Alkohol als Mutmacher für Crossdresser?

Helen Baker

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Hallo @Helen Baker ,

erstmal vielen lieben Dank für Deine aufmunternden Worte..
Zum Verständnis muss ich schon dazu sagen, dass sich diese Kostümierungen auf einen Zeitraum von ca. 30 Jahren verteilen. Insofern
ist diese Situation jedesmal wieder mehr oder weniger neu für mich, da immer wieder einige Jahre dazwischen lagen und sich keine Regelmäßgkeit bzw Gewöhnung einstellen konnte. Dieses Kleidchen ist allerdings (bei mir) extremst kurz. So kurz war noch keines meiner Kostüme. Zumindest kommt es mir so vor.
Vielen Dank auch für deinem Tip mit der Thermostrumpfhose, tatsächlich habe ich solch eine. Allerdings werden wir auf einen Faschingsball im Innenraum gehen, in sofern werde ich/wir wohl eher auf eine normale FSH zurück greifen, vielleicht auch auf eine Lurex-SH, da wir beide Glitzer mögen.

hier ein Link zu einem sehr sehr ähnlichen Kostüm:
Sehr gerne geschehen. Ich verstehe nun Deine Situation und Deine Bedenken. Eine Desensibilisierung kann sich bei solch langen zeitlichen Abständen schwerlich einstellen. Das kann ich gut nachvollziehen. Ich habe mir das Kostüm angesehen. Es ist tatsächlich ziemlich kurz, aber auch sehr originell! Du würdest sicherlich eine Menge (positive) Aufmerksamkeit erlangen und schöne, lustige Gespräche führen können. Ich kann mich in diesem Kontext noch sehr gut an meinen ersten Auftritt als Rotkäppchen (in brauner Strumpfhose) auf einer Karnevalsfeier bei Nachbarn erinnern. Es war das erste Mal, dass ich Frauenkleidung trug und auch noch vor anderen Leuten. Meine Nervosität war fast unbeherrschbar. Dennoch habe ich das durchgezogen. Das war vor 12 Jahren. Nach dem ersten Bier und einem Schnaps wurde ich locker und habe dann mit meiner Frau (als Wolf) einen unvergesslichen, prickelnden und tollen Abend erlebt. Es wurde auch getanzt und ich habe Komplimente für meine schönen Beine erhalten. Daher, aus meinen Erfahrungen heraus, würde ich es für Dich sehr bedauern, wenn Du diese seltene Chance auf ein tolles, prickelndes Erlebnis in diesem schönen Engelslook nicht wahrnehmen würdest. Mein Tipp: Gleich zu Beginn einen starken Aperitif oder ein Glas Wein. Oder zuhause bereits einen Drink. Das macht locker. Da Ihr im Innenbereich feiern werdet, würde ich daher auch keine Thermostrumpfhose tragen, aber auch keine ganz dünne. Das würde die Aufregung nur noch mehr steigern. Ich würde eine schwarze 40 Denier-Strumpfhose tragen. Oh, wie aufregend. Ich beneide Dich für diesen besonderen Event!
Ganz liebe Grüße, Helen
 
Also bitte nur einen Drink, um diese übermächtige Nervosität einigermaßen zu bändigen. Und dann geht's los!
Nach dem Motto: Kein Alkohol ist auch keine Lösung.
Aber der Ansatz ist Quatsch, deutlich ausgedrückt. 1. Um die „übermächtige Nervosität zu bändigen“, müsste der Alkoholpegel ja immer konstant gehalten werden, sonst kommt die ja zurück. Falls sie nicht zurück kommt, kann sie von Beginn an ohne Alkohol gebändigt werden. 2. Es ist Fastnacht. Ok, viele verbinden das mit exzessivem Alkoholkonsum. Ich würde das aber als einzigen Termin im Jahr sehen, bei dem man sich ohne Bedenken verkleiden kann - auch als Frau. Wenn man doch Bedenken hat, kann man sich auch für ein anderes Kostüm entscheiden. Aber wenn es ohne Alkohol nicht geht, sollte man es meiner Meinung nach lassen. Was hat man von der Party, wenn man schon betäubt hingeht?
 
Nach dem Motto: Kein Alkohol ist auch keine Lösung.
Aber der Ansatz ist Quatsch, deutlich ausgedrückt. 1. Um die „übermächtige Nervosität zu bändigen“, müsste der Alkoholpegel ja immer konstant gehalten werden, sonst kommt die ja zurück. Falls sie nicht zurück kommt, kann sie von Beginn an ohne Alkohol gebändigt werden. 2. Es ist Fastnacht. Ok, viele verbinden das mit exzessivem Alkoholkonsum. Ich würde das aber als einzigen Termin im Jahr sehen, bei dem man sich ohne Bedenken verkleiden kann - auch als Frau. Wenn man doch Bedenken hat, kann man sich auch für ein anderes Kostüm entscheiden. Aber wenn es ohne Alkohol nicht geht, sollte man es meiner Meinung nach lassen. Was hat man von der Party, wenn man schon betäubt hingeht?
Meine Empfehlung empfinde ich nicht als Quatsch, sondern als praktikablen Ansatz, der die Anfangsnervosität zu senken hilft. In meinem vorherigen Beitrag habe ich bereits klargestellt, dass ich nur eine kleine Dosis empfehle. Danach wird eine gelingende Karnevalsparty ihren eigenen Flow entfalten, so dass weitere Stimuli an Alkohol eigentlich entbehrlich sind. Die Musik, die Lust am Feiern, die Verkleidungen werden dann so richtig Spaß machen. Erfahrungsgemäß wird hierzu dann doch etwas mehr getrunken. So what? Ich spreche aus eigener Erfahrung und würde das jedenfalls wieder so gestalten. Insbesondere wenn mein Kleid so prickelnd neckisch ist, dass es mich zu Beginn zwar nervös macht, aber am Ende dennoch eine Menge Spaß und einen großen Kick verheißt.
 
Meine Empfehlung empfinde ich nicht als Quatsch, sondern als praktikablen Ansatz, der die Anfangsnervosität zu senken hilft. ...
Ja, das ist auch okay.

Aber bitte akzeptiere auch das andere das anders sehen. So wie ich, der das eher so sieht wie Florian. Ich denke auch, wenn ich mir Mut antrinken muss um etwas zu tun, sollte ich es lieber gleich bleiben lassen.
Zu mal das mit der Dosis auch sehr unterschiedlich sein kann. Was für dich eine kleine Dosis ist, würde mich, als jemanden der nie Alkohol trinkt, vermutlich gleich umhauen.
 
In meinem vorherigen Beitrag habe ich bereits klargestellt, dass ich nur eine kleine Dosis empfehle. Danach wird eine gelingende Karnevalsparty ihren eigenen Flow entfalten,
Einstiegsdroge Alkohol. Wer eine Anfangsdosis braucht, braucht irgendwann mehr davon. Wenn man so anfängt, hat man meiner Meinung nach bereits verloren. Ich persönlich sehe das als Willensschwäche an und lebe gut ohne Anfangstimulanz. Aber das kann jeder machen, wie er es für richtig hält. Nur Alkoholkonsum empfehlen, sehe ich problematisch. Du weisst doch gar nicht, welche Erfahrungen der andere hat -oder auch nicht hat.
 
Also ich sauf ja gern und vermutlich auch zu viel, aber wenn ich den Alk rein als Mittel zum Zweck einsetze, dann ist das eine gefährliche Sache.
Zum locker-Werden, Gläschen Sekt für'n Kreislauf, gegen Nervosität, et cetera.
Das "Werkzeug" Alkohol ist halt auch ein Nervengift mit hohem Suchtpotenzial und da ist diese vermeintliche "Legitimation" problematisch.
 
...
Zudem bevorzuge ich Strumpfhosen ohne Karneval :p.
Genau. Strumpfhosen zu Karneval werden langweilig, wenn man sie ganzjährig trägt.
Ich hatte mich mal mit meiner Frau in Köln zum Weiberfastnacht getroffen und bin in langer Hose verkleidet erschienen. Die Überraschung war mir gelungen.
 
Das ist ja wirklich erstaunlich, was hier aus meiner gutgemeinten Empfehlung gemacht wird. Ich nehme das nun mal mit Humor und werde mit zum Pfeifen gespitzten Mund ein Glas Wasser trinken. Hellau!
Welch schöner Sprachduktus aus einer Zeit, als, wer Sorgen hatte, auch Likör besaß.
Es gab auch Mittel gegen die weibliche Hysterie, sogar Geräte, wie ich läuten hörte, und ungehöriges Verhalten wurde erzieherisch behandelt.
Die Zeit schritt voran und auch das Wissen um die Gefahren des Likörchens, das auch in Lehrsituationen nur als "ein wönzigör Schlock" goutiert werden durfte.
Angesichts der Missetaten, die heutzutage nicht zu selten unter dem Einfluß unmäßigem Konsums des Ethanols begangen werden, und dem Wissen der Doktores, die sich mit den Folgen ebendieses auseinanderzusetzen haben, kann doch ein wohlerzogenes Fräulein wie Sie, geschätzte @Helen Baker , nicht umhin kommen, die von den in dieser Debatte involvierten Herren eingeworfenen wohlmeinenden Einwände in Betracht zu ziehen, statt sie a priori gänzlich zu verwerfen?

Ohne Ihre feingeistige Scharfsinnigkeit auch nur im geringsten in Frage stellen zu wollen, bitte ich Sie, liebes Fräulein Baker, Ihre Empfehlung zum Konsum der geistigen Getränke noch einmal zu überdenken und den Einwänden dagegen gedanklichen Raum zu gewähren, auf dass Sie sie vielleicht zu relativieren bereit wären.

Ich sende Ihnen einen vorzüglichen Gruß und rufe Ihnen ebenfalls ein herzliches Helau zu
Adrian Leverkühn
 
Ich empfinde es als äußerst erstaunlich, nein eigentlich schon erschütternd, wie hier gerade wieder, wie auch so oft in ziemlich allen Threads aufgrund einer gutgemeinten Äußerung das ganze Thema plötzlich komplett verfehlt wird in den Folgepostes und Grundsatzdiskussionen über gänzlich andere Themen entstehen.
Noch erschreckender dazu, dass sich Admins/Moderatoren auch dazu hinreißen lassen und das nicht dementsprechend moderieren. Damit will ich nicht sagen, dass jede Diskussion gleich im Keim erstickt werden soll, aber;:
Ich würde mir jetzt genau hier wieder eine Herauslösung der entsprechenden letzten Post aus diesem Thread wünschen . Sei es dass es in des Kaisers letzten Bart verschoben wird, oder evtl sogar ein neues Thema erstellt wird.... Für vs gegen Alkohol.... was auch immer.

In diesem Sinne von mir ein
Alleh Hopp
wie mir Saarlänna sahn
 
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