Fetischist, ja oder nein? Wie seht ihr euch?

Fetischist, ja oder nein? Wie seht ihr euch?

  • Ja, ich sehe mich als "Fetischist"

    Stimmen: 112 58,9%
  • Nein, ich sehe mich nicht als "Fetischist"

    Stimmen: 61 32,1%
  • Weiß nicht

    Stimmen: 17 8,9%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    190

Placebo

Alter Hase
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Hallo Martin,

vielleicht kann das „Herabschauen" auf die Fetischisten auch als Ablenkungsmanöver gewertet werden, weil man mit seiner eigenen Orientierung nicht im Reinen ist.


Die Natur hat bewusst zwei Geschlechter geschaffen und mit verschiedenen Organen ausgestattet, die zu Fortpflanzungszwecken kompatibel sind. Daher soll aus Sicht der Natur die Sexualität und das Verlangen danach auch nur zur Reproduktion dienen, was der Mensch daraus gemacht hat, soll nun nicht Gegenstand der Debatte sein.

Aber wären unsere Väter alle Fetischisten gewesen, dann hätten sie sich zu ihrer Zeit im Paradies gefühlt, wenn sie sich aber nur Männern zugeneigt gewesen wären, dann säßen wir heut nicht hier.

Diese Aussage soll nun aber nicht zur Diskriminierung von Homosexuellen dienen, jeder nach seinem Gusto, aber bitte mit Ehrlichkeit, auch sich selber gegenüber, und Respekt vor seinen Mitmenschen, auch wenn sie sich zu ihrem Fetischismus bekennen.

Gruß
Placebo
 

Smart

Alter Hase
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@Placebo
Du gehst aber sehr von einem entweder/oder aus. Ich mag vielleicht etwas verdorben sein, mein Mann war Sexologe und da haben wir in den letzten 20 Jahren viel diskutiert und erlebt. Ein Leben ist nun mal nicht gradlinig. Heisst wir machen alle auf die eine oder andere Art unsere Erfahrungen mit dem eigenen und dem anderen Geschlecht und dies nicht nur zu Reproduktionszwecken. Über unser fortbestehen als Menschheit musst Du Dir keine sorgen machen, ich kenne genug Männer die im entscheidenden Moment Ihren Mann gestanden sind aber trotzdem die grösste Zeit Ihres Lebens mit einem Mann gelebt haben. Bei Frauen ist dies etwas einfachen, da diese viele Möglichkeiten der Fortpflanzung (improvisiert oder institualisiert) haben.
Sorry, aber schwarz/weiss mag ich nun mal gar nicht wenn es um Menschliches geht und Strumpfhosen sind nun mal bei allen Geschlechtern beliebt, bei den einen offener und bei den Anderen halt etwas verdeckter. Ist doch alles OK.
 

Samuel

Alter Hase
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Hallo Smart, sehen denn nicht viele Menschen jenseits dieses Forums den Fetisch "schwarz/weiß"? Sind es nicht diese Menschen, die uns zu der Frage in der Überschrift bewegen?

Fetisch beginnt für mich dort, wo die Strumpfhose in der Erotik nicht mehr wegzudenken und der einzige Grund für ein erfülltes Sexleben ist. Das ist absolut kein Fehler im System, aber der Partner sollte es "unverschönt" wissen und verstehen.

Ist doch alles OK.
In der Tat, das ist es.
 

Georg M

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Man kann sich auch an einem Kleidungsstück nur freuen das man es hat-die warme Jacke für den Winter genauso wie die Pudelmütze oder ein paar Winterstiefel.Klar waren das damals auch die ersten Kinderstrumpfhosen-aber eben nicht nur. Das Leben ist schön..und genießen ohne sich über a ll e s tiefgreifende Gedanken zu machen-auch.
 

Matthias

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Die Natur hat bewusst zwei Geschlechter geschaffen und mit verschiedenen Organen ausgestattet, die zu Fortpflanzungszwecken kompatibel sind. Daher soll aus Sicht der Natur die Sexualität und das Verlangen danach auch nur zur Reproduktion dienen, was der Mensch daraus gemacht hat, soll nun nicht Gegenstand der Debatte
Möglicherweise irrst Du hier. Die Natur hat kein Bewusstsein und sie hat damit auch nicht bewusst Geschlechter erschaffen. Tatsächlich sind Geschlechter entstanden, die zu Fortpflanzungszwecken kompatibel sind. Aber sie entstanden nicht zu "diesem Zweck", sondern einfach so, weil es eben funktioniert hat. Aus diesen "Experimenten" sind unzählige unterschiedliche Fortpflanzungsmechanismen entstanden. Manche funktionieren gut, manche nur eingeschränkt. Die besser Funktionierenden setzen sich durch.
In dieser Diskussion ist dabei für mich wichtig, dass unterschiedliche Arbeitsweisen dieser vielen Mechanismen wiederum viele Stimmungen und Bedürfnisse hervorbringen, die grundsätzlich gleichwertig nebeneinander stehen, eben weil keinen "Zweck " der Natur gibt.
 

IngoS

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....Mmmh das Thema wird auch hier behandelt
Tja, was der Lockdown so aus uns macht. ;)
 

Rudiger

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Zugangs- und Profilfrage:
Wie kamst Du zum Fetisch.

Tiefgreifende Gedanken kann man sich ja machen. :emoji_smirk:
 

Placebo

Alter Hase
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Möglicherweise irrst Du hier. Die Natur hat kein Bewusstsein und sie hat damit auch nicht bewusst Geschlechter erschaffen. Tatsächlich sind Geschlechter entstanden, die zu Fortpflanzungszwecken kompatibel sind. Aber sie entstanden nicht zu "diesem Zweck", sondern einfach so, weil es eben funktioniert hat. Aus diesen "Experimenten" sind unzählige unterschiedliche Fortpflanzungsmechanismen entstanden.
Die Natur mag kein Bewusstsein habe, aber vom Urknall bis zu heutigen Tag gibt es die Evolution, weil jedes Lebewesen nur endlich ist und die Fortpflanzung daher Pflicht ist. Dabei findet auch eine Art "Selektion" statt. Bis zum heutigen Datum ist mir nicht bekannt, dass zwei Männer zusammen sich fortgepflanzt haben.

Wenn ein homosexueller Mann Kinder gezeugt hat, dann doch mit einer Frau, aber das ist doch heute Auch die Ausnahme der Ausnahme.
 

martin-nbg

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Die Natur mag kein Bewusstsein habe, aber vom Urknall bis zu heutigen Tag gibt es die Evolution, weil jedes Lebewesen nur endlich ist und die Fortpflanzung daher Pflicht ist. Dabei findet auch eine Art "Selektion" statt.
Richtig, Selektion. Aber es wird nicht nur auf Fortpflanzung des einzelnen selektiert, sondern auf den Überlebensvorteil der Art. Sonst gäbe es auch keinen Altruismus. Mit Sicherheit stürbe eine Art aus, die ausschließlich homosexuell wäre – trotzdem sind viele Konstellationen denkbar, wo es einen Vorteil bringt, wenn einzelne der Gruppe/der Population homosexuell sind.
 

Arno

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Bis heute hält meine Frau meine Vorliebe für Strumpfhosen für ganz normal. Das Thema Fetischist hatten wir bisher noch nicht .....
 

Georg M

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Der eine mag dies der andere mag das. Keiner muß deswegen ein Feti sein.
 
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