Und hier auch nich ein harmloses Zitat. In dem Buch geht es auch heftiger und detaillierter zur Sache. «Als die Kellnerin gegangen war, griff ich das Thema Strumpfhose wieder auf und gab Lidija einen kleinen Einblick in meine Entwicklung als Nylonfan. Sie erfuhr nicht alle Details, wusste aber schließlich, dass ich bereits als Jugendlicher von Feinstrumpfhosen geschwärmt hatte. Dass ich damals selbst welche angezogen hatte und es auch heute noch machen würde, behielt ich für mich. Ebenso wie die Tatsache, dass ich in dem Moment, in dem ich ihr gegenübersaß, eine Feinstrumpfhose unter meiner Jeans trug.
Die Gelegenheit für ein entsprechendes „Geständnis“ ergab sich Wochen später. Wir hatten uns mittlerweile einige Male getroffen. Unsere Abende begannen stets in einem Restaurant, von wo aus wir ihre Wohnung ansteuerten. Lidija hatte sich vor einigen Monaten von ihrem Freund getrennt. Sie suchte nicht nach einer festen Beziehung, weil sie die Trennung erst einmal innerlich verarbeiten wollte. Auf Sex wollte sie aber nicht verzichten. Das Arrangement mit mir passte deshalb hervorragend in ihr Leben.
Mein Faible für Strumpfhosen hatte sie schnell verinnerlicht. Sie war sich ihres Aussehens und ihrer Wirkung auf andere bewusst. Wenn wir uns trafen, trug sie regelmäßig eine Feinstrumpfhose, kombiniert mit unterschiedlich langen Röcken. Insbesondere die kurzen Varianten sorgten dann für bewundernde Blicke. Bei mir und Männern, denen wir begegneten. Ich beobachtete oft, dass diese sie offen oder heimlich anglotzten, wenn sie beispielsweise ein Restaurant auf dem Weg zur Toilette durchquerte. Als besonders aufregend empfand ich es, wenn sie an kühleren Tagen zwei dünne Feinstrumpfhosen übereinander anzog. Dadurch entstand ein ganz besonderer optischer Effekt, der verstärkt wurde, wenn es sich um zwei verschiedenfarbige Modelle handelte.
Unsere Dates waren zu einem Ritual geworden. Wir schlugen abwechselnd ein Restaurant vor, in dem wir uns trafen. Oft dienten dabei die Empfehlungen des Stadtmagazins, in dem auch meine Kontaktanzeige gestanden hatte, als Anregung. Schon während des Essens konnte ich meine Freude über ihr Aussehen meistens kaum verhehlen. Oft setzen wir uns nicht, wie üblich, gegenüber hin, sondern nahmen nebeneinander Platz. Ich nutzte dann die Gelegenheit, möglichst häufig ihre Beine zu berühren. In ihrer Wohnung verschwendeten wir keine Zeit und suchten, nach einem kurzen Abstecher ins Bad, direkt das Schlafzimmer auf. Ich ließ ihr beim Gang ins Bad stets den Vortritt, damit sie sich vor mir ihrer Kleidung entledigen konnte. Gesellte ich mich kurz darauf zu ihr, trug sie gewöhnlich nur noch eine Strumpfhose. Dann erwarteten mich ihr sportlicher Körper mit langen, schlanken Beinen, einem flachen Bauch und einem hervortretenden Venushügel, über den sich mal nahtloser Stoff, mal Nylon mit einer Naht spannte.»