Frauenbekleidung als Mann einkaufen

Es scheint den Kick noch zu verstärken, wenn man die Verkäuferin nicht nur in ein zwangloses Gespräch über Männer in Strumpfhosen verwickelt, sondern dann auch noch gleich ad personam demonstrieren kann, was das heißt, wenn man die Neuerwerbung, natürlich unter expliziter Einholung des Einverständnisses der Verkäuferin, gleich an Ort und Stelle ans Männerbein bringt. Toppen lässt sich das vermutlich nur mehr dadurch, dass man der Verkäufern das edle Beinkleid an sich selbst präsentiert und Ihre modische Meinung dazu einholt.
 
Es scheint den Kick noch zu verstärken, wenn man die Verkäuferin nicht nur in ein zwangloses Gespräch über Männer in Strumpfhosen verwickelt,
Meine - ernstgemeinte - Frage: Ab wann beginnt ein Verkaufsgespräch aus Deiner Sicht abzudriften? Oder anders gefragt: "Darf" sich ein Mann von einer Verkäuferin beraten lassen wenn er (Damen)Kleidung für sich sucht? "Darf" er nach Rockgröße/Strumpfhoseneigenschaften/HighHeels-Besonderheiten fragen, die ihm die Kaufentscheidung erleichtern? Es geht hier nicht um vorgebliche "Fachsimpeleien" über das tolle Tragegefühl, sondern es ist wirklich Beratung gefragt. Wo wäre für Dich das Gespräch (noch) ok, wo beginnt die Übergriffigkeit oder - Du hast es netter formuliert - wann geht es der Person eigentlich nur noch um den "Kick"?
 
Irgendwann zwischen zwanglosem Gespräch über Männer in Strumpfhosen und dem Gang zur Umkleidekabine. Möglicherweise wird auf die ja sogar verzichtet, um eventuell auch noch andere das Geschäft betretende Kundinnen einbinden zu können.
 
"Darf" sich ein Mann von einer Verkäuferin beraten lassen wenn er (Damen)Kleidung für sich sucht?
Dürfen darf er schon. Wer soll das verbieten? Aber was das bringen, ausser der Kick-Befriedigung? Soll die Verkäuferin sagen: Das sieht komplett daneben aus. Die Ärmel sind zu kurz. Das Top rutscht hinten aus der Hose raus. Sie haben überhaupt keinen Arsch in der Hose? Sie sind vollständig taillienlos.
Das wird sie natürlich nicht tun. Und der Fetischist schreibt dann ins Forum: War alles super problemlos. Verkäuferin hat mega beraten und fand das Outfit trendy bis hot.
Wenn also einer Damenklamotten kauft, sind „Fachgespräche“ obsolet. Man kann in der Kabine probieren und nach anderen Grössen fragen, wenn etwas nicht passt. Alles andere ist wie ein Leben ohne Mops. Möglich, aber sinnlos.
 
Also ich habe damit keine Probleme mir Fsh im Geschäft zu kaufen. Ganz im Gegenteil, ich liebe es sogar mich richtig beraten zu lassen. Ich lasse sie indirekt wissen das die Nylons für mich selber sind, und wenn ich die richtige gefunden habe Frage ich ob es umkleide gibt und ich sie gleich anziehen kann.
Genau das unterscheidet dich von einer echten Frau und dient lediglich dazu deine exhibitionistischen Gelüste zu bedienen. Falls du das tatsächlich so machst und nicht nur schlecht geträumt hast.
 
@Krabat , mindestens schon genau so lange, wie man bei Rossmann, Müller & Co, Kondome gleich im Laden anprobieren kann.

Allerdings nur unter fachmännischer, nein fachfrauischer Aufsicht der Verkäuferin.

Wäre ja nicht auszudenken, wenn da was nicht passt.

Und btw, bei Strumpfhosen muss man natürlich Probiersöckchen drunter ziehen, schon allein wegen der Hygiene . . .
 
Er will sie vielleicht erst nach dem Bezahlen anziehen. Wenn er aber allen ungefragt seinen Fetisch unter die Nase halten will, wozu braucht er überhaupt eine Kabine. Bei Karstadt oder Hertie sind eh immer welche (gewesen). Da erübrigt sich die Frage sowieso und direkt an der Kasse ist es für den Exhibitionisten noch eine Klasse besser, oder?
 
Wenn also einer Damenklamotten kauft, sind „Fachgespräche“ obsolet. Man kann in der Kabine probieren und nach anderen Grössen fragen, wenn etwas nicht passt. Alles andere ist wie ein Leben ohne Mops. Möglich, aber sinnlos.
Ok also wenn ich Dich und @AJR richtig verstanden habe: Nach der Größe (für sich) oder einem Modell/einer Marke zu fragen ist ok (=normales Verkaufsgespräch - Kunde sucht Ware) - alles, was darüber hinausgeht (Stilfragen, Persönliches ("Ich mag ja das zarte Gefühl", "Ich trage auch gern Damenwäsche", "Ups da muss ich bei einem so kurzen Rock aber aufpassen") sind ein No-Go. Right?
 
Ich entscheide nicht, was ein No-Go ist.

"Ich mag ja das zarte Gefühl", "Ich trage auch gern Damenwäsche", "Ups da muss ich bei einem so kurzen Rock aber aufpassen"
Zur ersten und zweiten Frage: warum sollte man Verkäufer oder Verkäuferinnen mit seinen Befindlichkeiten belasten? Sind sie Seelenklempner für Verbalfetischisten? Was ist die zweite Frage anderes als Exhibitionismus?
Zur dritten Frage: Wobei muss ein Mann bei einem so kurzen Rock aufpassen? Dass man nicht die Eier sieht?
Meiner Meinung nach muss jeder selber wissen, wie offensichtlich er sich lächerlich macht. Er sollte aber seinen Seelenstriptease mit so einer sinnbefreiten Konversation nicht vor Leuten ausleben, die sich aufgrund einer Kundenbeziehung nicht wehren können. Der sollte eventuell zum Psychologen gehen und die Gebühr für Gespräch als Frustkauf verbuchen. So etwas wird auch als befriedigend empfunden.
 
Zur ersten und zweiten Frage: warum sollte man Verkäufer oder Verkäuferinnen mit seinen Befindlichkeiten belasten? Sind sie Seelenklempner für Verbalfetischisten? Was ist die zweite Frage anderes als Exhibitionismus?
Zur dritten Frage: Wobei muss ein Mann bei einem so kurzen Rock aufpassen? Dass man nicht die Eier sieht?
Meiner Meinung nach muss jeder selber wissen, wie offensichtlich er sich lächerlich macht. Er sollte aber seinen Seelenstriptease mit so einer sinnbefreiten Konversation nicht vor Leuten ausleben, die sich aufgrund einer Kundenbeziehung nicht wehren können. Der sollte eventuell zum Psychologen gehen und die Gebühr für Gespräch als Frustkauf verbuchen. So etwas wird auch als befriedigend empfunden.
Du hast das falsch verstanden vermutlich. Es gab nur eine Frage: ob ich Euch richtig verstanden habe, dass ein normales Verkaufsgespräch aus Eurer/Deiner Sicht "ok" ist und alles Darüberhinausgehende ein No-Go. Zu dem "Darüberhinaus" gab es nur drei Beispiele.
 
Du hast das falsch verstanden vermutlich. Es gab nur eine Frage: ob ich Euch richtig verstanden habe, dass ein normales Verkaufsgespräch aus Eurer/Deiner Sicht "ok" ist und alles Darüberhinausgehende ein No-Go. Zu dem "Darüberhinaus" gab es nur drei Beispiele.
Zu dieser Frage gibt es eine eindeutige Antwort: Jain.
Wer definiert was ein "normales" Verkaufsgespräch ist und was darüber "hinausgeht"? Es wird hier wie fast überall im Leben eine Grauzone geben, und die wird der aufmerksame Kunde (der nicht nur auf sich selbst zentriert ist) auch am Verhalten des Verkaufspersonals bemerken können und dann hat er die Möglichkeit darauf einzugehen oder auch nicht. Aber ein "Aufdrücken" ist garantiert nicht die besonnene Vorgehensweise.
Für das Personal sollte der Kunde König sein, aber dann sollte der Kunde sich auch dementsprechend verhalten.
 
Es war ein langer Weg aber mittlerweile gehe ich wie selbstverständlich in femininer Kleidung feminine Kleidung kaufen. Mit dem richtigen Selbstbewusstsein (das ist der Schlüssel) und sicherem Auftreten ist das überhaupt kein Problem. Die Verkäufer:innen sehen mich als "normale" Kundin und beraten mich sehr liebevoll. Ich genieße es und fühle mich sehr wohl dabei, es ist immer ein kleine glückliche Auszeit für mich.
 
Zu dieser Frage gibt es eine eindeutige Antwort: Jain.
Wer definiert was ein "normales" Verkaufsgespräch ist und was darüber "hinausgeht"? Es wird hier wie fast überall im Leben eine Grauzone geben, und die wird der aufmerksame Kunde (der nicht nur auf sich selbst zentriert ist) auch am Verhalten des Verkaufspersonals bemerken können und dann hat er die Möglichkeit darauf einzugehen oder auch nicht. Aber ein "Aufdrücken" ist garantiert nicht die besonnene Vorgehensweise.
Für das Personal sollte der Kunde König sein, aber dann sollte der Kunde sich auch dementsprechend verhalten.
Wegen der von @Denkste angesprochenen Grauzone, habe ich auf die Beispielfragen direkt geantwortet. Deine übergeordnete Frage ist nicht mit ja oder nein zu beantworten. Die Beispiele sind für mein Verständnis allesamt nicht für ein Verkaufsgespräch im eigentlichen Sinne verwendbar und damit nicht wirklich tauglich, um etwas für die Fragestellung abzuleiten.
Der letzte Satz gefällt mir am besten. Der Kunde darf gerne König sein und sollte entsprechend behandelt werden. Wenn der Kunde sich aber schlecht benimmt, war‘s das mit dem König. Ein Typ, der die Angestellten für seine exhibitionistische oder fetischistische Selbstverwirklichung benutzt, muss nicht als König behandelt werden.
 
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