustgier?....

Beispiel 2: Lange meinte Mann(!) Frauen sind nur Opfer von Gewalt,in den allerseltesten Fällen Täter von Gewalt.
Man hat also gar nicht erst hingeguckt. Seit einiger Zeit wird mehr hingeguckt.
Vor allen die Frauenbewegung selbst hat endlich angefangen da kritischer hinzuschauen und zu forschen.
Und siehe da der Anteil der Frauen an den Täterstatistiken (auch bei sexueller Gewalt) steigt und steigt und steigt.
(Hierzu muss man sagen, dass alle diese Statistikens von unterschiedlichen Gewaltdefinitionen und Methoden der Zahlenerfassung ausgehen und die Zahlen daher stark auseinander gehen.
Je nach dem sind dann beispielsweise 12% oder 8 oder 4% aller Knaben Opfer von sexuellen Übergriffen.
Aber die Steigerung des Frauenanteils an den Tätern und die Steigerung des Männeranteils bei den Opfern nimmt bei allen diesen unterschieldichen Statistiken, kontinuierlich zu seid es dafür eine Wahrnemung gibt. Eine Frage der Natur oder eine Frage der Wahrnehmung und Machtverteilung?

.... Dazu vernebelt das Testosteron beim Anblick eines schönen Weibchens (oder eben bei sexuellen Anormalien beim Anblick etwas anderen) erstmal die Sichtweise, und er kann nicht mehr klar denken. Männer lieben dieses Gefühl, es ist unter dem Begriff Geilheit auch bekannt. Und sie lieben es so sehr, dass sie es am liebsten so oft wie möglich erleben möchten.

Ich kenne genug Frauen die mindestens ebenso gerne geil sind und das wieder erleben möchten wie ich.
Auf Grund ihrer Anatomie können sie auch öfter als ihre Männer und holen sich das auch.

Dein Männerbild ist in meinen Augen ebenfalls starkt überholungsbedürftig.
Ich kann mich da nicht wiederfinden und viele andere Männer, die ich kenne, auch nicht.
Als Mann habe ich es satt mich in so ein dauergeiles und dann gehirnvernebeltes Klischee reindrücken zu lassen.
"Männer wollen immer" ist das Klischee, aber frag mal verheiratet Paare wer was von beiden wie oft und in welcher Qualität will und du wirst merken, dass dies einer der vielen Mythen über die männliche Sexualität ist.
Hier mal ein paar solcher Mythen zusammengestellt. Männliche Sexualität und ihre Mythen
(Das dort erwähnte Buch von Zilbergeld ist sehr empfehlenswert insbesondere auch die vielen praktischen Übungen im Umgang mit diversen sexuellen Problemen.)

....Schau Dich bitte einmal in der Welt um, und Du wirst mir Recht geben müssen.

Ein Hammerargument. Wenn ich mich in meiner Welt umschaue finde ich nunmal andere Frauen und Männer als du sie beschreibst.
Sonst würde ich dir ja auch nicht so energisch widersprechen.
Vielleicht sollte ich dir noch sagen, dass ich beruflich sehr viel mit diesen Themenfeldern zu tun habe und hunderte Fallbeispiele aus meiner Praxis, aus Beratungs- und Therapieprozessen auf das Intimste kenne.
Auch meine Partnerin ist Therapeutin und verfügt über noch umfangreichere Fallkenntnisse als ich.
Und schließlich haben wir das nicht nur studiert und lesen viel wissenschaftliche Fachliteratur, neben diesen vielen hunderten fachlich refektierten Beispielen aus unseren Praxen,
und neben unseren Erfahrungen im privaten Freundeskreisen, pflegen wir darüber hinaus auch intensiven Erfahrungsaustausch mit anderen Kollegen.
Wo hast - im Vergleich - du dein Wissen über Frauen und Männer her?

...Dies klingt für mich so, als wärst Du im real existierenden Sozialismus aufgewachsen, und wärst dort indoktriniert worden....

Tja, wieder daneben..
Ich habe insgesamt vier Jahe in der DDR gelebt und war in der Bürgerrechtsbewegung am Rande aktiv.
Ein weiteres Beispiel dafür, dass du Vorurteile dringend überdenken solltest.

Noch ein weiteres Wort zu den Quellenangaben:
Ich hab dir u.a. eine Ausgabe von GeoKompakt als Quelle angegeben.
Die hab ich deshalb getan, weil du biologischtisch argumentierst und die GEO nun wirklich nicht im Ruf einer oberflächigen orientierten Zeitung ist,
sondern ebenfalls mit biologischen wissenschaftlichen Ansatz arbeitet und einen sehr eriösen Ruf hierin hat.
Und genau aus diesen biologischen Ansatz geht hervor, dass dein angeblich natürlich vorhandener Egoismus und auch deine angeblich natürlich vorhandenen Geschlechterunterschiede so nicht vorhanden sind.
sondern gesellschaftlich konstruiert werden.
Es gibt auch biologische Unterschiede zwischen Mann und Frau
- ebenso wie zwischen Mann und Mann bzw. Frau und Frau.
(und weiteren biolgischen Geschlechtern, da gibt es nämlich mehr als nur zwei)
Die Unterschiede, die du aber beschreibst, sind da nicht dabei.
Ich finde das sollte dir zu denken geben.

Fazit: Frauen sind unterschiedlich, Männer auch. Transgender ebenfalls.

PS. Wenn du schon mit dem Paretoprinzip argumentierst, solltest du wenigsten eine Quellenangabe machen:
hier ist die übliche zu Wikipedia: Paretoprinzip
ups was steht den da? "Es wird häufig kritiklos für eine Vielzahl von Problemen eingesetzt, ohne dass die Anwendbarkeit im Einzelfall belegt wird"
 
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Hallo Pezi,

dieser Absatz - Zitat - Dein Männerbild ist in meinen Augen ebenfalls starkt überholungsbedürftig.
Ich kann mich da nicht wiederfinden und viele andere Männer die ich kenne auch nicht.
Als Mann habe ich es satt mich in so ein dauergeiles und dann gehirnvernebeltes Klischee reindrücken zu lassen.
"Männer wollen immer" ist das Klischee, aber frag mal verheiratet Paare wer was von beiden wie oft und in welcher Qualität will udn du wirst merken, dass dies einer der vielen Mythen über die männliche Sexualität ist.
Hier mal ein paar solcher Mythen zusammengestellt. Männliche Sexualität und ihre Mythen
(Das dort erwähnte Buch von Zilbergeld ist sehr empfehlenswert insbesondere auch die vielen praktischen Übungen im Umgang mit diversen sexuellen Problemen.)

Zitat Ende -

gefällt mir besonders und hier sprichst Du mir aus der Seele. Immer dann, wenn in den Medien berichtet wird, daß es wieder einen Mißbrauchsfall gegeben hat, hat man als Mann beinahe schon ein schlechtes Gewissen, welche Ungeheuer "wir Männer" doch sind.

Auch Deinem letzten Satz, Frauen sind unterschiedlich, Männer auch, Transgender ebenfalls, kann ich nur zustimmen.

LG-Outing:D
 
....Das kann man momentan sehr gut erkennen an der Euro-/Bankenkrise, wenn Verluste sozialisiert und Gewinne privatisiert werden. Schön finde ich das auch nicht, aber es ist eben die Natur des Menschen.

Nur da wo Mangel ist, entsteht Unmenschlichkeit. Wer keinen Mangel hat, hat in der Regel den Wunsch das andere ebenfalls keinen Mangel haben.
Privatisierung von Gewinnen und Sozialisierung von Verlusten ist keine Frage der Natur des Menschen, sondern eine Frage eines entmenschlichten politischen und wirtschaftlichen Systems.
Ich bin fast sicher, wenn du die Möglichkeit dazu hättest, eine solche Ungerechtigkeit abschaffen, würdest du es tun.
Ganz natürlich.
 
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