Hallo Helen,
nochmals herzlichen Dank für Deine Aufmunterung.
Ich finde Deine Empfehlung evtl einen kleinen "Mutmacher" vorab zu nehmen definitiv nicht als unangebracht.
Das hätte ich eh getan ;-)
Darum sollte es aber hier nicht gehen, meine Statements dazu habe ich ja schon abgegeben.
Grundsätzlich bin ich aber tatsächlich noch skeptischer als vorher, das hat aber private/persönliche Hintergründe. Ein winziges Hintertürchen für die endgültige Entscheidung lasse ich mir noch offen, allerdings wird es vermutlich darauf hinaus laufen, dass ich als "Nonne" gehe.
Ich möchte noch einmal darauf eingehen, warum uns der Kopf vielleicht ein Strich durch die Rechnung macht im Gegensatz zu den Männern, die nicht unsere Neigung haben aber auch in weiblichen Kostümen zum Karneval gehen.
Wie sieht man denn die anderen Männer "im Fummel" an Karneval ?
Minirock, Strapse, grobe Arbeitsschuhe, stärker behaart als ein Schwarzbär in den Rockys....
Und das wird natürlich auch als lustig angesehen. Durchaus zu Recht.
Aber wie verkostümiert sich unsereiner, der die Chance nutzen will ? ?! Haarlos, Schmuck, Accessoirs, Nägel usw alles möglichst perfekt als wären wir eine Bio.
Und genau das ist aber der Punkt an dem wir höchstwahrscheinlich erkannt werden, dass es nicht einfach nur ein Faschingskostüm ist, sondern eher was wie eine Lebenseinstellung und das macht uns diese Angst.
Ist es für uns, die sich gerne mal komplett als Frau stylen tatsächlich ein (gedanklicher) "Freifahrtsschein" sich auszuleben, ohne Gefahr zu laufen "entdeckt" zu werden ?
Genau das denke ich nicht. Aber ganz viele von uns die noch am Anfang stehen bzw derren einzige Versuchung es ist Strumpfhosen in der Öffentlichkeit anzuziehen,
nutzt Eure Chance an Fasching.