Fetischist, ja oder nein? Wie seht ihr euch?

  • Ja, ich sehe mich als "Fetischist"

    Stimmen: 289 63,4%
  • Nein, ich sehe mich nicht als "Fetischist"

    Stimmen: 136 29,8%
  • Weiß nicht

    Stimmen: 31 6,8%

  • Umfrageteilnehmer
    456
Ich glaube ich hab am Weg der Erkenntnis einen Meilenstein geschafft: Es ist mir egal, ob ich ein Fetischist bin — oder eben nicht.

So geht‘s mir auch. Was hilft mir die Schublade oder vornehm: die Kategorie. Wichtig ist doch, das schöne Gefühl, das wir bei Nylons, Feinstrumpfhose oder Heels haben, einfch zu genießen und zwar in vollen Zügen. Dabei ist ja nichts, wovor ich Sorge oder Bedenken haben müsste. Ich schädige niemand, ich tue nichts ungesetzliches. Es ist lediglich oder nur vielleicht (?) abseits dessen, was die Mehrheit gegenwärtig als Norm empfindet. Vor 250-300 Jahren waren in der besseren Gesellschaft Seidenstrümpfe für Herren etwas ganz Normales. Und: Absätze hatten die Schuhe für Männer auch, soweit ich mich erinnere. Also: weiter erfreuen und dazu stehen! LG Steffi
 
Ja so vor 250 - 300 Jahren. Die gute alte Zeit. Ich bin ja auch immer dafür, dass man das Alte nicht vergisst und Traditionen aufrecht erhält.

Zeit macht nur vor dem Teufel hat, der gute alte Barry Ryan. Warum fällt der mir jetzt gerade ein?
 
Oh ja, ich erinnere mich... damals in Frankreich vor 250 Jahren war es noch völlig normal, in Nylonstrumpfhose und kurzem Kleidchen für einen halben sou pro Eimer zu tanken... und der Tankwart zwinkerte noch verschwörerisch bei diesem Anblick...
 
Es ging mir nicht um Rückschau. Wollte aufzeigen, dass die Norm (geschlechtsspezifische Kleidung) etc. in der Geschichte großen Schwankungen unterworfen war. Die gute alte Zeit war kein Thema.
 
Es ist lediglich oder nur vielleicht (?) abseits dessen, was die Mehrheit gegenwärtig als Norm empfindet. Vor 250-300 Jahren waren in der besseren Gesellschaft Seidenstrümpfe für Herren etwas ganz Normales. Und: Absätze hatten die Schuhe für Männer auch, soweit ich mich erinnere.
Du hast den wichtigsten Passus erwähnt.

Du schädigst niemanden, Dich schädigt niemand.

Weitere Erklärungsversuche mit "Schönredeeffekt" sind da nicht notwendig. Besonders, wenn irgendwelche Zeitepochen herangezogen werden. Vor 300 Jahren hat kein Mann Feinstrumpfhosen oder Feinstrümpfe getragen. Kein Mann hat vor 300 Jahren Damenschuhe mit hohen Pfennigabsätzen getragen, die den Fuß einer Frau noch weiblicher erscheinen ließ. Kein Mann hat Damenbekleidung getragen, weil die Folgen für diese Männer schwerwiegend gewesen wären.

Die "harte" Gesellschaft in der freien Wildbahn würde derartige Rechtfertigungsversuche nur mit einem grinsenden Kopfschütteln quittieren.
 
dass die Norm (geschlechtsspezifische Kleidung) etc. in der Geschichte großen Schwankungen unterworfen war. Die gute alte Zeit war kein Thema.
Habe deine letzte Antwort erst jetzt gelesen. Nein, die geschlechtsspezifische Kleidung war nie Schwankungen unterworfen. Die Kleidung wurde immer geschlechtsspezifisch ausgeprägt, welche den gesellschaftlichen Status und die Merkmale eines Mannes oder einer Frau verstärken. Da gibt es natürlich viele Alternativen und ich nenne es "Mode" ;)