Ausgebeutet für den Klassenfeind- Strumpfhosen für den Westen

Stimmt, es ist für mich auch nicht leicht nachvollziehbar, wie man freiwillig von Österreich in die DDR auswandern konnte. Desolate Lebensumstände und/oder die Liebe wären wohl eine mögliche Erklärung. Dass man dann in der neuen Heimat versucht bestmöglich über die Runden zu kommen, ist für mich wiederum verständlich. Dass da auch etliches Positive dabei gewesen sein muss, verstehe ich auch, sonst wäre das Leben da wohl unerträglich gewesen. Aber als Spätfolge dann dem Massenmörder Putin zumindest teilweise die Stange zu halten, sprengt wieder meine Vorstellungskraft, aber auch ich bin halt im Grunde nur ein dekadenter Westler, der die DDR nie von innen kennengelernt hat.
 
In meine Land wird es similar gewesen sein, aber ich war ein Kind. Wie es dann ein anderes Regime war als ich in Schule kam, war es kompliziert, viel inflation.

Sonst kann ich null dazu sagen.
Aber auch wenn kein democratie war, der Chef von staat war pacifist und auch nicht rasist. Hier in BV war fur die minorities schule in deutsch auch, und naturlich in ungarisch war war mehr leute hungarian etnie.
 
Was ich nie verstehen konnte wie man als DDR Bürger so oft vom goldenen Westen reden konnte, der aus Wessi Sicht niemals goldig war. Ging es nur um die permanente Warenverfügbarkeit und die Reisefreiheit?

Für mich als Wessi sieht es so aus als wüssten die Ossi's gar nicht worauf sie sich da eingelassen haben. Als damaliger IT Trainer der am Rande auch das Thema Arbeitsvermittlung mitbekommen hat, hatte ich da tiefe Enttäuschungen und Zusammenbrüche von Ossi's mitbekommen was den Arbeitsdruck etc. betrifft. In dem Zusammenhang sehe ich es auch als Fehler an, das man die Menschen auf beiden Seiten nie gefragt hat ob sie die Wiedervereinigung wirklich wollten, die bis heute nie wirklich statt gefunden hat und vermutlich auch auf absehbare Zeit nie wirklich vollzogen sein wird.

Die Unzufriedenheit der Ossi's hat dann aus meiner Sicht zur Pegida bzw. der Schwurbler Bewegung geführt aus der dann, spätestens mit den Corona Maßnahmen die AfD groß und stark geworden ist - trotz aller intellektueller Schwachpunkte.
 
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würdest wissen, dass dort Leute wie du und ich gelebt haben und trotz allen Unrecht, das es zweifellos auch gab, waren sie vielleicht glücklich, haben sie geliebt, haben sie gelernt, haben sie gelacht, haben sie geweint, haben sie gearbeitet, haben Kinder gezeugt usw.
Diesen Leben einfach mit "dem wein ich keine Träne nach" ab zu tun, wird weder den Menschen noch den Land nicht gerecht.
Lieber @Krabat, ich hoffe ja, dass du mich nicht absichtlich falsch verstehen wolltest. Alles, was du aufzählst, ist für sich richtig, hat aber nichts mit dem zu tun, was ich schrieb. Wer war den Vasall Moskaus? Das waren nicht die normalen Leute. Das war die Regierung, die brav alles umsetzte, was aus Moskau kam, selbst Fortschritt verhindern, wenn es im Sinne Moskaus war. Und das war leider die Regierung des Staates DDR. Ich habe also nicht von den Bürgern gesprochen, vor allem nicht von denen, die auf die eine oder andere Art manchmal mehr oder auch nicht so arg unter den Umständen gelitten haben. Aber klar ist auch, etliche Dinge sind für einige wichtiger als für andere. Mir ist sehr wohl bewusst, dass es vom alltäglichen Leben mehr Dinge verdient hätten, nach der Wende in den Alltag der Bundesrepublik übernommen zu werden. Am Alltag im Osten gab es viel mehr, als nur Ampel- und Sandmännchen, was man hätte beibehalten sollen! Eine Sache sind die Polikliniken. Aber in einigen Dingen ist man jetzt sozialer, ob man sich das leisten sollte oder nicht.
 
es ist für mich auch nicht leicht nachvollziehbar, wie man freiwillig von Österreich in die DDR auswandern konnte
Österreicher hatten ein Sicherheitsnetz, ihren Pass. Der erlaubte es, jederzeit wieder zurückgehen zu können. Aber unverständlich bleibt es ganz oft. Es sei denn, man hatte spezielle Privilegien.
 
Lieber @Krabat, ich hoffe ja, dass du mich nicht absichtlich falsch verstehen wolltest. Alles, was du aufzählst, ist für sich richtig, hat aber nichts mit dem zu tun, was ich schrieb. Wer war den Vasall Moskaus? Das waren nicht die normalen Leute. Das war die Regierung, die brav alles umsetzte, was aus Moskau kam, selbst Fortschritt verhindern, wenn es im Sinne Moskaus war. Und das war leider die Regierung des Staates DDR. Ich habe also nicht von den Bürgern gesprochen, vor allem nicht von denen, die auf die eine oder andere Art manchmal mehr oder auch nicht so arg unter den Umständen gelitten haben. Aber klar ist auch, etliche Dinge sind für einige wichtiger als für andere. Mir ist sehr wohl bewusst, dass es vom alltäglichen Leben mehr Dinge verdient hätten, nach der Wende in den Alltag der Bundesrepublik übernommen zu werden. Am Alltag im Osten gab es viel mehr, als nur Ampel- und Sandmännchen, was man hätte beibehalten sollen! Eine Sache sind die Polikliniken. Aber in einigen Dingen ist man jetzt sozialer, ob man sich das leisten sollte oder nicht.
Ich muss machen confession das mich hat politica nie interesiert aber was mir alte leute von meine Land gesagt haben ist das unser President damals nicht war so Vasal von Moscva, der davor schon weil in 1950 Jahre meine Stadt Brașov hat auf einmal geheissen „Orașul Stalin”, also ”Stalin-Stadt”, da war auch so wie in LA gross auf dem berg geschrieben wo dort „LA” steht, bei uns ist gestanden in gigantic litere ”STALIN”. Dann nachher bei Ceaușescu der war more independent, hat man mir gesagt, hat gemacht eigene sache ohne jede șais aus Moscva fragen.
Ich hab kein Ahnung selber weil wie er gekillt wurde, ich war 6 jahre alt erst
 
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