Krankenkassen- Kostenübernahme und Eigenverantwortlichkeit

Politiker, die ohne Berufsausbildung im Bundestag sitzen
Ihr könnt alle mit irgendwelchen Entscheidungen von Politikern unzufrieden sein und es selber besser machen. Überhaupt kein Problem. Aber, dass es eine signifikante Anzahl von Politikern ohne Berufsausbildung im Bundestag gibt, bezweifle ich stark. Erstens stimmt es nicht und ist eine Stammtischparole, zweitens betrifft das vorwiegend die politischen Ränder und drittens ist das etwas, was man der Dummheit der Wähler zuschreiben müsste, wenn man sich darüber aufregt. Auf den Stimmzetteln für die Bundestagswahl stehen die Berufe meines Erachtens sogar drauf. Aber vielleicht mobilisieren AfD und Linke besonders viele Wähler, denen neben den Auswirkungen der Wahl dieser Kandidaten auch deren Beruf egal ist. Wer weiss?
 
Aber, dass es eine signifikante Anzahl von Politikern ohne Berufsausbildung im Bundestag gibt, bezweifle ich stark. Erstens stimmt es nicht und ist eine Stammtischparole, zweitens betrifft das vorwiegend die politischen Ränder ...
Erst bezweifelt du es, dann stimmt es (kategorisch) nicht und schließlich stimmt es doch, aber vorwiegend an den politischen Rändern...

Tja und nun weiß ich auch nicht...
 
Erst bezweifelt du es, dann stimmt es (kategorisch) nicht und schließlich stimmt es doch, aber vorwiegend an den politischen Rändern...

Tja und nun weiß ich auch nicht...
Soweit ich schrieb, bezweifle ich eine signifikante Anzahl berufsunausgebildeter Politiker im Bundestag. Es stimmt also nicht, dass grundsätzlich die aufgeführten Politiker „wichtige Posten besetzen und dann erkennen müssen, das sie keine Ahnung von der Materie haben“ (Zitat). Was ist bitte dein Problem, dem du haarspalterisch zu begegnen versuchst? Du schreibst nur, um den Text zu zerpflücken. Das löst sicher einige Probleme. Ich bin gespannt, welche.
 
Nach ein bisschen gedanklichem Hin und Her, finde ich diese Fragestellung hier ja interessant:
es wäre vielleicht auch noch okay wenn es dann wenigstens neutrale Berater wären (oder man holt wenigstens verschiedene Stimmen aus verschiedenen Fachgebieten ein) , aber oft sind es ja dann Berater welche massive wirtschaftliche Eigeninteressen haben oder sogar gleich den ein oder anderen Lobbyverband angehören.
Die Forderung der Neutralität können, glaube ich, die meisten Menschen teilen, die Forderung wirtschaftliche oder andere Eigeninteressen außen vor zu halten auch, nur wie könnte so etwas denn realisiert werden?

Ein Politiker hat ja zunächst auch immer ein gewisses Eigeninteresse, er wird sich diesen Job nämlich nur antun, wenn eine entsprechende Entlohnung seiner Leistung (allein der Zeiteinsatz ist bei Politikern immens) entgegensteht. Die reinen Altruisten sind halt doch selten geworden auf der Welt.
Unser Wahlsystem gibt vor, dass jeder Bürger sich zur Wahl stellen kann, wir wählen ja auch nicht Personen für Ämter, also die Wirschaftsministerin und die Forschungsministerin etc. sondern Parteien und deren Repräsentanten und von daher kann es nicht funktionieren, nur Experten in die jeweiligen Ämter zu wählen, um das Beratersystem geht also aus meiner Sicht kein Weg vorbei.
Zweiter Punkt wäre ja hier, dass Politik offen sein soll, es soll also der Maler genauso sich zur Wahl stellen und mitgestalten können wie der Lehrer, der Maurer, der Zerspanungstechniker, der Arzt, der Mechatroniker, der Haustechiker, der ... ähm... ja, also alle!

Wie könnte man also transparent eine gewisse Neutralität in die Wahl der beratenden Fachleute bekommen? Wer beurteilt, ob Beraterin A Lobbyistin ist, Beraterin B aber unabhängig?
Im Prinzip vertraut doch unser System darauf, dass die verschiedenen Kontrollinstanzen zusammen diese Kontrolle leisten.
Die Opposition darf Gesetzentwürfe kritisieren und dabei auch andere Berater, also Fachleute, einbeziehen; Dass die Gesetzentwürfe sich mit dem bestehenden Recht und der Verfassung "vertragen", prüfen unabhängige Gerichte (die ihrerseits wieder Fachleute zur Beurteilung heranziehen können) und schließlich hat jeder Souverän, i.e. stimmberechtigter Bürger bei der nächsten Wahl die Möglichkeit, seine Stimme einer anderen Partei zu geben.
Dazu kommt der Journalismus, der gern Unregelmäßigkeiten bei diesem ganzen Prozess offenlegt, also schon irgendwie richtig als "vierte Gewalt" im Gespräch ist.

Wie also müsste unser System verändert werden, um die Forderung nach "mehr Neutratität" zu erfüllen?
 
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Ich tue mich schwer damit, wenn irgendwelche Politiker, die ohne Berufsausbildung im Bundestag sitzen, wichtige Posten besetzen und dann erkennen müssen, das sie keine Ahnung von der Materie haben und sich lieber Hilfe von externen Beratern holen...
Auch die schlauesten und gebildesten Meschen können nicht von allem ausreichend Ahnung haben.
Ahnung haben reicht außerdem nicht. Einen klugen Menschen zeichnet es aus, dass er sich bei Leuten Rat holt, die sich besser in der betreffenden Materie auskennen und vor denen habe ich höchsten Respekt. Sie sind mir lieber, als die, die für sich Allwissenheit beanspruchen.
Einer davon bezeichnet man auch noch als mächtigsten Mann der Welt. :mad::eek:
PS: Bei denen ohne Berufsausbildung gebe ich dir aber vollkommen recht !!
 
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Habeck hatte zB mit der Wärmepumpe als favorisierte Heizmethode jedenfalls Recht. Die Art der Umsetzung ist sicherlich diskussionswürdig gewesen,
Eben, immer mit dem ideologischen Kopf durch die Wand ohne Rücksicht auf Verluste und Regelementieren bis ins Letzte.
Zitat Habeck: "Weil wir es eben besserwissen." Vor Besserwissern habe ich Angst.
aber unter Effizienzaspekten war und ist es das Mittel der Wahl. Und was wurde der dafür niedergemacht. Und das war dann auch day Ende seiner Karriere.
Jetzt ist der deutsche Heizkeller wieder Privatsache
2x gut so.
, wie so mancher Vollpfosten
Ansichtssache
in den Medien verkündet. Alles wurde rückgängig gemacht und siehe da, wo Deutschland im Hinblick auf die Energiewende jetzt steht.
und wo stehen die anderen? Wir sollen mal wieder alles besser machen und die Welt retten?
Flüssiggas aus den USA statt Batteriespeicher. Beides kostet Milliarden. Aber während dad gas einfach nur einmal verheizt wird, ist der Batteriespeicher ein Mittel der Energiesouveränität
nue wenn man beim Bau der Batteriespeicher souverän ist.
Jetzt genau die gleiche Nummer mit der Spritsubventionierung. Quatsch!
Richtig.
Anstatt jetzt mal richtig in die tiefe Tasche zu greifen und Förderprogramme aufzulegen, die den Namen tatsächlich verdienen, die Ladeinfrastruktur entsprechend zu erhöhen und zwar asap, rettet die Lobby vor allem sich selbst und Deutschland kommt nicht von der fossilen Energie weg.

Tempolimit wäre auch so ein Ding.
Was solls bringen? Verkehrsforscher meinen: vielleicht ein paar Verkehrstote weniger. Ist wichtig, aber gerade nicht unser Thema.
Aber deutsche Autofahrer und Vernunft. Von mir aus auch intelligent geregelt. Du darfst nachts auf der leeren Autobahn schnell fahren, wenn du das Geld für den Sprit ausgeben willst, aber tagsüber ist das eben nicht drin.
Eben, dann brauchts auch kein Tempolimit, wenn Rasen nicht drin ist.
 
Zitat Habeck: "Weil wir es eben besserwissen." Vor Besserwissern habe ich Angst.
Selbst wenn, wie sich ja gerade jetzt zeigt, der Besserwisser Recht hat? Erstaunlich!

Bitte verlassen sie das Haus - es brennt. Pöh, was bildet der sich denn ein!? Das bisschen Qualm ist doch gar nichts.
Bitte verlassen Sie das Schiff - es sinkt. Was für ein Unsinn. Das ist doch nur etwas Bilgenwasser, welches meine Füße benässt, die Pumpe schafft das schon.
Ich gebe zu dass ich mich ungeschickt ausgedrückt hatte. Meine Rückfrage an dich: wie begründest du fakten- und vernunftbasiert deine Ansicht. Von welchem Blickwinkel müsste ich schauen um die gleiche Ansicht zu haben?
und wo stehen die anderen? Wir sollen mal wieder alles besser machen und die Welt retten?
Whatsaboutism ist ein sehr beliebtes Mittel um: 1. abzulenken, 2. das eigene Scheitern zu relativieren, 3. nichts zu tun
Es gibt durchaus Länder die viel weiter sind als Deutschland. Ein Blick in die nordirischen Länder lohnt sich. China sowieso.
Es ist auch völlig egal wer gerade mehr tut, als die anderen - alle müssen sich bewegen. Und zwar allein schon deshalb, weil es eben auch ein Einfluss auf uns hat, wenn die anderen sich entwickeln; wir aber nicht.
Was solls bringen? Verkehrsforscher meinen: vielleicht ein paar Verkehrstote weniger. Ist wichtig, aber gerade nicht unser Thema.
Deutlich weniger CO2, deutlich verringerter Verbrauch, deutlich reduziere Kosten. Als praktisches persönliches Beispiel: Fiat Panda: Wenn ich 130 fahre, komme ich schon auf 6,5 Liter, bei 140 circa 7,2, bei 150 schon über 8 Liter- aber bei 110 um die 5 Liter. Aber ich habe auch kein modernes Auto. Simpeltechnik. Und was die paar Toten angeht - sie werden es dir zwar nicht danken können, aber sie können/dürfen leben.
Eben, dann brauchts auch kein Tempolimit, wenn Rasen nicht drin ist.
Eben doch, weil das ständige Beschleunigen/Bremsen eine völlig sinnlose Aktion ist von Menschen, die nicht akzeptieren können/wollen das es gerade nicht schneller geht. Über die erhebliche Gefährdung der Menschen um dich herum gar nicht zu reden - sind ja auch höchstens ein paar. Das sind genau die Spezialisten, gerade in China einen Taxifahrer erlebt, der in einer Autoschlange einfach hupt, so als könne sich diese in Luft auflösen. Wenn ich die Sprache sprechen könnte, hätte ich ihn darauf angesprochen.
nue wenn man beim Bau der Batteriespeicher souverän ist.
Das ist auch so eine seltsame Art der Betrachtung. Warum nicht zumindest mit Hilfe anderer das richtige tun? Und im Zuge des Tuns eigene Fähigkeiten entwickeln?
Hast du schon mitbekommen, das es Überlegungen gibt chinesische Autos in nicht rentablen Fabriken des VW Konzerns zu bauen? Das muss für dich dich ein echter pain in the ass sein, oder?
 
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@Wu2Wai8, ich habe deinen langen Text gelesen und einige Argumente finde ich nachdenkenswert, andere passen für mich nicht. Aber ich frage mich, was du erreichen willst. Du zerlegst den Post und damit die freie Meinung von @Piacd. Ich kann einige seiner Denkanstösse durchaus auch nachvollziehen.
Es kommt mir so vor, als wäre für ein paar hier das Leben ein Duell. Diese paar haben recht und wissen alles ganz genau, und wenn es anhand von persönlichen Einzelbeispielen belegt wird. Das ist genau die Art von „Diskussion“, die zu Frust und Spaltung führt. Meinst du, mit wiederholten Argumenten können andere Meinungen verändert werden? Sicher mache ich da ebenfalls Fehler, aber ich arbeite daran.
 
Du zerlegst den Post und damit die freie Meinung von @Piacd. Ich kann einige seiner Denkanstösse durchaus auch nachvollziehen.
Ich antworte auf @Piacd ebenso, wie er meinen Beitrag untersucht hat.
Du zerlegst den Post und damit die freie Meinung von @Piacd. Ich kann einige seiner Denkanstösse durchaus auch nachvollziehen.
Er kann doch weiterhin seine Meinung äußern, selbst wenn es sachlogisch keinen Sinn ergibt. Und ich stelle meine Sichtweise daneben. Und jeder der es liest, kann entscheiden, was plausibel ist, stichhaltig, begründet und begründbar ist, und was nicht.

Es kommt mir so vor, als wäre für ein paar hier das Leben ein Duell
Vielleicht ist es das. Ein Duell der besseren Ideen, der besseren Lösung.
Ein mehr von „weiter wie bisher“, hat doch erst zu dem ganzen Schlamassel geführt.
 
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Habeck hatte zB mit der Wärmepumpe als favorisierte Heizmethode jedenfalls Recht. Die Art der Umsetzung ist sicherlich diskussionswürdig gewesen,
Eben, immer mit dem ideologischen Kopf durch die Wand ohne Rücksicht auf Verluste und Regelementieren bis ins Letzte.
Zitat Habeck: "Weil wir es eben besserwissen." Vor Besserwissern habe ich Angst.
Also ich kann schwerlich eine Ideologie erkennen, wenn einem jeder Naturwissenschaftler rein fachlich erklären kann, warum die Wärmepumpe die weitaus effizientere Methode zum Heizen ist.
Gleiches gilt für den "hocheffizienten" Verbrennermotor, der schlicht und einfach durch die Physik begrenzt ist und die kennt bekanntlich weder Meinung noch Mehrheiten.
In https://de.wikipedia.org/wiki/Carnot-Wirkungsgrad kann man das nachlesen.
 
Ganz genau. Was ich als sogenannte Brückentechnologie idZ spannend finde, ist die Idee von Mazda den Wankelmotor als Rangeextender im optimalen Drehzahlbereich laufen zu lassen, um damit während dee Fahrt die Batterie nachladen zu können. Das mag eine angemessene Lösung für den Übergang sein, bis die Ladeinfrastuktur entsprechend ausgebaut ist. Aber ansonsten ist der Verbrenner einfach tot. Die Kapelle spielt schon. Schon länger. Und das gilt ebenso für Kraftwerke, die auf Verbrennung setzen. Ist ebenfalls Quatsch.

Übrigens ein sehr schönes Video von Harald Lesch zum Thema Pyrolyse und den Chancen dieses Verfahrens:


Klingt zunächst absurd, aber dann ist es doch auch sehr interessant.
 
Und das gilt ebenso für Kraftwerke, die auf Verbrennung setzen. Ist ebenfalls Quatsch.
Dann können wir ja neben der Wind- und Solarenergie auch wieder Atomkraftwerke ans Netz
gehen lassen. Die verbrennen wenigstens kein Gas, Kohle oder Öl.
Das Problem dabei ist nur: wo lassen wir die verbrauchten Brennstäbe?
 
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