Ich habe gerade etwas sehr schönes gelesen. Das passt:
Vielleicht ist das Problem nicht die Energiewende, sondern dass wir uns gegenseitig die einfachsten Narrative um die Ohren hauen -während die Komplexität einfach weiterläuft.
Hat Flori H. auf LinkedIn geschrieben und beschreibt meine obigen Gedanken mit anderen Worten.
So, jetzt können gerne wieder Rückmeldungen kommen, wie unterbelichtet ich bin, weil ich nicht sehe, wie desaströs Verbrenner und Gaskraftwerke sind. Gerne auch mit Verweisen zu irgendwelchen anderen Posts, die absolut gar nichts mit Eigenverantwortung zu tun haben. Aber vielleicht ja doch. Jeder ist seines Glückes Schmied.
Mir scheint, hier gibt es nur schwarz und weiss. Die Art der Debatte hier ist ein Problem. Aber verfahrt gerne weiter so. Machen andere auch und raus kommt nix.
 
Ja, aber der ist auch damit nicht aufzuhalten, indem man die Leugner einfach Dummköpfe nennt
Ja, das stimmt. Nur habe ich dich nicht als Dummkopf bezeichnet. Das machst du und andere Kollegen hier von ganz alleine.
Es ist die Art und Weise des jeweiligen Monologs. Willst du, auch wenn du wüsstest, dass du unrecht haben solltest, dir immer wieder die gleichen Argumente deines Gegenübers anhören wollen? Sicher nicht
Kurios, das du es als Monolog bezeichnet und äußerst interessant, das du weißt, das die Argumente zutreffend sind.
Dann hast du ja offensichtlich die Informationen genutzt, oder selbst recherchiert um deine Sichtweise zu verändern. Das finde ich gut.

Du hast deine Meinung zu den Dingen und ich die Meine.. so einfach ist das..
Das ist witzig, weil du gar keine Meinung hast - du hast ein „Gefühl“ und das hältst du für eine Meinung. Die hast du nicht.
Und du hast auch nicht den Willen dich zu auf der Basis von Fakten zu informieren. Das ist traurig genug.

Siehst du, du scheinst von meiner Einschätzung keinen blassen Schimmer zu haben, aber du teilst volle Breitseite aus und merkst gar nicht, wie du eventuell Leute, die in der Sache die gleichen Ziele verfolgen, vor den Kopf stösst. Aus blindem Aktionismus. Danke dafür.
Wenn du tatsächlich so differenziert bist, wie du für mich manchmal den Anschein erweckst zu sein, dann wirst du auch wissen, das nicht jeder Schuh, den ich zum anprobieren herausgesucht habe, dir zugedacht ist. An der Stelle war primär Kollege @Nylon_Legs adressiert und du nur insoweit, als dass ich es seltsam finde, wenn du mir vorwirfst, das eine Verdeutlichung der Realität mit dem Einsatz von Videos irgendwie schlechter Stil sei. So wie hier.

Jetzt finde den Ausweg. Prof. Lesch hat ihn wahrscheinlich nicht. Aber vielleicht findest du dazu auch ein Video.

Vielleicht ist das Problem nicht die Energiewende, sondern dass wir uns gegenseitig die einfachsten Narrative um die Ohren hauen -während die Komplexität einfach weiterläuft
Es ist vielleicht weniger komplex als du und andere denken. Balkonsolar, sofern möglich, Ökostrom, sehr wenig fahren, besser Fahrrad oder zu Fuß gehen, weniger fliegen (ja ich fliege einmal im halben Jahr, nicht aus Luxus, wobei sich das CO2 was ich in Abwesenheit vor Ort spare auch interessant wäre in der Gegenkalkulation; however es ist nicht der Tourismus, der mich umtreibt und ich wäre auch gerne bereit fünf bis sechs Wochen auf einem Großsegler zu sein und zu arbeiten), wenig Fleisch und Fisch, die Klamotten länger tragen und wenn das alle machen, ist schon extrem viel erreicht. Und auch die Groß-Emittenten wie beispielsweise Musk (als Stellvertreter genannt) ganz anders in die Pflicht nehmen.
Das ist also nicht das Ende des modernen Lebens, sondern ein bewusster Prozess zu selektivem Genuss, der ökologisch zudem einigermaßen unbedenklich ist und bestenfalls sogar regenerative Prozesse in der Natur ermöglicht.

Mir scheint, hier gibt es nur schwarz und weiss. Die Art der Debatte hier ist ein Problem.
Was aus meiner Sicht auch nicht zutrifft. Ich habe an zwei Stellen gesagt, dass ich sogar die AfD wählen würde. Ich bin also hochgradig variabel. Mir ist egal wer es macht, solange es gemacht wird. Und ja, das das erforderlich ist, ist nicht diskutabel. Siehe Faktenlage.
 
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Kurios, das du es als Monolog bezeichnet
Was ist es denn, wenn einer etwas sagt und der andere blockt ab. Ich rede nicht von mir, ich bin kein Gegner deiner Argumente. Wir haben grundsätzlich die gleiche Meinung. Es muss etwas getan werden. So wie bisher geht es nicht mehr lange gut. Ich finde eben nur die Art und Weise unserer Diskussion hier nicht zielführend. Ein Nylon_legs wird sich selbst mit wissenschaftlichen Argumenten, die du richtig schreibst, nicht von seiner Meinung abbringen lassen. Hat er oben direkt geschrieben. Wenn dann jemand meine Posts in den gleichen Sack steckt und draufhaut, denke ich mir, dass beide Seiten der Diskussion so dermassen in ihrem eigenen Saft schmoren und es an sich Vorträge oder Monologe sind. Das wertet deinen Inhalt nicht ab! Nur die Art und Weise bringt mMn nicht viel. Und dann kommt @leverkuehn noch mit seinem Superpost mit Therapeuten und Suchtkranken. Hauptsache draufhauen. Thema verfehlt.
 
Balkonsolar, sofern möglich, Ökostrom, sehr wenig fahren, besser Fahrrad oder zu Fuß gehen, weniger fliegen
Genau meine Meinung, mache ich. An meinem Balkon hängt eine PV-Anlage, ich nehme meist den ÖV oder laufe, wenn es sich anbietet. Was den ÖV angeht, haben wir Nachholbedarf. Ich meine nicht die Pünktlichkeit allein, auch die Taktung und die Fahrweise der Chauffeure. Auch damit lässt sich Energie sparen und gar nicht mal wenig. Bei deutschen Bussen scheinen die Fahrer nur Vollgas und Vollbremsung zu kennen. Und bei stündlicher Taktung wird man die Leute nicht vom Auto abbringen. Die Gesamtkonzepte müssen durchdacht werden.
 
Bei deutschen Bussen scheinen die Fahrer nur Vollgas und Vollbremsung zu kennen.
Das Problem besteht darin das die Wendezeiten an den Endhaltestellen dramatisch kurz geworden sind. Insoweit haben die Fahrer ein gesundes Interesse daran den Fahrplan einzuhalten - koste es was wolle. Von daher haben die Fahrer mein vollstes Mitgefühl.

Last but not least wachsen die Busfahrer nicht auf den Bäumen wo ich den weiteren Ausbau des ÖPNV stark begrenzt sehe. Es fallen immer wieder Umläufe aus weil das Personal fehlt.
 
meinem Balkon hängt eine PV-Anlage, ich nehme meist den ÖV oder laufe, wenn es sich anbietet. Was den ÖV angeht, haben wir Nachholbedarf
Du darfst, wenn du möchtest, auch auf die anderen Punkte eingehen.
Was ich hier inHK umsetze ist: möglichst keine Klimaanlage nutzen, Ventilator reicht auch. Duschen mit unter drei Minuten Wasserverbrauch. So oft es geht Gemüse mit Reis oder Nudeln. Fleischkonsum so gut es geht reduzieren (was hier in HK ein riesiges Thema ist). Wir haben kein Auto. Wir gehen sehr viel zu Fuß. Ich weise es in über 95% der Fälle zurück, wenn meine Frau mir irgendein Shirt oder eine Hose oder Schuhe kaufen will. Und umgekehrt sage ich auch immer: wir haben doch schon alles.
HK und die Klimaanlagen stellen insgesamt ein großes Problem dar. Ich verstehe den Nutzen nicht von einer Außentemperatur von, momentan 23 Grad auf circa 16 Grad Celsius innen zu wechseln. Bei 23 Grad Celsius kriegt keiner einen Hitzschlag - umgekehrt brauche ich regelmäßig eine Jacke im Gebäude um einer Erkältung vorzubeugen. Und im Sommer ist es noch schlimmer. Aber das ist eben HK. In China macht man das so nicht. Da wird die Klimatisierung deutlich zurückhaltender eingesetzt. Das finde ich nicht nur klug, sondern auch deutlich angenehmer.

Ich stelle fest, dass die Autokorrektur auch dann manchmal nachträglich etwas verändert, wenn ich das Wort schon geschrieben habe. Tolle Wurst, Apple
 
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Das Problem besteht darin das die Wendezeiten an den Endhaltestellen dramatisch kurz geworden sind. Insoweit haben die Fahrer ein gesundes Interesse daran den Fahrplan einzuhalten - koste es was wolle. Von daher haben die Fahrer mein vollstes Mitgefühl.

Last but not least wachsen die Busfahrer nicht auf den Bäumen wo ich den weiteren Ausbau des ÖPNV stark begrenzt sehe. Es fallen immer wieder Umläufe aus weil das Personal fehlt.
Immer nur Probleme.
Ich fahre genug mit dem Bus. Auch bis zur Endstation. Es ist egal, ob Zeit ist oder nicht. Die Fahrer fahren immer gleich. Es ist auch hier eine Frage der Einstellung. In der Schweiz gehen die Chauffeure mit ihrem Arbeitsgerät um, wie wenn ihnen die Busse gehören würden. Bei uns nicht. Es gibt auch Linien, die zusammen betrieben werden. Gleiche Laufzeiten, gleiche Wendezeiten, gleiche Verkehrsverhältnisse, aber man merkt den Unterschied. Mein Mitgefühl mit den Fahrern endet spätestens dann, wenn beim Bremsen vor der Haltestelle die Fahrgäste durch die Gegend fliegen!
 
Was ich hier inHK umsetze ist: möglichst keine Klimaanlage nutzen, Ventilator reicht auch. Duschen mit unter drei Minuten Wasserverbrauch. So oft es geht Gemüse mit Reis oder Nudeln. Fleischkonsum so gut es geht reduzieren (was hier in HK ein riesiges Thema ist). Wir haben kein Auto. Wir gehen sehr viel zu Fuß. Ich weise es in über 95% der Fälle zurück, wenn meine Frau mir irgendein Shirt oder eine Hose oder Schuhe kaufen will. Und umgekehrt sage ich auch immer: wir haben doch schon alles.
Das sind genau die Sachen, bei denen jeder seinen persönlichen Beitrag leisten kann. Prima. Was das Fleisch betrifft, finde ich eh, dass man auch aus Gründen der Gesundheit nicht zu viel davon haben muss. Bewusst konsumieren. Eher weniger und dafür qualitativ besser und nachhaltiger. Ansonsten versuche ich auch, auf Fastfashion zu verzichten. Ich kaufe, wenn es möglich ist, Sachen, die ich nicht nur eine Saison tragen kann. Btw, ich kaufe auch keine 17 Strumpfhosen pro Winter. Die sind auch aus Erdöl ;)
 
wenn beim Bremsen vor der Haltestelle die Fahrgäste durch die Gegend fliegen!
Wenn Fahrgäste so dumm sind sich nicht festzuhalten im Bus weil mindestens eine Hand mit dem Handy beschäftigt ist, habe ich kein Mitgefühl mit solchen Fahrgästen.

Es geht darum das wir zu wenig Busfahrer und anderes Personal insbesondere im Bahnbereich fehlt. Genau DAS ist das primäre Problem und genau DESWEGEN ist die Lage im ÖPNV Bereich mega angespannt.

Was glaubst Du eigentlich warum kaum noch Deutsche Busfahrer werden wollen?
 
Ganz ehrlich, diese sehr deutsche Diskussion der letzten Seiten hier zum Thema "Energiewende" führen wir seit langen Jahren. Und haben daraus mehr oder weniger stringente politische Entscheidungen gemacht. Was hat es gebracht: Mit die höchsten Energiepreise der Welt, und der weltweite CO2-Ausstoß steigt Jahr für Jahr fröhlich weiter. Vielleicht sind wir in Deutschland ja doch nicht klüger als der Rest der Welt?
 
Ganz ehrlich, diese sehr deutsche Diskussion der letzten Seiten hier zum Thema "Energiewende" führen wir seit langen Jahren.
Ja. Als ich studierte, Anfang der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts, legte bei einer Podiumsdiskussion zum Thema "Energieerzeugung und alternative Quellen" der sehr renommierte Professor für Wärme-, Kraft- und Arbeitsmaschinen an der RWTH zu Aachen dar, das mögliche Potenzial für den Anteil regenerativer Energien in Deutschland betrage weniger als 15%, da sei dann aus wissenschaftlicher Sicht das maximal Mögliche erreicht.
Beim Stromverbrauch lagen wir 2025 in Deutschland bei etwa 55% .

Es ist also durchaus mehr erreicht worden, als führende Wissenschaftler vor 30 Jahren es für möglich hielten.
Die Wissenschaft hält es heute für möglich, die Decarbonisierung noch deutlich weiter zu steigern und auch bei der Speichertechnologie sehen wir Möglichkeiten, von den "Giftbomben" weg, hin zu recyclierbaren, "sauber(er)en Lösungen zu kommen.

Zu den Preisen will ich hier nichts schreiben, das wäre eine ganz eigene Diskussion, die wir " Verbraucher" ungern führen.
 
Anfang der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts, legte bei einer Podiumsdiskussion zum Thema "Energieerzeugung und alternative Quellen" der sehr renommierte Professor für Wärme-, Kraft- und Arbeitsmaschinen an der RWTH zu Aachen dar, das mögliche Potenzial für den Anteil regenerativer Energien in Deutschland betrage weniger als 15%, da sei dann aus wissenschaftlicher Sicht das maximal Mögliche erreicht.
Beim Stromverbrauch lagen wir 2025 in Deutschland bei etwa 55% .
Nur mal nachgefragt. Was willst du mit der Aussagen von vor 30 Jahren im Vergleich zu heutigen Zahlen überhaupt sagen? Dass wir heute mehr regenerativen Strom produzieren, als uns der Prof. damals prophezeite? Oder etwas anderes?
 
Was willst du mit der Aussagen von vor 30 Jahren im Vergleich zu heutigen Zahlen überhaupt sagen?
transparenti schrieb, man führe die Diskussion seit langen Jahren und als Ergebnis sei dabei nichts herausgekommen außer höherer Preise.
Ich verglich einen Teil der Diskussion von "vor langen Jahren" mit dem Ergebnis heute, um zu zeigen, dass offenbar aus der Diskussion damals und den langjährigen Bemühungen doch etwas herausgekommen ist, was zählbar ist.