Wie habt Ihr es Eurer Partnerin gesagt ?

@Placebo , @Panyleas und @Nunbib42 haben in meinen Augen sehr gute Antworten gegeben. Darauf möchte ich rein zusammenfassend antworten.

Der Clip gibt mögliche Anhaltspunkte wieder, mehr nicht. In diesem Wortlaut könnte ich mit dem Top-Management reden oder ein Personalgespräch mit meinen Mitarbeitern führen (natürlich nicht über Strumpfhosen :emoji_grin: :emoji_grin: ), aber nicht mit meiner Frau.

Es ist auch zu beachten, dass jede(r) Partner*in andere Vorstellungen über Männer in Strumpfhosen hat. Weiterhin hat wiederum jeder Mann (siehe dieses Forum) eine geringere bis sehr gesteigerte Abhängigkeit von Strumpfhosen, was die Argumente des Gesprächs deutlich variieren lässt.

Besonders, wenn dieser Mann seine Strumpfhosen in der Öffentlichkeit von defensiv bis offensiv zeigen möchte. Das verlangt sehr viel Entgegenkommen seitens der direkten Gegenüber, denn diese können den Mann bei Abneigung nicht temporär verleugnen. Sie sitzen halt mit im Boot. Egal wie dieses Boot nun schaukelt.

Ich persönlich könnte mir einen guten Erfolg vorstellen, würde der Mann deutlich sagen
  • Ich habe schon immer dieses Gefühl gehabt, möchte es aber vor dem wichtigsten Menschen nicht mehr verheimlichen
  • Meine Lebenseinstellungen bleiben immer noch so, wie sie mein Gegenüber schon immer wahrgenommen hat
  • Die Strumpfhose wäre ein rein wunderschönes Add-on, welches (nur) mit dem Gegenüber gelebt werden möchte
  • Die Strumpfhose wird immer Prio zwei bleiben

Nun, diese Punkte sind nicht für jeden Mann in Strumpfhosen sachdienlich, denn es gibt vielfaltige Ausgangspositionen.
 
Meine Frau hatte mich gefragt, es war auf einer Party, ob ich nicht auch mal halterlose Nylons oder FSH tragen würde. Da ich schon immer auf Nylons gestanden habe, ob bei Frau oder Mann, habe ich das natürlich gleich mit einem Ja beantwortet.
Bei einem Spieleabend zu zweit war es dann auch soweit, sie legte mir FSH aufs Bett die ich dann angezogen habe.
Es entwickelte sich dann dazu, das ich dann auch Röckchen und Slips angezogen habe, nur Schuhe, Schminke und Perücke sind nicht meins.
 
Bei mir war es ganz einfach. Ich habe meinen aktuellen Partner kennengelernt, weil er darauf stand, dass ich Feinstrumpfhosen trage. Allerdings ahnte ich da noch nicht, wie sehr er das mochte. Das hat selbst mich als langjährigen Nylonfan etwas verwundert, aber um so besser. Das hat dann auch für mich schon einen kräftigen Hauch von Dominanz und Macht, was meinen Neigungen sehr entgegenkommt.
 
Bei mir war es ganz einfach. Ich habe meinen aktuellen Partner kennengelernt, weil er darauf stand, dass ich Feinstrumpfhosen trage. Allerdings ahnte ich da noch nicht, wie sehr er das mochte. Das hat selbst mich als langjährigen Nylonfan etwas verwundert, aber um so besser. Das hat dann auch für mich schon einen kräftigen Hauch von Dominanz und Macht, was meinen Neigungen sehr entgegenkommt.
Das klingt sehr anregend und freut mich für Dich, dass Du dieses Glück hattest, auf jemanden mit der gleichen Neigung zu treffen (daher wohl auch der Nickname?). Das kommt nicht oft vor, bewahre Dir dieses Glück! Mein Partner trägt zwar keine Nylons und ist auch nicht so scharf darauf, aber er akzeptiert mich vorbehaltlos in Nylons, auch wenn ich die täglich sichtbar trage (aber nur, weil ich meine Neigung im männlichen Kleidungskontext auslebe). Allein schon für diese entspannte Haltung mir gegenüber in der Öffentlichkeit liebe ich ihn….
 
Ich bin seit heute hier am Start und hier mal meine ganze Geschichte:

Ich trage seit der Pubertät, also seit knapp 40 Jahren FSH. Wir waren bei einem Freund und da lag irgendwo eine FSH seiner Mutter herum. Aus jugendlicher Neugier hab ich die dann zusammen mit meinem Kumpel angezogen und ich war sofort dem seidigen Gefühl auf der Haut verfallen. Wie sich viele Jahre später herausgestellt hat, wurde mein Kumpel durch diese Erfahrung ebenfalls zum leidenschaftlichen FSH-Träger.

Über die Jahre habe ich dann regelmäßig FSH getragen und auch Halterlose und Strapse ausprobiert. In meinen diversen Beziehungen in der Jugend und in der Studentenzeit immer nur heimlich. Ich wollte damals nicht riskieren, dass ich irgendwie "auffliege" und in meinem doch sehr männlich geprägten Freundeskreis lächerlich dastehe oder gar rausfliege.

Ich habe dann später mit einem Freund in einer WG zusammengewohnt und der war extrem fetischistisch veranlagt. Nylons, Wäsche, Latex, HighHeels, ... alles war verfügbar und wurde auch gemeinsam ausprobiert. Teilweise sind wir tagelang zusammen in unserer WG als Frauen "verkleidet" rumgelaufen. Wohlgemerkt ohne nur den Hauch einer Homosexualität zu spüren. Ich bin absolut hetero und liebe Frauen.

Mein Fetisch oder meine Leidenschaft hat sich aber überwiegend auf FSH und Nylons aller Art beschränkt. Über die Zeit hat sich mein Selbstbewusstsein dann soweit entwickelt, dass ich später im Beruf praktisch täglich FSH unter meinem Anzug getragen habe. Aber immer getarnt.

Mit meiner ersten Frau hat sich dann was geändert. Ich fühlte mich sicher in der Beziehung und habe es dann relativ schnell gebeichtet. Das war erstaunlicherweise kein Problem. Ich konnte täglich FSH im Büro tragen, zwar noch mit Socken aber immerhin. Zu Hause konnte ich sie auch offen tragen und meine Frau hat sie auch wie selbstverständlich mitgewaschen und mir wieder in den Schrank gelegt. Diese Selbstverständlichkeit hat mich später auch ermutigt FSH ohne Socken zu tragen. Mir war es herzlich egal, was Mandanten oder Kollegen denken. Es hat auch nie einen Kommentar oder ähnliches gegeben. Die Ehe war dann zwar irgendwann zu Ende, aber wegen völlig anderer Dinge.

Ich habe dann relativ bald meine neue Frau kennengelernt. Mit der bin ich nun seit über 20 Jahren glücklich verheiratet.
Allerdings habe ich sehr schnell festgestellt, dass sie selbst leider sehr selten FSH trägt. Sie mag das irgendwie nicht. Zudem steht meine Frau absolut auf das traditionelle Männerbild. Groß, männlich, rauh und sportlich. Und so ein Typ bin ich natürlich auch und so fühle ich mich auch.
Mit der kleinen Einschränkung, dass ich gerne das Gefühl von feinem Nylon auf der Haut spüre.

Mit dem Wissen wollte ich natürlich nicht riskieren, dass meine geliebte Frau gleich wieder das Weite sucht, wenn ich ihr meine Leidenschaft gestehen würde. Die Konsequenz war, dass ich wieder in die Heimlichkeit zurückgedrängt wurde, was aber nicht weiter schlimm war.

Über die Jahre habe ich dann immer weiter heimlich FSH getragen und es irgendwie geschafft nicht aufzufliegen. Allerdings wurde ich immer leichtsinniger und habe dann meine Verstecke aus Gründen der Praktikabilität immer weniger gut angelegt. Und es kam wie es kommen musste. Irgendwann habe ich festgestellt, dass meine Frau mein Versteck gefunden haben muss. Ganz sicher. Allerdings hat sie es mit keinem Wort erwähnt. Nachdem ich fast ausschließlich Falke Seidenglatt 15 den in Größe XXL trage, hatte sie sicherlich auch nicht den Verdacht, dass da eine andere Frau im Spiel sein könnte. Mein dünner Wolford-Body in XL lag da auch mit im Versteck.

Jetzt war mir klar, dass sie es wissen bzw. ahnen muss, dass ich offenbar heimlich FSH trage. Aber kein Wort ihrerseits.

Vor knapp 2 Jahren war es dann soweit. Wir waren im Theater in einem lustigen Stück und das ging es irgendwie um einen Mann der heimlich als Dragqueen auftrat, ohne Wissen seiner Frau, und dann erwischt wurde. Meine Frau fand das Stück wirklich lustig. Danach waren wir in einer Bar und ich habe mir ein paar Drinks gegönnt. Zuhause angekommen hab ich dann, wohl ermutigt durch den vielen Alkohol, bei Ausziehen im Schlafzimmer in mein "Geheimversteck" gelangt und eine FSH rausgezogen und gesagt, dass ich auch ab und an FSH trage. Der Kommentar war eine Mischung aus "mir wurscht", "ach ja", "weis ich schon" und "ich will das garnicht wissen". Ich hab die FSH dann zurückgelegt und damit war das erledigt.

Der nächste Auftritt war dann letztes Jahr beim Skifahren. Meine Frau meinte morgens, dass ich wegen der Kälte eine lange Unterhose anziehen soll. Ich zog dann fast beiläufig und kommentarlos meine Falke Seidenglatt 80 den in schwarz an. Ich glaube das ist ihr erstmal garnicht aufgefallen. Am Abend dann beim Ausziehen ist ihr es dann aufgefallen und sie meinte " Du hast ja eine Strumpfhose an". Ich nur ganz beiläufig: "Find ich besser und bequemer als lange Unterhosen". Thema wieder erledigt.

So und jetzt zum letzten Silvester. Ich wieder meine dicke Falke an. Beim Gang zu Feuerwerk kam dann wieder die Frage, ob ich eine lange Unterhose drunter habe. Ich hab ganz trocken geantwortet, dass ich halt eine Strumpfhose trage. Sie meinte dann: "Auch ja stimmt, Du trägst ja lieber Strumpfhosen". Wieder kein weiterer Kommentar. Im laufe der Woche waren wird dann mehrmals Wandern und ich trug jedesmal eine Falke Seidenglatt 80 den drunter. Am Abend habe ich mich dann in den Jogger geschmissen und meine FSH drunter anbehalten. Die Socken zum Wandern hatte ich ausgezogen. Ich habe keine Ahnung ob sie das später beim Fernsehen bemerkt hat und nicht kommentiert hat oder nicht. An einem Abend beim Ausziehen kam nur ein kurzes "mein Held in Strumpfhosen". Das wars.

Sehr lange Rede, kurzer Sinn: Ich habe keine Ahnung, was meine Frau von der ganzen Situation hält. Ich will Sie aber auch nicht direkt drauf ansprechen. Wahrscheinlich aus Angst, dass sie es absolut abtörnend und eklig findet, wenn Ihr geliebter Mann FSH trägt. Ich hoffe auch nicht, dass sie was in sich reinfrisst und es irgendwann einen wie auch immer gearteten Knall tut.

Meine nächste Hoffnung auf einen Hinweis auf Ihre Akzeptanz ist folgende. Sie hat meine gebrauchte Urlaubswäsche, inkl. einer FALKE Seiden glatt 15 den in hautfarbe und eine FALKE Seidenglatt 80 den in schwarz, ungefragt aus meiner Tasche zu Ihrer Schmutzwäsche gepackt. Jetzt liegen meine Strumpfhosen zwischen Ihrer Wäsche im Keller und warten auf Reinigung.

Wenn sie jetzt meine Strumpfhosen mitwäscht und dann kommentarlos in meinen Wäscheschrank reinlegt, dann bin ich glaube ich einigermaßen am Ziel. Ich tue derweil so als wäre es ganz normal.

Meine große Hoffnung ist, dass es genauso kommt. Das wäre dann die Variante "über Jahre hinweg langsam unterjubeln".
Die Alternative wäre, dass die FSH kommentarlos im Müll landen. Dann wüsste ich aber auch woran ich bin.
Dass es zu irgendeiner Art Aussprache kommt, das halte ich irgendwie für unwahrscheinlich.

Ich halte Euch auf dem Laufenden ....
 
Wow, liest sich ja spannend wie ein Thriller @FSHdaily - ein Auf und Ab und ein noch offenes Ende. Ohne Dir einen Tipp geben zu wollen - aber es liest sich, als hättest Du das, was Du Dir erhoffst, längst erhalten. Sie akzeptiert es augenscheinlich und macht keine große Sache draus. Ob sie Dir das "Verheimlichen" verziehen hat oder übel nimmt, musst Du rausfinde. Ich bin der Meinung, dass Du hier den ersten/nächsten Schritt tun solltest. Und dieser Schritt ist nicht "mal schauen ob sie mir die Wäsche macht". Echt nicht. Dass sie das Thema anspricht halte ich tatsächlich für unwahrscheinlich - warum sollte sie (es Dir leicht machen). Es wäre jetzt an Dir, offen und ehrlich zu sein und mit ihr zu sprechen. Zeig ihr, dass Du eben auch "trotz Strumpfhose" mutig bist und "wie ein Mann" zu Dir selbst und auch zu ihr stehst. Ich fände es nur fair. Und es würde auch zeigen, dass Dir etwas an der Beziehung mit ihr liegt - denn letztlich zeigst Du ihr damit auch: ich vertraue Dir und öffne mich.
 
"Toleriert" trifft es wohl mehr als "akzeptiert". So wie ich das lese kann sie damit leben, fördert es aber gar nicht und wird es daher auch kaum sehen wollen. Das heißt aber auch nicht, dass tolerante Menschen dem Anderen nicht sein Eigenes lassen können. — Strapazieren würde ich das lieber nicht, aber ich bin in diesen Dingen auch eher ein Feigling.
 
"Toleriert" trifft es wohl mehr als "akzeptiert". So wie ich das lese kann sie damit leben, fördert es aber gar nicht und wird es daher auch kaum sehen wollen. Das heißt aber auch nicht, dass tolerante Menschen dem Anderen nicht sein Eigenes lassen können. — Strapazieren würde ich das lieber nicht, aber ich bin in diesen Dingen auch eher ein Feigling.
Mag sein, wissen wir (und auch @FSHdaily offensichtlich) schlicht nicht. Aber ja - tolerieren wäre gewiß der kleinere Nenner. Hier hilft halt nur das offene und ehrliche Wort in meinen Augen.
 
… und die Überlegung: Was gibt es zu gewinnen, was zu verlieren.

Bei mir ist es ganz ähnlich auf noch geringerem Niveau. Hätte ich noch Sex (deb gibt es auch aus anderen Gründen nicht mehr, aber auch "nicht nur" aus diesen), dann wäre es das sicherlich gewesen. Gut, dass mir das seit inzwischen unglaublichen 15 Jahren egal ist. Provozieren muss ich trotzdem nichts. Es ist zu akzeptieren, wenn jemand dieses "Besondere" am Lebenspartner eben nicht mag.
 
Ich bin seit heute hier am Start und hier mal meine ganze Geschichte:
Danke für deinen ausführlichen Beitrag.
Bei mir war es ähnlich wie bei Dir auch ich habe meiner Freundin meine Vorliebe für Strumpfhosen eher untergejubelt, anstatt es ihr direkt zu sagen. Als wir uns kennen lernten, trug ich fast ausschließlich Strickstrumpfhosen. Zwar trage ich von jeher, lieber Damen Strickstrumpfhosen, welche keinen Eingriff haben, legte mir aber anfangs - da wohnte ich noch bei meinen Eltern- einige Herrenstrumpfhosen zu. Die konnte ich so „offen“ tragen und sie auch mit in die Wäsche geben. Damenstrumpfhosen hätten vielleicht zu verwunderten Blicken meiner Mutter geführt. Ich besaß zwar ein paar, die trug ich aber nur heimlich und wusch sie auch heimlich per Hand.

Als ich dann meine eigene Wohnung hatte kamen schnell mehr Damenstrickstrumpfhosen und auch einige dünnere blickdichte Strumpfhosen dazu, die zumindest in Richtung Feinstrumpfhose gingen.

Ein paar Jahre später lernte ich meine Freundin kennen und machte mir natürlich Gedanken, wie sie darauf reagieren könnte, dass ich als Mann Strumpfhosen trage und ob ich es ihr überhaupt sagen soll. Als sie dann häufiger in meiner Wohnung war, dort übernachtete und natürlich auch Zugriff auf meinen Kleiderschrank hatte, entschied ich dennoch, die Strumpfhosen einfach dort zu belassen. Es waren immer noch viele Herrenstrumpfhosen darunter, die mir im Falle unbequemer Fragen als Rechtfertigung dafür dienen sollten, das auch andere Männer Strumpfhosen tragen.

Es kam aber nie was. Damals trug ich im Sommer noch keine Strumpfhosen. Aber irgendwann endete dieser aber und ich freute mich bereits darauf, bald wieder Strumpfhosen anziehen zu können, was ich dann natürlich auch tat. Mit gemischten Gefühlen, was die Reaktion meiner Freundin darauf betraf. Es kam aber wieder nichts. Weder, wenn sie mitbekam wie es ich die Strumpfhosen an- oder auszog, noch als die erste in der Wäsche landete. Sie wusch sie, faltete sie zusammen und legte sie wieder in meinen Schrank. Ohne Fragen, ohne schiefe Blicke. Irgendwann erwähnte ich glaube ich mal mehr nebenbei, dass ich lieber Strumpfhosen als lange Unterhosen trage. Auch das kommentierte sie nicht. Sie selbst trug übrigens nie Strumpfhosen und auch heute nur, wenn sie muss, also z.B. ein festliches Kleid trägt.

Mit der Zeit wurde ich mutiger und meine Strumpfhosen vielfältiger. Sie wurden feiner und vielfach auch bunter. Ich begann zunächst, neben den Strickstrumpfhosen auch blickdichte Feinstrumpfhosen zu tragen. Irgendwann waren die dann aber nicht einmal mehr blickdicht. Meine Freundin nahm das alles hin. Ich kaufte gemusterte Strickstrumpfhosen und auch z.B. Pinke blickdichte Feinstrumpfhosen. Da kam höchstens mal: „Was für 'ne Farbe!“

Kurzum, es macht ihr nicht wirklich etwas aus, dass ich Strumpfhosen trage. Worüber es allerdings ab und zu mal böse Worte gibt, ist das meine Strumpfhosen Sammlung im Laufe der Zeit ein ziemliches Ausmaß angenommen hat und entsprechend viel Platz in unserem Kleiderschrank belegt. Warum ich dort an die 100 Strumpfhosen brauche, ist natürlich nicht wirklich zu erklären. Ganz zu schweigen von etwa noch einmal so viel Strumpfhosen, von denen sie nichts weiß.

Es ist auch kein Problem mehr, dass ich nur noch Strumpfhosen trage. Ich besitze zwar noch ein paar Socken, denn ab und an braucht man ja mal welche, wenn man zum Beispiel zum Arzt muss. Neue kommen aber eigentlich nicht mehr dazu. Erst neulich hat sie ein paar verschenkt, die ich von anderen geschenkt bekommen hatte. Sie meinte nur: „Socken trägst du ja nicht, oder?“ Ich verneinte und das war für Sie die Freigabe, die neuen Socken weiter zu verschenken.
 
...
Sehr lange Rede, kurzer Sinn: Ich habe keine Ahnung, was meine Frau von der ganzen Situation hält. ...
Ich finde es schon traurig das man es nicht wagt mit seiner Partnerin in eine vertrauensvollen Austausch zu gehen. Freundschaft und Liebe stelle ich mir anders vor.

... und deine anderen Fetische (Damenwäsche, Latex) lebst du dann vermutlich heimlich aus?
Ob die Heimlichtuerei für deine Seele und auch für deine Partnerschaft wirklich gut ist?
 
Die Alternative wäre, dass die FSH kommentarlos im Müll landen.
Sehr interessanter Text. An die Alternative glaube ich eher nicht. Warum sollte deine Frau etwas waschen, bevor sie es wegwirft.
Meine Frau akzeptiert resp. toleriert meine Strumpfhosen ähnlich. Wobei sie nicht mögen würde, wenn ich wie ein Travestieonkel von der Reeperbahn durch die Wohnung rennen würde. Aber mit Falke Seidenglatt 80 und Hosen ist alles ok. Sie mag einfach selbst keine anziehen, ausser wenn es sein muss. Sie findet Strumpfhosen kratzen. Zum Kleid oder Rock greift sie auch mal zu einer Falke, weil die eben nicht kratzen. Damit ist der Unterschied klar festgelegt. Frauen mögen sie oder überhaupt nicht, für Männer sind Strumpfhosen entweder gar kein Thema und unmännlich oder sie üben eine gewisse Faszination aus. Männlich männlich sind sie aber eher nicht. Ich würde jetzt keine Modenschau von Strumpfhosen vor meiner Frau abhalten. Sie würde mir aus lauter Unverständnis darüber, wie man überhaupt etwas an Nylon finden kann, einen Vogel zeigen. Und wahrscheinlich hat sie damit recht. Sie lässt mich die Dinger anziehen, nichts ist irgendwie heimlich, aber in Wirklichkeit gibt es weitaus wichtigere Sachen im Leben.
 
"Toleriert" trifft es wohl mehr als "akzeptiert"
hallo
der bericht von FSHdaily ist schon interessant.
das verhalten der frau ist schwierig zu beurteilen.
ich würde es weder als toleriert noch als akzeptiert einstufen. ich habe eher den eindruck, sie erträgt es, um ihn nicht zu verlieren.
wenn sie es bestimmen könnte, würde er vielleicht keine fsh mehr tragen können.
ist aber nur meine meinung.
gruß
true
 
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