Krankenkassen- Kostenübernahme und Eigenverantwortlichkeit

Das mag richtig sein @Nylon_Legs aber 1. war das nur ein Beispiel für die grundsätzliche Problematik und 2. kenne ich viel zu viele Beispiele wo so eine Ausstattung mitunter über Jahre weitgehend ungenutzt in der Ecke rum fliegt.
 

Wo ist die Fremdverantwortung vs der Eigenverantwortung?

Würde ein vernunftbegabter Mensch diese Wahl treffen?
Und das ist „nur“ ein kleiner Ausschnitt der Katastrophen, welchen die Mehrheit aller Menschen, die zudem wenig Einflussmöglichkeiten haben, auch ganz individuell ausgeliefert sind/sein werden.

Und in Deutschland denkt man ernsthaft erneut über Atomkraft nach - wenn man die Risiken und die Lagerung mit einpreist, ist Atomstrom schlichtweg unbezahlbar :facepalm:, über Fracking (juchhu - wir vergiften unser Grundwasser für kurzfristige Gewinne), über Gaskraftwerke (mir fehlen die Worte angesichts so viel Skrupellosigkeit und Dummheit). Aus dem Quatsch mit der Braunkohle/Steinkohle, den fortwährenden Kosten die damit im Zusammenhang stehen, den verseuchten Böden - so wenig Lehren wurden daraus gezogen.

Und all das was daraus entsteht, dass sich vergleichsweise wenig Menschen (je nach Zählweise 1-3%) bereichern/bereichert haben und auch die Absicht haben das weiterhin zu tun, soll im Hinblick auf die Folgen eine Frage der Eigenverantwortung sein - genau mein Humor :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Es geht hier der Überschrift nach um Eigenverantwortung, die wieder viel mehr für jeden Einzelnen ins Bewusstsein kommen muss. Wohlstand lässt sich nicht durch staatliche Transferleistungen erreichen.
Und du schreibst hier die These auf, Deutschland würde ernsthaft wieder Kernkraftwerke aktivieren wollen. Der Zug ist abgefahren. Und Konzernbashing ist natürlich immer ein prima Argument, um die eigenen Möglichkeiten erst mal ganz weit wegzuschieben. Erst mal sollen andere machen. Es gibt sicher viele Ansatzpunkte für Umweltschutz. Deutschland ist jetzt nicht das Land mit den wenigsten initiativen, um vorhandene Situationen zu verbessern. Das sind trotzdem wieder unterschiedliche Themen und du wirst in der Wortwahl nicht besser. „Gesinnung“ und „nicht vernunftbegabt sein“ ist ein Vokabular, das du verwendest, weil du dich offenbar moralisch überlegen fühlst. Mir scheint das keine geeignete Basis für eine konstruktive Diskussion zu sein. Ich habe meine Meinung dargelegt, finde die auch in keiner Weise radikal oder anstössig und werde hinkünftig mich nicht weiter beteiligen. Aber vielleicht kommen wir ja vom teuren Gesundheitssystem über Kernkraft und Zement noch zu weiteren Themen. Immer schön in einen Topf und alles verrühren. Hauptsache der Staat zahlt am Ende alles.
 
Das mag richtig sein @Nylon_Legs aber 1. war das nur ein Beispiel für die grundsätzliche Problematik und 2. kenne ich viel zu viele Beispiele wo so eine Ausstattung mitunter über Jahre weitgehend ungenutzt in der Ecke rum fliegt.
Das mag wohl so sein, die Krankenkasse hat mich angefragt, ob ich das Gerät nutze, da ich zu wenig Betriebsstunden habe.. das war damals so
 
Leider sind viele der Bürger, die dann diese "andere" Partei wählen, intellektuell gar nicht dazu in der Lage, zu entscheiden, was richtig und was falsch ist und nur ein tief sitzendes Unbehagen, dass irgendwas nicht stimmt, weil sie ihre eigenen Lebensumstände als unbefriedigend wahrnehmen, treibt sie zu den Populisten, die so tun, als ob sie die Weisheit mit dem Löffel gefressen hätten und eh alles ganz einfach wäre, wenn man sie denn nur gewähren ließe.
 
die so tun, als ob sie die Weisheit mit dem Löffel gefressen hätten und eh alles ganz einfach wäre, wenn man sie denn nur gewähren ließe
Und überall dort, wo diese auch nur regional Verantwortung übernehmen, durch besondere Inkompetenz, Vorteilsnahme/Bestechlichkeit, oder gar strafrechtlich relevante Handlungen auffällig werden. Beste Aussichten auf zukünftige Alternativen.
 
Leider sind viele der Bürger, die dann diese "andere" Partei wählen, intellektuell gar nicht dazu in der Lage, zu entscheiden, was richtig und was falsch ist und nur ein tief sitzendes Unbehagen, dass irgendwas nicht stimmt, weil sie ihre eigenen Lebensumstände als unbefriedigend wahrnehmen, treibt sie zu den Populisten, die so tun, als ob sie die Weisheit mit dem Löffel gefressen hätten und eh alles ganz einfach wäre, wenn man sie denn nur gewähren ließe.
Nur wer bestimmt, was richtig und was falsch ist?
 
Wie wäre es mit Physik, Mathematik, Effizienz, Ökonomie, oder doch zumindest Logik?
Ich tue mich schwer damit, wenn irgendwelche Politiker, die ohne Berufsausbildung im Bundestag sitzen, wichtige Posten besetzen und dann erkennen müssen, das sie keine Ahnung von der Materie haben und sich lieber Hilfe von externen Beratern holen...
 
Ich tue mich schwer damit, wenn irgendwelche Politiker, die ohne Berufsausbildung im Bundestag sitzen, wichtige Posten besetzen und dann erkennen müssen, das sie keine Ahnung von der Materie haben
Wann hatten wir denn mal Politiker, die vom "Fach" waren?.

Im diesem Leben doch wohl nicht. Und wer wäre denn unter dieser Prämisse heute überhaupt wählbar?
 
Ich tue mich schwer damit, wenn irgendwelche Politiker, die ohne Berufsausbildung im Bundestag sitzen, wichtige Posten besetzen und dann erkennen müssen, das sie keine Ahnung von der Materie haben und sich lieber Hilfe von externen Beratern holen...
geht mir ähnlich ... es wäre vielleicht auch noch okay wenn es dann wenigstens neutrale Berater wären (oder man holt wenigstens verschiedene Stimmen aus verschiedenen Fachgebieten ein) , aber oft sind es ja dann Berater welche massive wirtschaftliche Eigeninteressen haben oder sogar gleich den ein oder anderen Lobbyverband angehören.
 
Habeck hatte zB mit der Wärmepumpe als favorisierte Heizmethode jedenfalls Recht. Die Art der Umsetzung ist sicherlich diskussionswürdig gewesen, aber unter Effizienzaspekten war und ist es das Mittel der Wahl. Und was wurde der dafür niedergemacht. Und das war dann auch day Ende seiner Karriere.
Jetzt ist der deutsche Heizkeller wieder Privatsache, wie so mancher Vollpfosten in den Medien verkündet. Alles wurde rückgängig gemacht und siehe da, wo Deutschland im Hinblick auf die Energiewende jetzt steht. Flüssiggas aus den USA statt Batteriespeicher. Beides kostet Milliarden. Aber während dad gas einfach nur einmal verheizt wird, ist der Batteriespeicher ein Mittel der Energiesouveränität. Eine echte Investition in unsere Zukunft. Aber nein :(

Jetzt genau die gleiche Nummer mit der Spritsubventionierung. Quatsch!

Anstatt jetzt mal richtig in die tiefe Tasche zu greifen und Förderprogramme aufzulegen, die den Namen tatsächlich verdienen, die Ladeinfrastruktur entsprechend zu erhöhen und zwar asap, rettet die Lobby vor allem sich selbst und Deutschland kommt nicht von der fossilen Energie weg.

Tempolimit wäre auch so ein Ding. Aber deutsche Autofahrer und Vernunft. Von mir aus auch intelligent geregelt. Du darfst nachts auf der leeren Autobahn schnell fahren, wenn du das Geld für den Sprit ausgeben willst, aber tagsüber ist das eben nicht drin.
 
Habeck hatte zB mit der Wärmepumpe als favorisierte Heizmethode jedenfalls Recht.
Wobei das zugrunde liegende "Gebäudeenergiegesetz" nicht aus seiner Feder stammt, sondern von Altmaier und Merkel stammt.


Jetzt ist der deutsche Heizkeller wieder Privatsache,
Und jeder, der in seinem Eigentum vor der Wahl steht, welches System er einbauen lässt, kommt aus wirtschaftlichen Überlegungen gar nicht erst auf die Idee, ein fossiles System zu verwenden, während einem Vermieter die Folgekosten für die künftigen Mieter herzlich egal sein können zugunsten der günstigeren Anschaffungskosten der fossilen "Lösung".
 
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