Moondancer
Frischling
Hallo zusammen,
nachdem ich über einen sehr langen Zeitraum hier nur passiver Mitleser war, habe ich es nun doch geschafft, mich unlängst zu registrieren.
Und auch wenn das sicherlich schon 1000-mal Thema oder ein ähnliches Thema war, möchte ich es trotzdem teilen, da es für mich persönlich ein sehr großer und befreiender Schritt war.
Falls das uninteressant sein sollte – bitte vom Admin löschen.
Seit über 30 Jahren teile ich die Leidenschaft für FSH und bin seitdem auch Träger des edlen Materials. Heimlich und bei passender Gelegenheit. Und wenn, dann natürlich nur unter langen Hosen und mit Tarnsocken. Und trotzdem hatte ich immer das Gefühl, alle Welt starrt mich an. Eine Situation, die vielen durchaus bekannt vorkommen dürfte.
Ich habe mit meiner heimlichen Vorliebe nie ein Problem gehabt, auch hat sie meine Ehe nicht belastet. Ich bin seit 25 Jahren glücklich verheiratet und meine Frau weiß bis heute nichts davon. Was für mich aber völlig in Ordnung ist.
Über die Jahre habe ich immer unterschwellig gedacht (oder gehofft?), dieser „Spleen“ würde sich irgendwann erledigen. Das Gegenteil ist der Fall.
So habe ich angefangen, FSH (zunächst blickdicht) zu etwas kürzeren Hosen ohne Socken zu tragen. Das war für mich schon grandios. Ich hatte ständig das Gefühl, alle Welt merkt das und starrt mich an.
Irgendwann war das für mich normal. In diesem Jahr (keine Ahnung, was passiert ist) habe ich mich getraut, erstmalig zu einer 3/4-langen, hellen Hose eine hautfarbene FSH zu tragen. Mir ging unheimlich die Düse, erstmalig so eine Tankstelle zu betreten. Dort hat es anscheinend niemand bemerkt. Also habe ich den Radius auf einen Supermarkt ausgeweitet. Hier dasselbe Ergebnis. Es hat niemand gemerkt. Oder interessiert. Diese Erkenntnis war für mich mehr als erstaunlich und irgendwie nicht nachvollziehbar.
Daraufhin habe ich es mit einer knielangen Bluejeans und einer hautfarbenen „nur die Figura 25 amber“ probiert. Auch hier wieder: Supermarkt, dann sogar IKEA und eine Apotheke. Und wiederum absolut keinerlei Reaktion meiner Umwelt. Ich wusste wirklich nicht, ob ich überrascht, erleichtert oder enttäuscht sein sollte.
Das hat mir natürlich unheimlich Mut gemacht. Als nächste Ausbaustufe war ich in einer knielangen Bluejeans und einer glänzenden schwarzen „nur die Figura 25“ unterwegs. Und fest darauf eingerichtet, entsprechende Reaktionen meiner Umwelt zu kassieren.
Und die habe ich bekommen.
In einem großen Supermarkt habe ich in einem dortigen Restaurant gegessen. Am Nebentisch saß eine Frau mittleren Alters. Sie hat die schwarze FSH bemerkt und mich angesprochen. Allerdings nicht so, wie ich befürchtet hatte. Sie fragte nur, ob mir Nylons bei den Temperaturen (es waren deutlich über 30 Grad) nicht zu warm wären.
Ich hatte mir für den Fall der Fälle im Vorfeld schon eine Ausrede bzw. Rechtfertigung zurechtgelegt, war in dem Moment trotzdem ein wenig „auf dem falschen Fuß“ erwischt, da für die Frau das Tragen der FSH offenbar absolut kein Problem oder keine Merkwürdigkeit darstellte.
Ich habe darauf nur erwidert, dass es zwar warm sei, aber durchaus auszuhalten und noch angenehm. Als Antwort kam nur, dass ihr das zu warm wäre. Sie lachte freundlich und wünschte mir noch einen schönen Tag.
Weitere Reaktionen konnte ich nicht einfangen, obwohl ich nun mehrmals in diesem Outfit unterwegs war. Mittlerweile bin ich sogar ein wenig enttäuscht, wenn ich glaube, dass es niemand merkt. Und ich fühle mich sehr gut dabei. Wenn ich auch das offene Tragen der FSH auf Orte außerhalb meiner Heimat beschränke.
Als letzte Ausbaustufe habe ich zu einer knielangen grünen kurzen Hose die glänzenden schwarzen Figura Fit 25 getragen. Hier ist der Kontrast nun deutlich sichtbar. Die (Nicht-)Reaktionen: siehe oben.
Worauf ich hinauswollte …
Auch ich habe, wie vermutlich sehr viele andere auch, sehr lange mit mir gerungen und das Ganze verheimlicht. Und mir Gedanken über die Außenwirkung gemacht. Jedoch musste (nein – durfte!) ich feststellen, dass die Leute allesamt mit sich selbst beschäftigt sind und es wirklich niemanden interessiert, was du anziehst. Und selbst wenn, wird es bestenfalls kurz registriert und dann geht man weiter. Die Menschen sind einfach mit sich selbst beschäftigt.
Mittlerweile gehört, zumindest solange es die Temperaturen zulassen, für mich eine knielange Hose und glänzende FSH zum normalen Alltag. Wie gesagt, allerdings nur außerhalb meines normalen sozialen Umfeldes. Aber vielleicht ist das der nächste Schritt.
Ich möchte an dieser Stelle vor allem allen anderen Männern, die einen ähnlichen Werdegang oder eine ähnliche Situation haben, wirklich Mut machen.
Aus nun eigener Erfahrung: Es interessiert absolut niemanden, was du anhast. Hätte ich früher niemals gedacht, hat sich aber mehrfach in der Praxis bestätigt.
Ich kann Befürchtungen und Bedenken hierzu absolut nachvollziehen – nur Mut. Mir geht es seitdem jedenfalls deutlich besser. Hätte ich schon Jahre eher machen sollen.
Bis dahin
Moondancer
nachdem ich über einen sehr langen Zeitraum hier nur passiver Mitleser war, habe ich es nun doch geschafft, mich unlängst zu registrieren.
Und auch wenn das sicherlich schon 1000-mal Thema oder ein ähnliches Thema war, möchte ich es trotzdem teilen, da es für mich persönlich ein sehr großer und befreiender Schritt war.
Falls das uninteressant sein sollte – bitte vom Admin löschen.
Seit über 30 Jahren teile ich die Leidenschaft für FSH und bin seitdem auch Träger des edlen Materials. Heimlich und bei passender Gelegenheit. Und wenn, dann natürlich nur unter langen Hosen und mit Tarnsocken. Und trotzdem hatte ich immer das Gefühl, alle Welt starrt mich an. Eine Situation, die vielen durchaus bekannt vorkommen dürfte.
Ich habe mit meiner heimlichen Vorliebe nie ein Problem gehabt, auch hat sie meine Ehe nicht belastet. Ich bin seit 25 Jahren glücklich verheiratet und meine Frau weiß bis heute nichts davon. Was für mich aber völlig in Ordnung ist.
Über die Jahre habe ich immer unterschwellig gedacht (oder gehofft?), dieser „Spleen“ würde sich irgendwann erledigen. Das Gegenteil ist der Fall.
So habe ich angefangen, FSH (zunächst blickdicht) zu etwas kürzeren Hosen ohne Socken zu tragen. Das war für mich schon grandios. Ich hatte ständig das Gefühl, alle Welt merkt das und starrt mich an.
Irgendwann war das für mich normal. In diesem Jahr (keine Ahnung, was passiert ist) habe ich mich getraut, erstmalig zu einer 3/4-langen, hellen Hose eine hautfarbene FSH zu tragen. Mir ging unheimlich die Düse, erstmalig so eine Tankstelle zu betreten. Dort hat es anscheinend niemand bemerkt. Also habe ich den Radius auf einen Supermarkt ausgeweitet. Hier dasselbe Ergebnis. Es hat niemand gemerkt. Oder interessiert. Diese Erkenntnis war für mich mehr als erstaunlich und irgendwie nicht nachvollziehbar.
Daraufhin habe ich es mit einer knielangen Bluejeans und einer hautfarbenen „nur die Figura 25 amber“ probiert. Auch hier wieder: Supermarkt, dann sogar IKEA und eine Apotheke. Und wiederum absolut keinerlei Reaktion meiner Umwelt. Ich wusste wirklich nicht, ob ich überrascht, erleichtert oder enttäuscht sein sollte.
Das hat mir natürlich unheimlich Mut gemacht. Als nächste Ausbaustufe war ich in einer knielangen Bluejeans und einer glänzenden schwarzen „nur die Figura 25“ unterwegs. Und fest darauf eingerichtet, entsprechende Reaktionen meiner Umwelt zu kassieren.
Und die habe ich bekommen.
In einem großen Supermarkt habe ich in einem dortigen Restaurant gegessen. Am Nebentisch saß eine Frau mittleren Alters. Sie hat die schwarze FSH bemerkt und mich angesprochen. Allerdings nicht so, wie ich befürchtet hatte. Sie fragte nur, ob mir Nylons bei den Temperaturen (es waren deutlich über 30 Grad) nicht zu warm wären.
Ich hatte mir für den Fall der Fälle im Vorfeld schon eine Ausrede bzw. Rechtfertigung zurechtgelegt, war in dem Moment trotzdem ein wenig „auf dem falschen Fuß“ erwischt, da für die Frau das Tragen der FSH offenbar absolut kein Problem oder keine Merkwürdigkeit darstellte.
Ich habe darauf nur erwidert, dass es zwar warm sei, aber durchaus auszuhalten und noch angenehm. Als Antwort kam nur, dass ihr das zu warm wäre. Sie lachte freundlich und wünschte mir noch einen schönen Tag.
Weitere Reaktionen konnte ich nicht einfangen, obwohl ich nun mehrmals in diesem Outfit unterwegs war. Mittlerweile bin ich sogar ein wenig enttäuscht, wenn ich glaube, dass es niemand merkt. Und ich fühle mich sehr gut dabei. Wenn ich auch das offene Tragen der FSH auf Orte außerhalb meiner Heimat beschränke.
Als letzte Ausbaustufe habe ich zu einer knielangen grünen kurzen Hose die glänzenden schwarzen Figura Fit 25 getragen. Hier ist der Kontrast nun deutlich sichtbar. Die (Nicht-)Reaktionen: siehe oben.
Worauf ich hinauswollte …
Auch ich habe, wie vermutlich sehr viele andere auch, sehr lange mit mir gerungen und das Ganze verheimlicht. Und mir Gedanken über die Außenwirkung gemacht. Jedoch musste (nein – durfte!) ich feststellen, dass die Leute allesamt mit sich selbst beschäftigt sind und es wirklich niemanden interessiert, was du anziehst. Und selbst wenn, wird es bestenfalls kurz registriert und dann geht man weiter. Die Menschen sind einfach mit sich selbst beschäftigt.
Mittlerweile gehört, zumindest solange es die Temperaturen zulassen, für mich eine knielange Hose und glänzende FSH zum normalen Alltag. Wie gesagt, allerdings nur außerhalb meines normalen sozialen Umfeldes. Aber vielleicht ist das der nächste Schritt.
Ich möchte an dieser Stelle vor allem allen anderen Männern, die einen ähnlichen Werdegang oder eine ähnliche Situation haben, wirklich Mut machen.
Aus nun eigener Erfahrung: Es interessiert absolut niemanden, was du anhast. Hätte ich früher niemals gedacht, hat sich aber mehrfach in der Praxis bestätigt.
Ich kann Befürchtungen und Bedenken hierzu absolut nachvollziehen – nur Mut. Mir geht es seitdem jedenfalls deutlich besser. Hätte ich schon Jahre eher machen sollen.
Bis dahin
Moondancer