Unmännlich in Strumpfhosen

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Ich versuche mir gerade irgendwie zurechtzulegen, was genau die Toleranz ausmachen sollte, die wir als Fsh-träger von den Gesellschaft "einfordern", wenn man es überspitzt formulieren will. Dabei bin ich zu dem Schluss gekommen, das eigentlich der gegenwärtige Zustand als Idealfall zu bezeichnen ist, denn die Reaktionen der Leute, welchen sh nichts bedeuten sind einfach in den überwiegenden Fällen so wie meistens, wenn ihnen etwas ungewöhnlich erscheint: Sie schauen zwar, vielleicht auch erstaunt oder amüsiert, aber nehmen es als eine gegebene Tatsache hin, und das ist doch schon eine brauchbare Lösung für "beide Seiten", oder?
 
Ich denke auch, dass wir mit dem gegenwärtigen Zustand mehr als zufrieden sein sollten. Es wäre ja auch etwas übertrieben, wenn mir jemand in der Öffentlichkeit um den Hals fällt, nur weil er meine Sh sieht.Auf der anderen Seite wurde best. noch niemand schräg angemacht, nur weil er wie das normalste der Welt seine SH trägt.

Gruß aura 5
 
Hallo StrumpfSchlumpf,

Originally posted by StrumpfSchlumpf@09.12.02 - 15:24

Vielleicht ist ja in Wirklichkeit der Mehrheit der Menschen das Thema "Strumpfhose" schlicht egal. Sie tragen entweder welche, oder auch nicht, auf jeden Fall denken sie nicht drüber nach.
Zu dieser Einsicht gelange ich auch immer mehr. Meine Erfahrungen auf der Straße deuten zumindest daraufhin...

Gruß

Collantix,
der hofft, daß Du nicht vom StrumpfGaragamel geschnappt wirst...
 
Hey Leute,
was soll das denn jetzt werden - die finale Selbstzufriedenheit, oder sowas ähnliches ?

Also ich finde, der unbeteiligte Betrachter befindet sich immer noch in einem selbstgewählten Schwebezustand zwischen vorgetäuschter Ignoranz und sexuell motivierter Neugier. Dabei zieht er sich - wenn er alleine ist - auf eine sichere Beobachterposition zurück. Und in der sicheren Gruppe schlägt's dann ins Gegenteil um - dann sind sie auf einmal stark, die "Helden des Alltags".
Nee, sorry, kann ja sein, dass das für einige ein erträglicher Zustand ist, aber eine Lösung für mich ist es nicht.

Ich finde kapiert hat er (der unbeteiligte Beobachter) es erst, wenn klar wird, dass genau das passiert, was er sich eigentlich nicht zu denken traut:
Wenn wir in der Öffentlichkeit Strumpfhosen tragen, dann kehren wir ein Stück unserer eigenen Sexualität nach aussen. Diese Tatsache zu leugnen und irgendwelche Normalitätsbedürfnisse da einzubauen, das ist der eigentliche Fehler.
Die Freiheit der Sinne, das unbegrenzte individuelle Erlebnis der eigenen Bedürfnisse, das was uns diese Ignoranten eigentlich verwehren möchten, weil sie es nicht nachvollziehen wollen, das ist das Allesentscheidende. Die Lust am Leben - und nicht die Last im Leben stehen zu müssen - das ist die Freiheit, die ich meine.

Unbeteiligte Ignoranz ist für mich kein zufriedenstellender Zustand.

Grüße
teka
 
Hallo teka,

Du hast natürlich recht: Ignoranz ist noch lange nicht Toleranz. Und dass sich Ignoranz besonders bei - ich will mal sagen - geistig etwas minder bemittelten Mitbürgern, spätestens dann wenn sie im Rudel auftreten, ganz schnell auch mal in Aggression umschlagen kann ist leider auch wahr.

Mit meinem Beitrag wollte ich nicht Selbstgefälligkeit, sondern etwas Optimismus in die Diskussion bringen.

Dass die Situation nicht befriedigend ist kann ich nur unterschreiben. Gerade ich, der es noch nicht einmal geschafft hat seine Freundin restlos davon zu überzeugen, dass es das normalste von der Welt ist Strumpfhosen zu tragen.

Und trotzdem bin ich davon überzeugt, dass es falsch ist aufzugeben.

Es mag stimmen, dass unsere Gesellschaft nicht toleranter wird, aber ich denke sie wird bunter, vielschichtiger. Die Hoffnung, dass Strumpfhosen an Männerbeinen irgendwann in nicht allzu ferner Zukunft ein Teil dieser Vielschichtigkeit sein werden und damit einfach dazugehören will ich mir einfach nicht nehmen lassen.

Klar spielt auch der Aspekt Sexualität eine Rolle. Aber das ist in meinen Augen ein anderes Thema. Wer die Strumpfhose dazu benutzt sexuelle Signale auszusenden (was sein gutes Recht ist) muss damit rechnen, dass auf diese Signale auch reagiert wird. Auch eine Frau, die sich "aufreizend" (sorry für dieses blöde Wort) anzieht wird von dämlichem Nachgepfeife bis zu doofem nachgekeife ("Schlampe") nicht verschont bleiben. Das ist Falsch und verwerflich, ganz klar, aber ein anderes Thema.


@Collantix: falls der Gargamel hinter mir her sein sollte, dann sicher nur weil er neidisch auf meine schönen Strumpfhosen ist :p
 
Servus teka,

Deinen letzten Beitrag kann ich so nicht stehenlassen.
"Unbeteiligte Ignoranz" ist sicher kein "ufriedenstellender Zustand" - d'accord. Allerdings ist dieser Zustand immer noch angenhemer als offene oder - noch schlimmer - indirekte Ablehnung. Allerings erlebe ich Letzteres äußerst selten.

Wenn wir in der Öffentlichkeit Strumpfhosen tragen, dann kehren wir ein Stück unserer eigenen Sexualität nach aussen.
Das bedeutet doch im Umkehrschluß, daß wollsocken- und hosentragende Frauen genau das gleiche machen, oder? Wenn ich offen in Rock und FSH auf der Straße rumlaufe, dann, weil es mir gefällt. Das hat mit meiner Sexualität erst einmal nix zu tun! Und wenn ich unter der Hose bei diesen eiskalten Temperaturen eine FSH anziehe, dann um mir nicht den A.... abzufrieren! Was hat das mit Sexualität zu tun?
Ich streite den sexuellen Aspekt nicht vollkommen ab, aber er steht bei mir nicht im Vordergrund. Vielleicht unterscheidet uns das.

Diese Tatsache zu leugnen und irgendwelche Normalitätsbedürfnisse da einzubauen, das ist der eigentliche Fehler.
Es liegt wohl eher daran, daß es zu wenige machen. Meine Erfahrung, ich weiß, ich wiederhole mich, ist eine andere. Ich werde weder permanent von lustvollen Frauen angemacht, noch stoße ich auf totale Ablehnung.
Wenn ich es nicht regelmäßig mache, bekomme ich natürlich kein Normalitätsbedürfnis in dies Angelegenheit.

Die Freiheit der Sinne, das unbegrenzte individuelle Erlebnis der eigenen Bedürfnisse, das was uns diese Ignoranten eigentlich verwehren möchten, weil sie es nicht nachvollziehen wollen, das ist das Allesentscheidende.
Irrtum, Euer Ehren! Ignoranten verwehren mir nichts, sie verwehren sich etwas. Wenn jemand keine Gnocchi kennt, bedeutet das doch nicht, daß ich keine Gnocchi genießen könnte.

Die Lust am Leben - und nicht die Last im Leben stehen zu müssen - das ist die Freiheit, die ich meine.
D'accord, aber das kann ich auch mit Ignoranten. Da genüge ich mir selber...

Gruß

Collantix
 
Ich denke wenn man tekas Beiträge bewußt ein paar mal durchliest dann merkt man das es nicht so aufzufassen ist wie es auf den ersten Blick scheint. Ich finde es ist sehr emotional aber auch rational geschrieben. Es werden Fragen gestellt und gleichzeitig die Antworten gegeben, und ich denke das es für teka nicht wirklich ein Problem darstellt ob irgendjemand damit zurecht kommt.

Man sollte im Leben alles hinterfragen und auch selbstkritisch sein vielleicht hat er es aus der Sicht geschrieben wie er wohl denken würde wenn er diese Vorliebe nicht hätte.

Das wo auch mal ein sehr interessantes Thema wäre :D
 
Hi Hexe,

wie meine Beträge aufzufassen sind entzieht sich ja völlig meiner Kontrolle, jeder muss für sich selbst sehen, wie er damit klar kommt. So gesehen ist es für mich natürlich kein Problem, ob irgendjemand damit zurechtkommt oder nicht.

Vielleicht hast du ja sogar recht und es ist mir ein Anliegen, so zu schreiben wie ich ich über uns denken würde, wenn diese Leidenschaft nicht hätte - das beschäftigt mich schon sehr.
Aber viel mehr ist es mir Wunsch etwas zu schreiben, woran Unbeteiligte erkennen können, was mich (uns) wirklich treibt.
Das ist schwierig genug, zumal ich natürlich auch sehr häufig bei anderen Strumpfhosenliebhabern an Grenzen stoße, die sie selbst lieber nicht öffentlich beschrieben hätten.
Wer die Frage: "Warum trägst du Strumpfhosen ?" nicht schlüssig und erschöpfend beantworten kann, kommt kein Stück weiter. Ein lapidares "Warum nicht" oder "Frauen tragen auch Anzüge" nützt nichts - alles hat einen Grund. Und solange der nicht glaubwürdig ist, sind wir es auch nicht, so lange bleibt auch der Makel der Unmännlichkeit. Ob begründet ist oder nicht, das liegt nun mal nicht in unserem Ermessen, sondern in dem des Betrachters und wenn wir uns weigern in dessen Gedankenwelt einzusteigen, dann werden wir es nicht schaffen unsere Gefühle rüberzubringen.

Und was "emotional" und "rational" betrifft, so kann es gut sein, dass meine Beiträge oftmals beides sind - ich kann das sowieso nicht unterscheiden.


Grüße
teka
 
Servus teka,

Wer die Frage: "Warum trägst du Strumpfhosen ?" nicht schlüssig und erschöpfend beantworten kann, kommt kein Stück weiter.
Könntest Du bitte ein Beispiel für eine "schlüssige Antwort" liefern?

Ein lapidares "Warum nicht" oder "Frauen tragen auch Anzüge" nützt nichts - alles hat einen Grund.
Doch, das kann sehr wohl ein Grund sein! Die Frauen haben sich die Hosen aufgrund dieser Argumentation erobert!
Ich hätte noch zu bieten: "Weil es mir gefällt".

Und solange der nicht glaubwürdig ist, sind wir es auch nicht, so lange bleibt auch der Makel der Unmännlichkeit.
Das ist mir jetzt ein wenig zu hoch.

Ob begründet ist oder nicht, das liegt nun mal nicht in unserem Ermessen, sondern in dem des Betrachters und wenn wir uns weigern in dessen Gedankenwelt einzusteigen, dann werden wir es nicht schaffen unsere Gefühle rüberzubringen.
Ich habe auch ein Ermessen, das ich in diesem Moment festlege - indem ich es einfach mache. Das brauche ich auch nicht zwingend zu begründen. Ich begründe auch nicht, warum ich ein blaues oder weißes Hemd anziehe...
Es ist auch immer ein wenig schwierig, in die Gedankenwelt meines Gegenübers Einblick zu gewinnen. Daran haben schon langjährige Beziehungen zu knabbern. Wie soll ich da noch in meinen Gegenüber in der S-Bahn hineinschauen?
Vielleicht gewinnt mein Gegenüber schon etwas, wenn er etwas sieht, was er bis dato noch nicht gesehen hat.

Gruß

Collantix
 
Hi Collantix,

Du bist aber ein ganz hartnäckiger Vertreter der "was-ist-schon-dabei" Fraktion. :)

Könntest Du bitte ein Beispiel für eine "schlüssige Antwort" liefern?
Klar kann ich das: Weil es einfach ein geiles Gefühl ist , sie anzuziehen und sie anzuhaben. Es ist wie eine Droge, wenn man einmal damit anfängt, kommt man nicht mehr davon los.

Tut mir leid, dass das jetzt so platt rüberkommt, es sonst sicher nicht meine Art.
Aber manche Leute reden halt so lange um kritische Themen herum, bis sie selbst nicht mehr wissen, was sie denken dürfen und sagen können. Die Argumentation "weil es mir gefällt" ist IMO sehr oberflächlich - sie zeugt allenfalls von devotem Rückzugsverhalten, nach dem Motto "Mein Körper gehört mir". Dagegen ist natürlich nichts einzuwenden, aber es ist nichts, was dich erklärt, was Deine Motivation ausdrücken könnte.
Natürlich hast Du das Recht diese für Dich zu behalten, weil Du es nicht ausdrücken kannst oder willst, aber damit behält dein Gegenüber - wer immer das auch gerade ist - alle Möglichkeiten seiner eigenen Interpretation der Geschichte.

Und ob die Frauen sich die Hosen mit Deiner Argumentation erobert hätten, wage ich zu bezweifeln. Die Mode der Frauen entspricht schon sehr exakt deren Selbstverständnis in der Gesellschaft - da kam die Hose von ganz allein und auch mit mit einer gewissen Logik.

Diese Logik umgekehrt auf meine Kleidungsvorlieben anzuwenden, das funktioniert nicht, bei mir zumindest nicht. Ich habe nicht vor als Hausfrau in Mieder geschnürt zum Sexualobjekt der 50er Jahre zu werden - die Waschmmittelwerbung des Reinwaschens der Nachkriegszeit lässt grüssen - nur damit ich meine Nylons umsonst von einem irgendeinem Kerl geschenkt bekomme.

Dass die Frauen in den letzten 50 Jahren sich aus diesem Rollenverhalten heraus zu engagierten und selbständigen Mitgliedern unserer Gesellschaft entwickelt haben ist nur allzu logisch und nachvollziehbar und dass sich die Wahl ihrer Alltagskleidung neuen Rolle angepasst hat ebenso.
Wenn Du für Dich diese Entwicklung umgekehrt beanspruchen willst, dann leg mal los - die Geschichte würde mich interessieren.

Männer, die Strumpfhosen tragen, sind nicht die Verlierer der Emanzipation, da gibt es überhaupt nichts auszugleichen. Kleidung ist allenfalls ein Symbol für Macht und nicht die Macht selbst, die muss man sich woanders erarbeiten.

Es ist auch immer ein wenig schwierig, in die Gedankenwelt meines Gegenübers Einblick zu gewinnen. Daran haben schon langjährige Beziehungen zu knabbern.

Ein wenig schwierig ist es ganz gewiss, aber Du musst ja nicht genau wissen, wie Dein Gegenüber denkt.
Du musst nur die Mechanismen akzeptieren, die Dein Bild bei ihm prägen.
Genausowenig, wie ich ignoriert werden möchte, kann ich die Gedanken der Menschen ignorieren, die mir begegnen. Ich muss ihnen eine Lösung des Rätsel "Was tut der da ?" liefern und zwar eine, die zufrieden stellt.
Bei langjährigen Beziehungen ist gerade das besonders wichtig.

Grüße
teka
 
Hallo teka,

Du bist aber ein ganz hartnäckiger Vertreter der "was-ist-schon-dabei" Fraktion.
Mittlerweile schon. Das ist auch kein Schritt, der von heute auf morgen vollzogen wurde. Ein gutes Jahr habe ich daran gearbeitet. Ich fahre auch ganz gut damit.
Das ist aber ein nur ein aspekt. Ich trage eben gerne Röcke und FSH. Ist im übrigen bei Kälte eher zu empfehlen als Hosen. Hätte ich vor vier Wochen auch nicht geglaubt.

Klar kann ich das: Weil es einfach ein geiles Gefühl ist , sie anzuziehen und sie anzuhaben. Es ist wie eine Droge, wenn man einmal damit anfängt, kommt man nicht mehr davon los.
Okay, damit kann ich etwas anfangen. Erzählst Du das auf der Straße den Leuten auch? Ich würde davor meinen Hut ziehen...

Aber manche Leute reden halt so lange um kritische Themen herum, bis sie selbst nicht mehr wissen, was sie denken dürfen und sagen können.
Mag sein. Ich weiß allerdings sehr wohl, was ich denken, sagen und tragen darf...

Die Argumentation "weil es mir gefällt" ist IMO sehr oberflächlich - sie zeugt allenfalls von devotem Rückzugsverhalten, nach dem Motto "Mein Körper gehört mir". Dagegen ist natürlich nichts einzuwenden, aber es ist nichts, was dich erklärt, was Deine Motivation ausdrücken könnte.
Das könnte man auf Deine schlüssige Antwort auch entgegnen.
Es ist sehr wohl eine Erklärung! Ich finde es angenehm, das zutragen und gefalle mir darin auch. Das zu sagen hat nichts mit "devotem Rückzugsverhalten", wie Du es nennst, zu tun. Es drückt sehr wohl meine Motivation aus. Andererseits muß mir meine Kollegin auch nicht erklären, warum sie in Jogginghosen zur Arbeit kommt. Sie scheint sich darin wohlzufühlen. Daß mir solche Klamotten nicht gefallen, ändert an ihrem Motiv nichts. Es ist auch unerheblich für mich
Und es ist nebenbei unbestritten, daß mein Körper mir gehört...

Natürlich hast Du das Recht diese für Dich zu behalten, weil Du es nicht ausdrücken kannst oder willst, aber damit behält dein Gegenüber - wer immer das auch gerade ist - alle Möglichkeiten seiner eigenen Interpretation der Geschichte.
Ich finde, Du lehnst Dich mit Deiner Interpretation über mich sehr weit aus dem Fenster. Wenn ich auf die Analyse meiner Person durch Dich interessiert bin, werde ich Dich dies wissen lassen. Ansonsten bitte ich Dich, dies zu unterlassen!
Und was die Interpretation durch einen Gegenüber betrifft, so suche ich mir die Leute aus. Ich theamtisiere das Thema "Rock und FSH" durchaus in meinem Umfeld (das lässt sich durch dads offene Traagen nicht vermeiden...). Aber viele Interpretationen sind mir nicht wichtig.

Dass die Frauen in den letzten 50 Jahren sich aus diesem Rollenverhalten heraus zu engagierten und selbständigen Mitgliedern unserer Gesellschaft entwickelt haben ist nur allzu logisch und nachvollziehbar und dass sich die Wahl ihrer Alltagskleidung neuen Rolle angepasst hat ebenso.
Wenn Du für Dich diese Entwicklung umgekehrt beanspruchen willst, dann leg mal los - die Geschichte würde mich interessieren.
Will ich nicht. Es soll jeder Mensch das tragen, was er will, um nichts anderes geht es mir. Es verstecken sich eh zu viele Menschen hinter Etikettierungen und Uniformen. Daß aber ein Anzug kein Synonym für Seriösität ist, brauche ich Dir wohl nicht zu erklären...

Männer, die Strumpfhosen tragen, sind nicht die Verlierer der Emanzipation, da gibt es überhaupt nichts auszugleichen.
Das habe ich auch nicht behauptet.

Kleidung ist allenfalls ein Symbol für Macht und nicht die Macht selbst, die muss man sich woanders erarbeiten.
D'accord.

Ein wenig schwierig ist es ganz gewiss, aber Du musst ja nicht genau wissen, wie Dein Gegenüber denkt.
Du musst nur die Mechanismen akzeptieren, die Dein Bild bei ihm prägen.
Genausowenig, wie ich ignoriert werden möchte, kann ich die Gedanken der Menschen ignorieren, die mir begegnen. Ich muss ihnen eine Lösung des Rätsel "Was tut der da ?" liefern und zwar eine, die zufrieden stellt.
Ich habe noch niemanden getroffen, der es jedem recht machen kann. Und die Lösung des "Rätsels" kann er sich selber erarbeiten. Dazu bin ich nicht zwingend notwendig. Ich kann auf Fragen Antworten anbieten, ob er sie in seine Lösungsstrategie einbindet, steht nicht in meiner Macht.

Bei langjährigen Beziehungen ist gerade das besonders wichtig.
Da gebe ich mir sicher mehr Mühe... Aber auch das garantiert nicht, daß mein Gegenüber die Lösung findet oder finden will. Ich kann Dir genügend Beispiele nennen...

Gruß

Collantix
 
Sorry Collantix,


Ich finde, Du lehnst Dich mit Deiner Interpretation über mich sehr weit aus dem Fenster. Wenn ich auf die Analyse meiner Person durch Dich interessiert bin, werde ich Dich dies wissen lassen. Ansonsten bitte ich Dich, dies zu unterlassen

...und dich finde, dass ich noch gar nicht mit einer "Analyse deiner Person" angefangen hatte - und es auch nicht vor hatte.
Auch nach dem zehnten Durchlesen fällt mir nicht ein, was das Problem sein könnte (hier noch mal mein Zitat):

Natürlich hast Du das Recht diese für Dich zu behalten, weil Du es nicht ausdrücken kannst oder willst, aber damit behält dein Gegenüber - wer immer das auch gerade ist - alle Möglichkeiten seiner eigenen Interpretation der Geschichte.

Aber was soll's, wenn das schon zu viel für dich war ,
dann solltest Du in Zukunft ein persönliches Statement von mir auch nicht mehr erwarten.

Grüße
teka
 
Hi teka, Hi Collantix!
Nichts für ungut, aber irgendwie gerät das hier aus den Fugen und wird off-topic. Was Ihr noch allfällig zu klären habt, macht bitte mit privaten Messages. Ich schliesse das hier mal ab.
Gruss.Dolly
 
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