Feedback zu Bericht Imaginaerum: Was denken wir manchmal wirklich? Was können Strumpfhosen mit uns machen?

PHFa

Alter Hase
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Ruhrgebiet
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männlich
Moderation (Krabat) euer Feedback zu: https://www.strumpfhose.net/xf/thre...as-koennen-strumpfhosen-mit-uns-machen.39806/


Hallo Imaginaerum,

schon jetzt vielen Dank für Deinen Beitrag. Ich kann absolut nachvollziehen was Du bisher geschrieben hast und stimme Dir zu.
Ich bin sehr gespannt, was Du im weiteren schreibst. Vor allem was Du zum Thema Wahrnehmung schreibst deckt sich vollständig mit meiner Sichtweise. Und Du beschreibst das ganz nüchtern und neutral. Ohne jede Wertung. Sehr gut!

Ich freue mich auf die Fortsetzung!


PHFa
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Hallo Imaginarium,

vielen Dank für Deinen Post. Ich habe wahrgenommen, dass der erste Teil erst einmal eine Art Einleitung ist. Inhaltlich habe ich zwei Punkt mitgenommen, die ich voll mitgehe und die hier in dem Forum mE nach durchaus von mehreren geteilt werden.

Der erste Punkte betrifft die Ästhetik: Eine fsh macht die Trägerin oder den Träger nicht automatisch attraktiv. Das mag in den Augen von Fetischisten anders sein, aber diejenigen unter uns, die fsh als eine Art Make Up für das Bein oder als Teil eines Crossdressings verstehen, kämen nicht auf die Idee, eine fsh allein "reisse es raus". Aber es gibt auch andere auf der Plattform, bei denen Mode oder Ästhetik offensichtlich keine Rolle spielen. Aber wer bin ich, diesen Usern ins Gewissen zu reden. (Habe ich schon mal versucht; gab aber kein Feedback.)

Der zweite Punkt betrifft die Frage nach dem "Tragen dürfen", die aber nicht gleichzeitig das "Warum" oder "Wozu" beantwortet. Und hier geht es wohl eher nur um Männer, denn diese Frage stellt sich bei Frauen wohl eher nicht. Insbesondere das "Tragen dürfen" ist hier auf der Plattform ausführlich diskutiert worden: Zum Glück ist es in unserer Gesellschaft grundsätzlich so, dass mann tragen darf, was mann will, abgesehen von einigen wenigen gesetzlichen Regeln, die uns hier aber wohl nicht betreffen, solange wir deutlich mehr als nur eine fsh in der Öffentlichkeit tragen. Und die Gesellschaft ist idR auch recht tolerant: Als Cross Dresser wird man nicht eingesperrt und in den allermeisten Gegenden auch nicht "verkloppt". Das ist gut.

Dein Erlebnis auf der Kreuzfahrt mit dem bauchfreien Shirt berührt eher das "Warum/Wozu?": Es mag Menschen geben, denen es egal ist, was die anderen denken. Dann ist das aber so und dann ist es denen auch egal, was Du in der Kleidung desjenigen siehst. Für alle anderen gilt, dass Kleidung eine Form der Kommunikation ist: "Kleider machen Leute!", bedeutet ja nichts anderes, dass meine Kleidung eine Botschaft sendet, die vom Betrachter nach bestimmten Regeln entschlüsselt wird, um mich dann in eine Schublade einzuordnen; das ist erst einmal nicht Schlimmes, vor allem, wenn ich den Code beherrsche; vermutlich ist das eine über jahrtausende geübte und bewährte Kulturtechnik, die das Leben in der Gesellschaft vereinfacht. Und wenn ich bei meiner Kleidung diese Regeln nicht beachte, kommt bei dem Gegenüber eine andere Botschaft an, als ich sie zu senden beabsichtigt habe. Und bei fsh am Mann wird der übliche Betrachtende immer irritiert sein, denn das ist halt "anders". Hier im Forum gibt es dazu das geflügelte Wort: "Es gibt keine Helden in Strumpfhosen".

Oder in Kurzform für den männlichen fsh-Träger: Mach, was Du willst, aber wundere Dich nicht, wenn Dich Dein Spiegel angelogen hat und Du nichts positives von der Umwelt zurückbekommst. (Was nicht bedeutet, dass es immer so sein muss: Einige der User sind en femme als CD/TV unterwegs und berichten von sehr positiven Erlebnissen!)

Ich bin gespannt, wie es weiter geht.

Viele Grüße
Tricky
 
… sehr gut geschrieben!

Ist übrigens oft auch im Tierreich so, dass das Äußere etwas mit dem Status zu tun hat.
 
Ob die Person jetzt einen Mann oder eine Frau liebt bleibt offen. Ob er sich als Mann oder Frau sieht bleibt auch offen.
Noch ein Nachtrag zu dem Thema „Einordnen in Schubladen anhand der Kleidung“. Du beschreibst es in den beiden Zeilen selbst: Anhand der Kleidung/der Erscheinung stellt sich der Beobachter Fragen… Ist das ein Mann? Bauchfreies Top - Ist der schwul?
Leider ist das wohl so, dass Menschen das so machen. Im Kontext der fsh ist das für mich Fluch und Segen zugleich. Segen, weil auch ich in in fsh und Rock Nachrichten senden möchte; Fluch, weil die „Sprache“ der Kleidung in Kontext des Cross Dressings anscheinend sehr grob ist, so dass ich meine Botschaft nicht differenziert genug rüber bringen kann. Kann aber auch sein, dass ich die „Sprache“ nicht gut genug beherrsche. Aber was will man machen, wenn fsh am Mann zunächst mal mit „Tunte“ nahezu gleichgesetzt wird?
 
Noch ein Nachtrag zu dem Thema „Einordnen in Schubladen anhand der Kleidung“. Du beschreibst es in den beiden Zeilen selbst: Anhand der Kleidung/der Erscheinung stellt sich der Beobachter Fragen… Ist das ein Mann? Bauchfreies Top - Ist der schwul?
Leider ist das wohl so, dass Menschen das so machen. Im Kontext der fsh ist das für mich Fluch und Segen zugleich. Segen, weil auch ich in in fsh und Rock Nachrichten senden möchte; Fluch, weil die „Sprache“ der Kleidung in Kontext des Cross Dressings anscheinend sehr grob ist, so dass ich meine Botschaft nicht differenziert genug rüber bringen kann. Kann aber auch sein, dass ich die „Sprache“ nicht gut genug beherrsche. Aber was will man machen, wenn fsh am Mann zunächst mal mit „Tunte“ nahezu gleichgesetzt wird?

Ich wollte mich aus der Diskusion raus halten, aber ich klinke mich hier mal ein.
Persönlich sehe ich Kleidung nicht als Komunikation oder Botschaftenträger. Für mich geht es um das innere Wohlbefinden.
Sprich womit fühle ICH mich wohl.

Aber du siehst schon hier, wie kompliziert das Thema tatsächlich ist.
Wir Menschen sind nicht alle gleich, entsprechend wird es immer wieder zu unterschiedlichen Einschätzungen kommen.
 
Ich wollte mich aus der Diskusion raus halten, aber ich klinke mich hier mal ein.
Persönlich sehe ich Kleidung nicht als Komunikation oder Botschaftenträger. Für mich geht es um das innere Wohlbefinden.
Sprich womit fühle ICH mich wohl.

Aber du siehst schon hier, wie kompliziert das Thema tatsächlich ist.
Wir Menschen sind nicht alle gleich, entsprechend wird es immer wieder zu unterschiedlichen Einschätzungen kommen.
Ich habe hier gelernt und beide haben wir es geschrieben, dass es Menschen gibt, die angeben, dass ihnen es egal ist, was andere an (in?) ihnen sehen.

Abgesehen davon, dass ich das nicht nachvollziehen kann und im Grunde auch bezweifle, dass jemand insbesondere in unserem Kontext nicht mittels Kleidung kommuniziert ( aber das ist nur Meinung!):

Unabhängig von der Intention des Senders: die überwiegende Öffentlichkeit dechiffriert trotzdem! Kann einem das egal sein oder ist das dann doch Teil einer Kommunikation? „Es ist mir egal…“ wäre dann die Botschaft.

Wenn es Deinem „norwegischen Beispiel“ egal wäre, was andere sehen, dann hätte er sich vermutlich nicht so viel Mühe gegeben, sich gegen die Norm zu kleiden.

Ich hatte es an anderer Stelle schon mal geschrieben: Reinhard May hat in „Annabelle“ den schönen Begriff der „Nonkonformistenuniform“ erfunden: Ich verstehe darunter die Latzhose als praktische, vermeintlich symbolfreie Kleidung als Abgrenzung gegen das Establishment. Aber gerade das ist dann wieder ein Symbol!
 
Ich finde es schade, dass Imaginaerums Beitrag durch die Beiträge anderer Mitglieder zerstückelt wird.

Ich hätte lieber das ganze Thema im ganzen und hintereinander gelesen. . . . und wenn man dann seinen
Senf dazugeben will, hätte man das auch nach Imaginaerums kompletten Erlebnis- und Gefühlsbeitrag
tun können . . .

Aber kann man nun nicht mehr ändern. . .
 
Ich finde es schade, dass Imaginaerums Beitrag durch die Beiträge anderer Mitglieder zerstückelt wird.

Ich hätte lieber das ganze Thema im ganzen und hintereinander gelesen. . . . und wenn man dann seinen
Senf dazugeben will, hätte man das auch nach Imaginaerums kompletten Erlebnis- und Gefühlsbeitrag
tun können . . .

Aber kann man nun nicht mehr ändern. . .
Punkt genommen! Ich bin still!
 
Ich finde es schade, dass Imaginaerums Beitrag durch die Beiträge anderer Mitglieder zerstückelt wird. ...
Da seh ich jetzt nicht so ein Problem darin.

a) Wenn man den Text auf einmal als Ganzes lesen will, ignoriert man halt solange die Reaktionen der Anderen und / oder liest es halt dann im Ganzen sobald es veröffentlicht ist.

b) Außerdem können Reaktionen für den Autor auch ermutigend sein, mit der Veröffentlichung fortzufahren. Wenn gar keiner reagiert kann einen da auch schnell mal der Mut verlassen. Die Frage ist also, stört es den Autor oder ist er froh darüber das es Reaktionen gibt. Das es einen user stört ist da in meinen Augen - sorry @ spree - nicht so entscheidend. Mich als Autor würde eher ärgern, dass da einer so eine Offtopic-Diskussion beginnt, weil die hat ja nun mit dem Thema worüber ich schreiben will null zu tun. Das die Leute aber auf Grund meines Textes zum nachdenken anfangen und auf mich reagieren würde mich eher freuen.

Ich jedenfalls war damals froh das es wenigstens ein paar Reaktionen auf meine Texte (Plüschgeschichte, siehe meine Signatur) gegeben hat. Ich glaube nicht das ich das Ding sonst soweit veröffentlicht hätte.
Den letzten Teil habe ich dann auch nie veröffentlicht, weil es eben zum Schluß keine Reaktionen mehr gab. Und dann denkt man sich halt das es eh keinen interessiert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Voorschlag,

WIr machen es so, ich mahce zu jedem Teil ein Post so kann komentiert werden.
Dann könnte man ja ein Post machen wo wir die Teile nur rein tun OHNE Komentarfunktion :)
 
Ich finde es schade, dass Imaginaerums Beitrag durch die Beiträge anderer Mitglieder zerstückelt wird.

Ich hätte lieber das ganze Thema im ganzen und hintereinander gelesen. . . . und wenn man dann seinen
Senf dazugeben will, hätte man das auch nach Imaginaerums kompletten Erlebnis- und Gefühlsbeitrag
tun können . . .

Aber kann man nun nicht mehr ändern. . .

Hallo zusammen,

Kann man es wirklich nicht mehr ändern ??

Warum verfahrt Ihr nicht so, wie sonst auch ?? ;)

Beitragsaufmacher:

(ACHTUNG wird lang) Teil I Was denken wir manchmal wirklich? Was können Strumpfhosen mit uns machen?​

Hier kann / soll @Imaginaerum komplett seine Story schreiben (ohne Zwischenantworten).

Und zusätzlich dann den Thread:

Feedback zu.....

!!! Bitte diesen meinen Hinweis gerne wieder löschen !!! :)
 
Für mich zu viel Pauschalisierung und das pluralisieren triggert mich. Es ist zwar nicht unbedingt das wehleidige Gewinsel, was ich zT erwartet hätte, andererseits sehe ich darin auch keinen besonderen Mehrwert. Vielleicht kommt das ja noch.
 
Ich bin zwar nicht „aktiv“ in Sachen Strumpfhosen, denn ich trage sie selbst nicht. Aber ich finde den Anblick von Personen in Strumpfhosen, Nylons, Halterlosen und so weiter, sehr anregend und reizend.

Bei Frauen habe ich mir nie Gedanken darum gemacht, was sie dazu bewegen könnte Strumpfhosen zu tragen. Bei männlichen Strumpfhosen-Fans macht es mich doch neugierig, welche Gefühle und Ziele dazu bewegen.

Deshalb finde ich diesen Beitrag sehr interessant. Es ist zwar „nur“ eine Sicht von einem Mann auf das Geschehen, aber für mich doch zum Teil recht neu und überraschend.

Vielen Dank dafür!
 
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