Strumpfhosen und bisex ?

Ich bezeichne mich mittlerweile als hetero. Damals in meiner Findungsphase, wo ich nicht wusste was ich bin, weil ich so au Feinstrumpfhosen stand, habe ich vieles ausprobiert, ich konnte mir aber nie Vorstellen Sex mit einem Mann zu haben ohne FSH.
 
Du meinst, Männer fangen etwas als Ersatz mit Männern an, weil sie keine Frau finden, der ein Mann in Strumpfhosen gefällt?
Das halte ich für sehr gewagt. ...
stimmt aber überein mit:
a) so manchen selbstaussagen: Ich bin ja eigentlich nicht schwul aber ... und
b) mit erfahrungen aus meine beratungspraxis ... und
c) erfahrungen aus der sexualforschung ... und
d) empirische untersuchungen und erfahrungsberichten aus männerkontexten wie z.b. bei armee oder auch in gefängnissen.
Bisexualität ist mehr oder weniger in fast jeden von uns (oft unbewusst) verankert und findet oft einen weg an die oberfläche, wenn bestimmt vorlieben und sehnsüchte über diesen weg umsetzbar werden, insbesondere dann wenn frauen länger nicht "zur verfügung" stehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, wenn die Strumpfhose am Mann für andere Männer ungewollt sichtbar wurde, neigten auch diese eigenlich hetero veranlagt zum rumschwulen.
Die sichtbare Strumpfhose scheint da Hemmungen abzubauen.
 
Man sollte mal darüber nachdenken, was denn überhaupt eine Frau an einem Mann in Strumpfhosen sexuell finden sollte! Oder gar in anderen Frauenkleidern. Nichts. Hetero-Frauen wollen keine Frau und Männer in Frauensachen machen so auch nicht an. Sie stehen nicht auf Frauen oder frauenähnliche Geschöpfe.
Wie Du das hier so vehement und fast dogmatisch anmutend postulierst, könnte man glatt den Eindruck haben, Du schriebest aus einer gewissen Abwehrhaltung gegenüber etwas, was Du für dich selbst nicht wahrhaben möchtest.

Natürlich kann mein Eindruck auch daraus resultieren, dass ich selbst mich mit solchen als allgemeingültig dargestellten "Wahrheiten" auch auf anderen Gebieten schwer tue.
Wie bspw. auch "Es gibt keinen Grund, warum jemand einen Computer zu Hause haben sollte“, oder ähnliche unumstößliche " Fakten" aus der Geschichte der Weltanschauungen.

Wenn ich eine Einschätzung von Dir aus einem anderen Posting als Beispiel nehmen darf, finde ich den ersten Auftritt von Frank N. Furter in der RHPS zusammen mit der Mucke ziemlich sexy, obwohl das vielleicht mancher nicht nachvollziehen kann.

Just my 2 pence
 
und findet oft einen weg an die oberfläche, wenn bestimmt vorlieben und sehnsüchte über diesen weg umsetzbar werden, insbesondere dann wenn frauen länger nicht "zur verfügung" stehen.
Das ist ein guter Punkt und ich habe mich selbst öfter gefragt, ob dieser Mechanismus nicht auch dafür verantwortlich sein kann, das Männer weiblich konnotierte Kleidung tragen.
 
stimmt aber überein mit:
a) so manchen selbstaussagen: Ich bin ja eigentlich nicht schwul aber ... und
b) mit erfahrungen aus meine beratungspraxis ... und
c) erfahrungen aus der sexualforschung ... und
d) empirische untersuchungen und erfahrungsberichten aus männerkontexten wie z.b. bei armee oder auch in gefängnissen.
Bisexualität ist mehr oder weniger in fast jeden von uns (oft unbewusst) verankert und findet oft einen weg an die oberfläche, wenn bestimmt vorlieben und sehnsüchte über diesen weg umsetzbar werden, insbesondere dann wenn frauen länger nicht "zur verfügung" stehen.
„Ich bin zwar nicht schwul, aber ...“ – das ist mein Lieblingssatz. Einfach deshalb, weil ich ihn in meinem Leben schon Hunderte Male gehört habe.
 
stimmt aber überein mit:
a) so manchen selbstaussagen: Ich bin ja eigentlich nicht schwul aber ... und
b) mit erfahrungen aus meine beratungspraxis ... und
c) erfahrungen aus der sexualforschung ... und
d) empirische untersuchungen und erfahrungsberichten aus männerkontexten wie z.b. bei armee oder auch in gefängnissen.
Bisexualität ist mehr oder weniger in fast jeden von uns (oft unbewusst) verankert und findet oft einen weg an die oberfläche, wenn bestimmt vorlieben und sehnsüchte über diesen weg umsetzbar werden, insbesondere dann wenn frauen länger nicht "zur verfügung" stehen.
Ok. Das sind dann aber wankelmütige Menschen. Ich frage mich, warum geben die sich mit Ersatz zufrieden? Erinnert mich an die Trauben, die zu hoch hängen. Es wird sie nicht erfüllen, kann ich mir vorstellen. Wer macht etwas, weil es ihm egal ist, mit wem er es macht?
 
Das ist ein guter Punkt und ich habe mich selbst öfter gefragt, ob dieser Mechanismus nicht auch dafür verantwortlich sein kann, das Männer weiblich konnotierte Kleidung tragen.

Wer weiß? Es ist ein sehr komplexes Thema, aber letztendlich wünschte ich, die Leute würden einfach erkennen, dass daran nichts Beschämendes ist. Dann kann man es als die sexuelle Superkraft genießen, die es ist.
 
Aha. Lass ich nicht. Keine Bange. Ich verlasse sicher nicht meine Bahn, um mich mit Ersatz zufrieden zu geben.
Wovon ich sprach, ist kein „Aufgeben eines Weges“. Es geht eher in die Richtung des Sprichworts: „Hunger ist der beste Koch.“ Diese Männer haben nichts von sich selbst verraten, indem sie experimentiert haben. Das sind allerdings meine ganz persönlichen Erfahrungen mit Männern, die ich mir ausgesucht habe. Ich erwarte nicht, dass das auf irgendjemanden hier zutrifft.
 
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