Beim ersten Mal tat´s noch weh. Oder: nur Mut...

Ich wurde mit den wort schizofrenia vorsichtig sein. Das wird hier zu leicht verwendet.
Nur weil er sich eine zweite hidden existence macht wo er "offen" tragt und ihn nimand kennt und ist vieleicht auch andere stadt, und sonst das andere leben ist separat, das ist nicht schizofren.

Ich glaube ihr habt da bei mir eine wehe punct gefunden, denn ich WEIS was ist Schizofrenie besser als viele andere. Denn meine Frau die ist in ihre letzte Jahr richtig an schizofrenia mit paranoia krank geworden, die omen waren schon jahre vorher.

Und etwas so tragisches soll niemand von euch leben. Wenn die Frau auf einmal zu dir in der wohnung sagt ich habe diese moment gesehen wie du am birou tisch eine andere hast gef.... ! Und dann sagt "RAUS aus meine Wohnung".

Und du kannst nichts machen. Zu doctor sie geht nicht weil sie sagt wenn wer ist verruckt dann bist du das. Weil ich habe bipolar disorder.
Und mein doc fur psihiatrie sagt wir konnen nicht was machen, wenn sie ist nicht gefahrlich fur andere leute oder fur sich selber. Nur hoffen das sie einmal selber sagt ich bin nicht okay und brauche terapia.

Und wenn immer hoert andere stimmen, immer sieht leute die nicht da sind, redet nicht mehr mit familie und freunde, redet nur mit der wand oder der luft und sagt das sind ihre freunde und schlaft nicht mehr weil so viele impulse, stimmen und leute, und dann einfach ist alle energie aus koerper und seele und sie liegt tot da, wie eine sleeping princess.

DAS IST schizofrenia.

Sorry fur diese sehr personliche statement, aber ich kann nicht still sein wenn ich lese das wort nur in context mit jemand der vor anderen versteckt das er tragt sh.....
 
Hallo zusammen,

Zunächst einen herzlichen Dank an alle Paartherapeuten und Hobbypsychologen für eure Einschätzung zum Thema Ehe und dem Umgang mit meiner Leidenschaft.
Aber um es nochmals deutlich und final zu beschreiben: Ich habe diesbezüglich mit der Ist-Situation absolut kein Problem und bin damit zufrieden. Im Gegenteil: Ich führe auch nach vielen Jahren eine absolut harmonische und glückliche Ehe, aus der mehrere mittlerweile erwachsene Kinder hervorgegangen sind.
Das alles wäre bei all den beschworenen Problemen und Analysen sicher so nicht möglich gewesen. Ich habe diese heimliche Leidenschaft über die Jahre hinweg immer gepflegt und ein wenig als mein ganz persönliches Hobby betrachtet, und es hat gegenüber meiner Partnerin nie für Leidensdruck gesorgt. Vielleicht kann ich die zu erwartende Reaktion meiner Frau nach den vielen Jahren auch einfach am besten einschätzen und dementsprechend agieren. Was die Zukunft bringt, wird sich zeigen – da fischt meine Glaskugel noch im Trüben.

Ich wollte ja auch nur berichten, dass es mir mittlerweile große Freude bereitet, FSH zu (knielangen) kurzen Hosen in der Öffentlichkeit zu tragen und dass dies deutlich wenige Aufmerksamkeit bzw. Probleme als befürchtet erregt – nämlich absolut gar keine. Eine Erfahrung, die sich auch heute wieder unlängst bestätigt hat.
Und genau und nur darum ging es .Jeder muss und soll für sich seine Grenzen selbst definieren. Ich habe diese im Privaten für mich gezogen und bin fein damit. Gleichzeitig erweitere ich sie nach vielen Jahren sukzessive und fühle mich absolut gut damit. Das macht mir Mut und ich bin auch ein wenig stolz darauf – das sollte auch für andere gelten. Also bitte, unterlasst doch das Analysieren meiner Partnerschaft und meines Gemütszustandes.
Nein, ich bin weder schizophren noch Soziopath noch pervers noch sonst wie gestört. Ich weiß, das hat mir auch niemand unterstellt, trotzdem bin ich einfach ein normal denkender und arbeitender Endfünfziger mit einer doch etwas außergewöhnlichen Vorliebe, wie es sie vermutlich hier im Forum im Allgemeinen und in der ganzen Republik zu Zehntausenden gibt.

Ich freue mich einfach nur, einen Weg für meine Neigungen gefunden zu haben, mit dem ich gut harmoniere und niemandem wehtue. Und dies sollte anderen Mut machen.

Bis dann,

Moondancer
 
Ich glaube, genau hier liegt ein kleines Missverständnis vor. Niemand möchte dir deine positive Erfahrung oder deine Freude am Tragen von FSH absprechen. Im Gegenteil – wenn du damit glücklich bist, deine Ehe funktioniert und du dich damit wohlfühlst, ist das doch etwas Schönes.

Aber genauso, wie du für dich deine Grenzen definierst und deine Erfahrungen schilderst, haben andere eben ihre eigenen Erfahrungen gemacht. Wenn jemand aufgrund seiner persönlichen Geschichte darauf hinweist, dass etwas auch zu Problemen führen kann, ist das nicht automatisch eine Analyse deiner Partnerschaft oder ein Angriff auf dich.

Du schreibst selbst: „Jeder muss und soll für sich seine Grenzen selbst definieren.“ Genau das sollte dann aber auch für die unterschiedlichen Meinungen und Erfahrungen gelten.

Deine Geschichte kann anderen Mut machen – und das ist sicher etwas Positives. Aber Mut machen bedeutet nicht zwangsläufig, dass andere dieselben Erfahrungen machen werden. Vielleicht wäre genau das die schönste Botschaft deines Beitrags: Du hast deinen persönlichen Weg gefunden – andere dürfen ihren eigenen finden.

Und ganz ehrlich: Dass du nach vielen Jahren immer selbstbewusster damit umgehst und dich dabei gut fühlst, ist doch eigentlich die wichtigste Aussage deines Beitrags.
 
Zunächst einen herzlichen Dank an alle Paartherapeuten und Hobbypsychologen für eure Einschätzung zum Thema Ehe und dem Umgang mit meiner Leidenschaft.
Es ist immer unschön, wenn andere Forenmitglieder abwertend als Hobbypsychologen oder Paartherapeuten bezeichnet werden. @Admiral Wolford hat es treffend formuliert: Niemand wollte dir vorschreiben, wie du dein Leben zu leben hast. Die anderen haben lediglich ihre Sichtweise auf deine Situation geteilt und bewertet. Eigentlich bist du sogar einen Schritt weitergegangen und hast allen Mut zugesprochen und wärest damit einem "Hobbypsychologen" einen Schritt(-chen) näher.

Da du selbst deine Ehe in Deinem Outing-Erlebnis eingebunden hast, musst Du auch mit Gegenwind rechnen. Dein Mut zum Mut sollte im Idealfall zuerst bei der eigenen Ehefrau beginnen, bevor es in die große weite Welt geht. Viele hier können sich, anders als Du, nicht vorstellen, ein solches Geheimnis über so viele Jahre vor der Ehefrau aufrechtzuhalten. Die Gefahr, dass das Geheimnis direkt oder indirekt auffliegt, vielleicht sogar mit Folgen in der Beziehung, ist für die meisten Schreiber einfach zu groß.

Meine Frau und ich führen ebenfalls eine sehr glückliche Ehe. Sie wäre zutiefst enttäuscht, wenn ich ihr eine so große Leidenschaft 25 Jahre lang in den gemeinsamen vier Wänden verschweigen würde.

Zusammengefasst, und von meiner Seite her so verstanden: Du rätst der Forengemeinde generell zu einem mutigen Outing, dem stimme ich nicht zu.
 
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Hallo zusammen,

Zunächst einen herzlichen Dank an alle Paartherapeuten und Hobbypsychologen für eure Einschätzung zum Thema Ehe und dem Umgang mit meiner Leidenschaft.
Aber um es nochmals deutlich und final zu beschreiben: Ich habe diesbezüglich mit der Ist-Situation absolut kein Problem und bin damit zufrieden. Im Gegenteil: Ich führe auch nach vielen Jahren eine absolut harmonische und glückliche Ehe, aus der mehrere mittlerweile erwachsene Kinder hervorgegangen sind.

Hallo Moondancer,

ich habe jetzt Deinen sehr schönen Bericht über Deine ersten Ausflüge in Strumpfhosen gelesen und teile Deine Freude über den gewonnenen Mut und über Deine Freude. Es muss befreiend und sehr schön für Dich gewesen sein, dies zu wagen und erkennen, dass es eigentlich niemanden stört.

Auch die weitere Konversation hier zu Deinem so gut gemeinten Bericht habe ich gelesen. Leider habe ich heute früh nicht genügend Zeit, um auf alle hier angesprochenen Punkte einzugehen. Einige Antworten auf Deinen Bericht haben mich ziemlich geärgert. Ich finde es übergriffig, Dich unter Druck setzen zu wollen, Deine geheime Leidenschaft Deiner Frau "beichten" zu sollen, damit danach doch "Friede, Freude, Eierkuchen" herrscht. Dies ist keine ausgemachte Sache. Ein weiterer Gesichtspunkt für mich ist der Gedanke: Wie möchte ich, dass meine Frau mich sieht? Als genau denjenigen Mann, den sie einst kennengelernt und geheiratet hat so wie er damals war und von der Frau empfunden wurde. Oder als ein inzwischen etwas anderer mit einer nicht immer als angenehm empfundenen Neigung zu dem weiblichen Kleidungsstück Strumpfhose. Mancher möchte seine Frau damit einfach verschonen. Vielleicht auch aus Liebe?

Was ich nur sagen wollte: Ich stimme Dir ausdrücklich in Deinen gesamten Aussagen zu. Du bist ein sehr respektabler Mann und Familienvater und hast das verdammte Recht, selbst darüber zu entscheiden, ob und wann Du dieses (harmlose) Geheimnis Deiner Frau mitteilst. Du allein kennst Deine Frau so gut und weißt bzw. ahnst, welche Konsequenzen ein solches Bekenntnis haben könnte. Bitte lass Dich von diesem Forum hier nicht verscheuchen und bleibe uns erhalten. Ich würde mich sehr gerne weiter mit Dir austauschen. Ich schätze Deine Art zu argumentieren und zu schreiben sehr. Du hast mein vollstes Verständnis.

Ganz liebe Grüße, Beate
 
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Es ist immer unschön, wenn andere Forenmitglieder abwertend als Hobbypsychologen oder Paartherapeuten bezeichnet werden. ...
zumal ich gerüchteweise gehört habe, dass der ein oder andere dabei sein soll, der über eine ähnliche Qualifikation mit mehr als 30 Berufsjahren verfügt. ...
 
Du bist ein sehr respektabler Mann und Familienvater und hast das verdammte Recht, selbst darüber zu entscheiden, ob und wann Du dieses (harmlose) Geheimnis Deiner Frau mitteilst. Du allein kennst Deine Frau so gut und weißt bzw. ahnst, welche Konsequenzen ein solches Bekenntnis haben könnte.

Ganz liebe Grüße, Beate
Wenn man so eine einschneidene Eigenschaft schon als "harmlos" runter stuft, aber gleichzeitig Angst vor den Konsequenzen hat, dann zeigt mir das eigentlich, wie falsch und hinterlistig ihr in euren Beziehungen/Partnerschaften seid.
Es ist wie im Mittelalter, der Mann hat immern noch Spaß daran, seine Frau für dumm zuhalten und sie nach seinem Ermessen zu manipulieren. Mann ist ja der "respektabele" Mann, was auch immer das sein soll und somit hat ja das Recht dazu.

So am Rande, Sklaverei wurde schon vor hunderten von Jahren abgeschafft.

Und noch eines, es gingen schon Ehen und Partnerschaften für viel weniger als das in die Brüche und wenn man genau hinschaut, war es meist dann doch der Vertauensbruch der alles in Frage stellte.

Ich habe selten so ein dummes Zeug, wie jetzt und hier gelesen.
 
@Daphne , wieder deine geballte Kompetenz.

Aber lass die gesagt sein, hinter Ochs am Block ist es noch schlimmer.
 
Ich finde es übergriffig, Dich unter Druck setzen zu wollen, Deine geheime Leidenschaft Deiner Frau "beichten" zu sollen, damit danach doch "Friede, Freude, Eierkuchen" herrscht.
Kannst Du dafür ein Textbeispiel nennen? Ich habe diesbezüglich nichts gefunden.

Hallo @Moondancer niemand "vergrault" Dich. "Vergrauen" beginnt mit der direkten Abwertung meines Gegenübers, und ihm indirekt oder direkt das Löschen seines Accounts naheleget wird. Aber doch nicht, wenn das "Mut-machen" oder Umgang mit dem Thema in der Ehe anders ausgelegt wird.

Ich fände es spannend, wenn du über deine Gefühle und Erlebnisse berichtest ohne ein "mir-nach" auszusprechen. Fokussiere Dich doch drauf. Ist es denn nicht wert, sich darüber auszutauschen? Ich habe verstanden, dass Du es unabhängig Deiner Ehe betrachtest. Ich werde mich mal daran halten, sollte ich den Bedarf einer Antwort auf deine Texte verspüren. ;)
 
Was ich an dem Forum so schätze, ist dieser ausgesprochen freundliche, wertschätzende Umgangston!
 
... Kein Wunder, daß sich relativ viele aus diesem Forum schnell wieder verabschieden.

Einspruch euer Ehren, die allermeisten Leute, die sich hier schnell wieder verabschieden tun dies weil sie bei uns keine Sexdates und Ähnliches finden können und nicht weil Menschen wie du oder Alfalfa oder ich hier ihre Meinung schreiben.

... Wem tut ein Ehemann weh, wenn er eine Strumpfhose anzieht, dabei aber nicht gesehen werden will? Jede(r) hat schließlich seine Geheimnisse, Männer wie Frauen. Die meisten schämen sich für sie und möchten mit keinem darüber reden. Ich finde das in Ordnung. ...

Noch mal Einspruch. Nach meiner Erfahrung - und dies ist hier im Forum auch an vielen Stellen nachzulesen - tut es der Ehefrau oder Partnerin sehr weh, wenn er es ihr verheimlicht und sie es dann irgendwann mitbekommt. Dabei ist der Schmerz der Frau meist gar nicht das er Strumpfhosen trägt, sondern dass er es ihr jahrelang verheimlicht hat, ihr also nicht vertraut hat.

... Da denkt man nun, hier kann man mit Gleichgesinnten darüber reden und sieht sich mit dann solch seltsamen Typen wie Dir konfrontiert. ...
Auf einige absurde Äußerungen von Dir gehe ich jetzt nicht weiter ein. Sie sind es nicht wert, weitere Worte an sie zu verwenden. ...

Zum dritten Mal Einspruch: Es ist völlig in Ordnung unterschiedlicher Ansicht zu sein. Dafür ist das Forum da, denn so entsteht Austasuch. Wenn alle der gleichen Ansicht sind wird es schnell langweilig.
Ich finde es aber nicht in Ordnung einen anderen, dessen Meinung man nicht teilt, als "seltsamen Typen" zu bezeichnen, es sei denn man schließt sich selbst auch als seltsam mit ein. Mit anderen Worten: Auch dich und mich findet bestimmt der eine oder die andere seltsam. Ich halte es besser sich mit solchen Bewertungen zurückzuhalten, egal von wem sie hier kommen.

Ebenso fände ich es völlig okay wenn du sagen würdest "...ist es mir nicht wert, weitere Worte an sie zu verwenden" Denn dann sprichst du von dir und schreibst deine Meinung und das ist mir herzlich willkommen.
Aber daraus ein für uns alle allgemeingültiges Gesetz zum machen: "sie sind es nicht wert ... " halte ich für grundfalsch. Damit erhebst du dich zum Richter über andere, der meint die Norm vorgeben zu können was andere als wert finden und was nicht. Mit anderen Worten auch wenn du es nicht wert findest darüber Worte zu finden, kann dies Anderen sehr wohl wert sein.
 
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Wo bitte denn ist diese Leidenschaft nicht harmlos, sondern gefährlich? Wem tut ein Ehemann weh, wenn er eine Strumpfhose anzieht, dabei aber nicht gesehen werden will? Jede(r) hat schließlich seine Geheimnisse, Männer wie Frauen. Die meisten schämen sich für sie und möchten mit keinem darüber reden. Ich finde das in Ordnung.
Hallo Beate!
Ich denke, es ging hier nie darum, ob diese Leidenschaft gefährlich wäre, sondern einfach um den Umgang damit.
Ich spiele gern Schach, meine Partnerin hingegen kann dem nichts abgewinnen.
Ich verheimliche aber nun nicht, dass ich ganz gern mal eine Partie spiele, sondern tue das halt ohne sie. Dafür muss ich aber dann nicht in eine andere Stadt fahren und mein "geheimes Ding" daraus machen.
Du beschreibst ja, wie harmlos diese kleine Macke ist, warum also dann nicht der Partnerin davon erzählen?
Mein Musiklehrer vor vielen Jahren erzählte mal von den guilty pleasures seiner Ehefrau, die tatsächlich damals auf Wolgang Petry abging (Hölle!).
DAS war doch mal ein wirklich peinliches Bekenntnis und trotzdem hat sie in der Ehe daraus kein Geheimnis gemacht. ;)

Du schreibst, dass doch jeder seine kleinen Geheimnisse haben dürfe (und auch hätte), und legitimierst das dadurch, dass man auch in einer Partnerschaft oder Ehe ja doch ein eigenständiger Mensch mit eigenen Interessen und Bedürfnissen bleibe.
Da gehe ich im Prinzip mit Dir konform, letztlich verhandelt auch jedes Paar immer wieder neu, in welchen Grenzen die Partnerschaft besteht und was die Basis der Paarbeziehung ist.
Für mich persönlich gibt es an dieser Stelle ein Aber: Wenn nur einer der beiden Partner entscheidet, was von seinem Verhalten und seiner Persönlichkeit überhaupt in die Partnerschaft einbezogen wird, ohne dass der andere die Möglichkeit hat, darauf zu reagieren, sehe ich persönlich das als problematisch.
Wenn ich selbst mein "kleines Geheimnis" nur in absoluter Absenz meiner Partnerin in einer anderen Stadt ausleben würde, wäre das für mich zumindest in der Nähe einer Lüge. Ich würde ein Stück von mir vorsätzlich vorenthalten und ich könnte schlecht damit leben.
Natürlich gilt auch hier, dass jeder seine Grenzen anders setzt, aber derjenige oder diejenige, die nichts von dem kleinen Geheimnis weiß, wird betrogen, weil sie eben bei der Grenzziehung außen vor gehalten wird.

Schließlich fände ich es auch befremdlich, wenn meine Lebensparnerin oder mein Lebenspartner ein für sie/ihn sehr erfüllendes und beglückendes Erlebnis mit einer anonymen Internetblase teilte, mir selbst dies allerdings vorenthielte.
Ich würde gern in der Form deiner Wortwahl ähnlich bleiben, aber vielleicht dächte ich, wenn ich dieses "kleinen Geheimnisses" auf irgendeine Weise gewahr würde, "Was für'n verlogenes Arschloch!"

Wenn es doch nur ein kleines unschuldiges Geheimnis ist, warum dann nicht die Karten offen legen?
 
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