Von ihm sehe ich ab und an Beiträge, leider viel zu selten. Der analysiert ziemlich gut. Es ist sehr angenehm, ihm zuzuhören. Bei aller Kritik bleibt er sachlich und weiss, den richtigen Ton zu treffen. Da ist keine Polemik und vor allem kein Wort gehässig.
Frau Reichinnek und Herr Gysi sind doch fast nicht zu vergleichen. Gysi hat Stil und spricht bedacht seine Gedanken aus, bei Heidi Reichinnek weiss ich manchmal gar nicht, ob sie sich vorher Gedanken macht, bevor sie schnell lospoltert. Es kommt so vor, als wolle sie durch schnelles Sprechen ihre Inkompetenz übertünchen.
 
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Abgesehen davon

An Muttertag gab von einer AfD Fraktion aus einem Bundesland Glückwünsche für die Mütter im Land. Auf meine Rückfrage ob dies auch für Mütter mit islamischen Glauben gilt habe ich keine Antwort bekommen.
 
Je nach dem in welchen Geuppen man sich da bei Facebook aufhält lassen Blauzis gänzlich unverhohlen ihrem Rassismus freien Lauf.
Lachst Du deswegen @Nylon_Legs ? Diese Aussage kann ich mit Screenshots beweisen.

Was hast du davon? Fühlst du dich dann bestätigt? Bist du dann glücklicher? ;)

Mit den Blauzis darf es keine Zusammenarbeit geben.
Oder ist das der Grund für Dein Lachen?

Früher oder später wird man diesen Weg gehen müssen, bei manchen Parteimitgliedern verschiedener Parteien wird darüber nachgedacht, ob man nicht doch diesen Weg einer Zusammenarbeit mit der AfD gehen sollte. Die Brandmauer bröckelt und sie wird irgendwann zusammenfallen..
 
Auch wenn ich mir den Zorn verschiedener Leute zuziehen werde, ich bin mir ziemlich sicher, dass die absolute Brandmauer, wie sie derzeit aufrecht zu erhalten praktiziert wird, die AfD stärkt. Besser wäre es meiner Meinung nach gewesen, so etwas wie eine Brandmauer auf Bundes- und Landesebene zu leben und gleichzeitig auf kommunaler Ebene zu zeigen, dass die „Lösungsansätze“ der AfD nicht funktionieren. So könnte von der Basis aus den Protestwählern gezeigt werden, dass so eine Art von Protest sinnlos ist.
Was ist nun in Sachsen-Anhalt zu befürchten? Die Schüler lernen wieder Russisch und deren Schulabschlüsse sind nicht vergleichbar resp. diese werden vom Rest der Welt nicht akzeptiert Wie soll bei voraussichtlich drei oder vier Parteien eine Minderheitsregierung aussehen und was soll sie bringen? Sie wird nicht zustande kommen, selbst wenn die AfD keine absolute Mehrheit erreichen sollte. Italienische Verhältnisse.
 
Grundsätzlich gebe ich dir Recht. Jemanden, der die "unverstandene Bevölkerung" vertritt, auszugrenzen, fördert genau dessen Attraktivität. Kardinalfehler.

In Österreich sind die Gerichte mit der Aufarbeitung der FPÖ-Regierungsbeteiligung so langsam durch, die internationalen Schäden an der Reputation sind mehr oder weniger verheilt. Diese Menschen an die Macht zu lassen hat leider auch folgenschwere Langzeitwirkungen.

Insofern ein Dilemma. Ja, man sollte diesen "Volksvertretern" die Chance geben, ihre Unfähigkeit zu beweisen. Kostet leider das Geld und die Nerven aller.
 
Sicherlich wird es irgendwann eine Zusammenarbeit der sogenannten alten eingesessenen Parteien mit der AfD geben.

Aber das wird wohl erst passieren, wenn die AfD politisch so eingemeindet hat, wie es ihrer Zeit die Grünen/Bündnis 90 getan hatten.

Wen sich die AfD dann der Denkweise von Merz & Co. deutlich angenähert hat, ist es auch wie bei den Grünen egal welche Farbe das Parteibuch hat.
 
Insofern ein Dilemma. Ja, man sollte diesen "Volksvertretern" die Chance geben, ihre Unfähigkeit zu beweisen. Kostet leider das Geld und die Nerven aller.
Sehr wahr! Und Arbeitsplätze, Wirtschaftskraft und Reputation. Und alles nur, weil Nachdenken und Mitmachen zu anstrengend erscheint. Und weil momentan eine der Regierungsparteien den Klassenkampf gegen die Wirtschaft und das ganze Land gut findet. Die hat noch nicht begriffen, dass ihre frühere Wählerschaft mittlerweile anderen Parteien zugetan ist. Die Intelligenteren wählen schwarz oder grün, die anderen blau. Nur rot wählt kaum noch eine grössere Menge. Im Osten dann eher dunkelrot. Ich bin auf die Erklärungen aus Magdeburg am Wahlabend gespannt.
 
Warum ich nicht (mehr) so für die CDU bin...

Da haben wir endlich den Durchbruch bei der Politik unserer Regierung!
Nachdem die Schuldigen für die wirtschaftlichen Probleme (dieses) unseres Landes schon im Vorfeld identifiziert worden sind in den schludrigen Arbeitnehmern, die schon mit 63 in Rente wollen um in ihrem erschlichenen Reichtum zu schwelgen und denen, die auf die generöse Unterstützung durch eine Solidargemeinschaft angewiesen sind sowie denen, die es einfach nicht einsehen, dass man nicht nur 10 Stunden täglich bei einem völlig überzogenen Mindestlohn von 13,90 € (brutto) arbeiten kann, ohne die Leistungsfähigkeit unserer Volkswirtschaft zu gefähren, verkündet der Kanzler jetzt auf allen Nachrichtenkanälen mit stolz geschwellter Brust den ganz großen Coup, die telefonische Krankschreibung für eine kurze Erkrankung, wohl eher Unpässlichkeit, gehört jetzt nämlich der Vergangenheit an!

DÄ!, wie der Kölner sagt, was kurz für "Siehst du, ich habe es dir ja gesagt, dass dein ungebührliches Verhalten zu für dich unangenehmen Konsequenzen führen würde, was nun offenbar zu deinem Nachteil eingetreten ist!".
Diese Millionen von Arbeitszeitbetrügern und Leistungsverweigerern, kurz Lumpen, die bei jedem kleinsten Brechdurchfall oder einem simplen grippalen Infekt mit weniger als 40° Fieber bislang einfach zum Hörer griffen um sich ihrer vaterländischen Pflicht zur Steigerung des Bruttosozialprodukts, respektive des Umsatzes ihres gnädigen Arbeitgebers zu entziehen, haben jetzt nicht mehr leichtes Spiel!
Strike!
Jetzt werden gefälligst wieder die Arztpraxen gehörig weiter überlastet, wenn man schon der Meinung ist, sich selbstherrlich für unpässlich zu erklären.

DAS wird unsere Wirtschaft endlich wieder nach vorn bringen, vor allem, wenn man konsequent weiter" technologie - offen" "hocheffektive" Verbrennermotoren protegiert, die schon jetzt weltweit niemand mehr kaufen will, den Weg in eine ebenso weltweit (außer Trumpistan) für notwendig und wichtig gehaltene Postfossilität torpediert und uns stattdessen lieber weiter in die Abhängigkeit von eher zwielichtigen Öl- und Gaslieferanten wie Russland oder dem Iran und deren wirtschaftlichen Netzwerken treibt.
Letzteres wohlgemerkt sehenden Auges, angesichts der irrlichternden Eskapaden des Sonnenkönigs aus den USA in dieser Einbahnstraße von Hormus.
Das subventionieren wir mit 1.600.000.000 € in wenigen Wochen, wobei wir dann für Ausbau der erneuerbaren Energien 300.000.000 € im Jahr (!) natürlich einsparen müssen, weil das ja viel zu teuer wird.

Aber wie gesagt, jetzt haben wir das Problem ja gelöst, die ewigen Blaumacher dürfen jetzt wieder schön zum Arzt, bevor sie sich ins Bett legen und die Wirtschaft wird endlich wieder gedeihen...
 
Da haben wir endlich den Durchbruch bei der Politik unserer Regierung!
Ich kann in deinen Ausführungen keinen kausalen Zusammenhang erkennen. Das sind polemisch aneinandergereihte Meinungen.
Schon zu deiner Kritik am Wegfall der telefonischen Krankschreibung frage ich mich, wer braucht die? Die wurde zu COVID-Zeiten eingeführt, um potentielle Infektionen verhindern zu können. Ok. Heutzutage benötigt man in den allermeisten Arbeitsverträgen erst eine Krankmeldung vom Arzt ab dem dritten Tag. Deine kolportierte Unpässlichkeit sollte dann wieder verflogen sein. In häufigen Fällen folgt auf die kurze Unpässlichkeit eh der Samstag. In der Schweiz, nur um mal ein Land zu nennen, auf das sehr viele mit einem gewissen Neid blicken, ist es normal, 40, 41 oder auch 42 Stunden pro Woche zu arbeiten. Da jammert niemand, dass es für den Arbeitnehmer heutzutage fast nicht zumutbar wäre. Das Fazit ist daraus: Man kann gerne kürzer arbeiten, muss sich dann aber nicht über den Verlust von liebgewordenen Annehmlichkeiten beschweren, besonders dann, wenn die Boomer alle in Rente gehen und keiner weiss, wer die Beiträge für die Umlagerente einzahlt.
 
Warum ich nicht (mehr) so für die CDU bin...

, verkündet der Kanzler jetzt auf allen Nachrichtenkanälen mit stolz geschwellter Brust den ganz großen Coup, die telefonische Krankschreibung für eine kurze Erkrankung, wohl eher Unpässlichkeit, gehört jetzt nämlich der Vergangenheit an!
ich würde mal sagen:"selbst ins Knie geschossen"

Ein Arbeitnehmer, der wegen einer, ich nenne es mal Eintagserkrankung, zum Arzt muss, um sich den "gelben Zettel" für einen Tag geben
zu lassen, der wird garantiert um eine, meist auch gleich um zwei Wochen Auszeit bitten. . . . der Arbeitsausfall wird dadurch dann
länger sein und die Arbeitskraft fehlt im Betrieb. Da werden sich dann auch alle Vorgesetzten drüber freuen. . .
 
Ich bin auch mit einigen Regelungen nicht einverstanden. Dazu gehört die Krankschreibung ab dem ersten Tag. Die Bürokratie in den Praxen nimmt zu, die Ärzte attestieren dann mal für mindestens 3 Tage arbeitsunfähig (korrekter Begriff) und am Ende gibt es keine Gewinner. Das hätte im Ermessen der Arbeitgeber bleiben können. (In meiner Selbstständigkeit hatte ich wohlwollend darauf verzichtet, die Nachfolgerin hat die verschärfte Variante eingeführt).
Was ich nicht gut finde ist ein generelles Gemaule an der Politik. Ja, Vieles kann man besser regeln. Ja, es gibt Verlierer und Gewinner und ja, von Besitzstand abzurücken tut bisweilen weh.
Viel zu lange war im besten Fall nichts entscheiden, was weh tut, in der Regel aber nach dem Motto "Darf's ein bisschen mehr sein?".
Dass durchgeknallte Weltpolitiker aus Ost und West die Wirtschaft in Schwierigkeiten bringt hatte niemand wirklich auf dem Schirm. Und viele unserer Probleme resultieren aus unvorhergesehene Ereignissen. Unter diesen Umständen macht regieren sicher auch keinen Spaß. Nur zweifle ich an, dass die braunen mit blauem Anstrich das besser machen. Deren Wähler würden es in spätestens zwei bis drei Jahren genauso merken wie die Trumpwähler.

Ein bisschen Mäßigung in der Sprache, ein bisschen mehr reflektieren, welche wirklichen Alternativen vorhanden sind würde uns allen gut tun.