Sagen oder nicht sagen? Mit kurzer Vorstellung...

Der_Texaner

Frischling
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Hallo Community,

ich bin hier schon ne Weile dabei, jedoch eher als stiller Mitleser. Da ich mich noch nicht vorgestellt habe hier eine kurze Info zu meinem "Werdegang"...
Ich bin 40 und seit fast 15 Jahren verheiratet. Los ging es bei mir wie bei vielen anderen schon in der jüngsten Kindheit. Ich weiß dass mich SH und Nylon schon mit ca. 5 Jahren fasziniert hatten und ich damals heimlich sogar mal die von Mama getragen habe. Bis meine Eltern Ende der 80er Ihr Haus fertiggebaut hatten lebten wir mit im Haus der Großeltern, mein Zimmer war bis zum Umzug ins neue Haus quasi das alte Kinder-/Jugendzimmer meiner Mutter. In diesem Zimmer stand auch noch ihr alter Kleiderschrank in dem sie noch ein paar Sachen gebunkert hatte, u.a. eine Schublade voll mit FSH... Ich glaube das war so der erste Kontakt mit Nylon, und der Beginn eines nicht endenden Fetischs...
Soweit ich zurückdenken kann haben mich bestrumpfte Damenbeine schon immer fasziniert und erregt. Ich weiß noch wie ich als kleines Kind heimlich die Strumphosen und Unterwäschenseiten der Quelle und Otto Kataloge aufgesaugt hatte. Der Anblick war für mich schon immer etwas sehr besonderes. Dieses Gefühl hat sich bis heute nicht geändert, bestrumpfte Frauenbeine sind einfach was tolles und ich kann mich daran nicht satt sehen. Schon wenn ich beim Einkaufen ein Regal mit FSH sehe fängt es bei mir an zu kribbeln. Eine Frau die ich im Alltag mit FSH sehe hat ein paar Sekunden meiner Blicke gewiss...
Meine Frau hatte es nie so mit FSH. Hatte zwar hin und wieder zu besonderen Anlässen welche getragen, aber mochte die Dinger eigentlich nicht wirklich. Jahrelang war das alles aber gar kein so großes Thema mehr bei mir, ich machte mir relativ wenig Gedanken darüber. Es war halt eine tolle Sache die man hin und wieder im Alltag betrachten konnte, es hat mich jedoch nie wirklich belastet dass meine Frau keine FSH-Liebhaberin war. Sexuell lief es bei uns schon immer gut und häufig, mit den dazugehörigen Up and Downs. Sie wusste schon immer dass ich auf Nylon stehe, ich hatte ihr das schon immer wieder mal gesagt und sie trug sehr selten mal halterlose Strümpfe für mich. Vor ca. 3 Jahren erlebte unsere Ehe da ein gewisses Hoch, wobei ich gar nicht mehr weiß wie oder mit was es angefangen hat. Jedenfalls waren wir soweit dass meine Frau mir zuliebe hin und wieder zum Liebesspiel FSH trug. Erst ganz normale die unten aufgeschnitten wurden, dann kauften wir auch die ein oder andere Ouvert-FSH. Sexuell war das für mich natürlich die absolute Steigerung, auch wenn ich wusste dass sie dies nur mir zuliebe machte und dann eignetlich froh war wenn sie die FSH "danach" wieder ausziehen konnte. Aber so lief es dann eine ganze Zeit lang, es war echt der Hammer und ich war richtig zufrieden mit der Situation, unser eh schon gesundes Sexleben wurde nochmals gesteigert und hielt eigentlich recht lange so an. Vor knapp 2 Jahren musste sie dann für 3 Wochen auf Reha. Da ich den Haushalt schmeißen musste war ich natürlich auch regelmäßig beim Einkaufen. Also ich dann mal im Supermarkt am FSH-Regal vorbeikam konnte ich es nicht lassen und hab mir eine schwarze 40den gekauft. Schon der Weg nach Hause war total kribbelig und ich konnte es nicht erwarten sie anzuziehen. Zuhause dann natürlich nicht lange gewartet und in die FSH rein. Was soll ich sagen, es war genauso toll wie ich es aus Kindheit noch dunkel in Erinnerung hatte, das Gefühl des Tragens war noch toller als Damen mit FSH zu betrachten. Von da an trug ich hin und wieder heimlich FSH in der Arbeit unter der Jeans, hab hier und da immer wieder mal eine mitgenommen wenn grad im Aldi, Lidl etc. welche im Angebot waren und habe seitdem eigentlich ständig eine auf Lager, versteckt natürlich. Im Bett hat die ganze Geschichte leider sehr abgenommen und findet immer seltener statt. Auf Anfrage von mir an die Frau doch mal wieder öfter mit FSH Spaß zu haben blockt sie zur Zeit leider immer mehr ab, sagt sie brauche das nicht und hat immer weniger Lust sich da "reinzuzwängen". Für mich natürlich sehr enttäuschend... wenn ich sie darauf anspreche ernte ich meist Unverständnis. Ich versuche zwar in letzter Zeit auch vermehrt auf Ihre Wünsche einzugehen, aber es bringt nur leider nix. Ich weiß nicht wie ich hier weitermachen soll, vermisse da die Zeit und die Situationen die ich noch vor ein paar Jahren hatte, und sie "will" einfach immer weniger. Das andere Thema dass mich in Bezug auf FSH sehr beschäftigt ist folgendes. Seit ca. einem Jahr hat meine Frau einen neuen Job und macht 2-3 Woche Nachtschicht. Seitdem hab ich noch keinen Abend ausgelassen heimlich FSH zu tragen sobald sie ausm Haus war. Das Gefühl ist einfach Mega für mich und ich kann es in dieser Hinsicht manchmal kaum erwarten bis sie wieder Nachtdienst hat... Ich muss noch dazu sagen dass mir diese Praxis an sicht total ausreicht und gewissermaßen befriedigt. Also ich habe nicht das Bedürfnis FSH den ganzen Tag (vielleicht mal im Winter unter der Jeans) oder gar in der Öffentlichkeit zu tragen. Allerdings merke ich wie es mir in letzter Zeit immer schlechter geht. Zum Einen fehlt mir die FSH an meiner Frau, zum anderen hab ich ein schlechtes Gewissen dass ich nun schon seit über einem Jahr heimlich FSH trage. Ich hadere in letzter Zeit immer öfter und überlege Wann und Wie ich ihr es sagen könne, bei welcher Gelegenheit etc. Dazu kommt, was mein schlechtes Gewissen noch erheblich verschlimmert, dass ich dann vorm Bett gehen jedesmal wenn ich FSH trage noch Spaß mit mir selbst habe... Der Reiz is einfach zu groß und ich schaff es nicht es zu lassen. Meine Frau weiß von der Selbstbespaßung natürlich gar nix, also auch früher nicht und ohne FSH. Irgendwie war das noch nie großartig ein Thema bei uns, ich weiß nicht ob sie weiß oder vermutet dass ich einfach zu 95% aller Männer gehöre die das regelmäßig praktizieren. Das ist auch ein Grund der mich davon abhält ihr von der FSH-Geschichte zu erzählen. Wenn ich ihr davon erzähle, verschweige ich dann diesen Teil? Soll ich überhaupt etwas zu ihr sagen, einen großen Streit und evtl. Unverständnis zu risikieren? Wie geht es ihr dann wenn sie künftig in die Arbeit muss? Macht sie sich dann verrückt und übermäßig Gedanken? Verstöre ich sie vielleicht mit meinem Fetissch und riskiere die gesamte Ehe? Oder einfach alles so lassen und die Zeit die ich alleine Zuhause hab einfach geniessen? Fast das Schlimmste ist natürlich dass sie bei dem Thema so gut wie gar nicht mehr zieht und mitmacht... Wenn hier wieder Normalität (falls man dazu sagen kann...) wie vor ein paar Jahren einkehren würde wäre ich schon viel glücklicher und es würde mir besser gehen...
Vielleicht kann mir der ein oder andere einen Rat geben was ich tun soll.... Bin grad echt hin und hergerissen. Jeden Abend den ich alleine mit meiner FSH bin grüble ich wie ich es ihr sagen könne und kanns dann oft schon gar nicht mehr richtig genießen... Beim Bettgehen wenn ich dann die FSH wieder verstecke denke ich mir dann aber oft, nein das kannst du niemals gestehen, das ist zu krank... ja ich frage mich dann selbst oft was mit mir nicht stimmt...
So, ich hoffe ich hab meine wichtigsten Gedanken hier alle untergebracht

Freue mich auf Antworten! Kann allerdings ein paar Tage dauern bis ich hier wieder "ausführlicher" Antworten kann.

Grüße
 

AJR

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Nun ja, ich glaube, vielen Frauen ist nicht ganz klar, dass Männer oft bis ins hohe Alter regelmäßig ejakulieren wollen. Bei ihnen selbst lässt das sexuelle Verlangen häufig nach, speziell wenn alle Kinderwünsche erledigt sind und es ist ihnen nicht bewusst, dass das bei Männern eben nicht so ist. So gesehen ist die heimliche Selbstbefriedigung natürlich kontraproduktiv, weil die Frau die Bedürfnisse des Partners gar nicht mitbekommt. Das ist nebenbei bemerkt wohl die übliche Steilvorlage für das in in unserer Gesellschaft verbreitet anzutreffende Fremdgehen.

Wenn also die Partnerschaft sonst in Ordnung ist, glaube ich, dass ein möglicher Weg der ist, die Partnerin in diese Problematik einzubinden, sprich, wenn sie selbst keine Lust auf Sex hat, sie zu bitten, dass sie zumindest der Selbstbefriedigung beiwohnt, quasi als Stimulus, oder noch besser selbst Hand anlegt. Dann lässt sich möglicherweise irgendwann auch das Thema "Strumpfhose am Mann" zur Luststeigerung leichter ansprechen und wer weiß, vielleicht bekommt sie ja dann in so einer Situation sogar selbst Lust auf Sex.

Muss nicht unbedingt funktionieren, kann aber und ist nur eine Denkvariante.
 

Samuel

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Eine komplizierte Situation. Die Wahrscheinlichkeit ist sicherlich groß, dass Deine Frau die Strumpfhosen entdeckt und Fragen stellt. Irgendwann entdeckt sie vielleicht die leere Verpackung. Dann müsstest du unter schwierigen Anfangsbedingungen reagieren.

Du hast sehr detailliert geschrieben, daher nehme ich an, dass Deine Ehe keine Zweckbeziehung ist und Du Deine Frau liebst.
Sollte es zu einem Gespräch kommen, solltest du hinterfragen, warum sie die Sexualität doch recht kurzfristig heruntergefahren hat.

Ich stimme ARJ zu, die Libido der Partner ist meist immer unterschiedlich. Solange der Partner keine psychischen Beweggründe für ein Desinteresse am Sex hat, sollte über ein „Workaround“ gesprochen werden. Auch in meiner Beziehung ist ein leichtes Ungleichgewicht gegeben. Ich könnte mir ebenso ein wenig "öfter" vorstellen, besonders, nachdem meine Frau ihre Sexualität mit allen Sinnen entdeckt hatte und immer noch lebt.

Wir hatten uns schon recht früh geeinigt, dass ich meine Frau niemals um ein „Petting Spezial“ bitten oder quengeln würde, wenn Sie keine Lust auf Sex hat. Dafür hat sie im Umkehrschluss mir immer unaufgefordert eine besondere Fürsorge zukommen lassen.

So weiß ich genau, wann meine Frau einfach geschafft ist und ich dann „unbehandelt“ neben ihr einschlafen muss. Das bewirkt auch sehr schöne Momente: Sie schläft in meinen Armen einfach ein, ohne dass sie aktiv werden muss. Oftmals, wenn sie sich dann in ihre Hälfte zurückzieht, fragt sie „…kannst du schlafen, oder muss ich nachhelfen?....“. Sehr oft drücke ich sie dann einfach nur und sage „… morgen würde ich mich freuen…“. Damit haben wir uns gegenseitig den mentalen Druck genommen. Meine Frau fühlt sich nicht bedrängt und ich weiß, dass sie mich ohne zu quengeln mit Hand und eher Mund zufriedenstellt. Mal hat sie dabei eine Feinstrumpfhose an, mal nicht. Es ist beides für mich schön.

Mein Beitrag soll nur zeigen, was möglich ist. Ich hoffe, dass Du die Möglichkeit für ein Gespräch findest. Vielleicht hilft dieser Ansatz: Nimm Deiner Frau die Furcht oder Abscheu vor der Feinstrumpfhose an deinen Beinen.

Zeige ihr, dass die Feinstrumpfhose nicht dein Leben bestimmt, sondern Dir einfach einen wunderschönen erotischen Kick gibt. Letzens: Zeige Deiner Frau, dass der Kick gemeinsam und wenn auch nur durch ihre Mithilfe, noch intensiver wäre. Stellt Regeln auf.

Nach meiner Meinung das wichtigste Gebot: Nichts erzwingen.
 
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NYL ON BÄRCHEN

Alter Hase
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Kommunikation und Diplomatie sind eigentlich die wichtigsten Dinge im Leben, im alltäglichen Ablauf.

Sprich mit Deiner Frau. Wenn man sich liebt, dann kann man auch über alles offen sprechen. Liebe baut auf Vertrauen und Offenheit (so zumindest die Idealform).

Natürlich ist dies nicht immer einfach, aber irgendwo muß ein Anfang gemacht werden, bevor eine Beziehung evtl. ins Negative abrutscht.

Jeder Mensch hat Bedürfnisse.
 
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Der_Texaner

Frischling
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Danke für eure Antworten.

Die Wahrscheinlichkeit dass sie meine versteckte FSH findet ist seeeehr gering. Sollte es dennoch doch mal dazu kommen muss ich natürlich reinen Tisch machen, da führt kein Weg dran vorbei. Die Verpackung entsorge ich meist noch auf dem Supermarktparkplatz so dass ja niemals irgendwelche Hinweise irgendwo auftauchen könnten...
Unsere Beziehung läuft ja an sich gut, auch in Bezug auf Sex. Das übliche up and down halt. Nur bin ich innerlich grad einfach immer mehr genervt von Ihrer ablehnenden Haltung gegenüber FSH. Gerade in letzter Zeit da ich ja quasi regelmäßig (heimlich) FSH trage wächst mein Unverständnis wie man das nicht toll finden kann... Gerade heute trage sie seit langem mal wieder unter der Jeans in der Arbeit. Einfach ein herrliches Gefühl... Aber gut, jeder Mensch denkt und fühlt einfach anders, das werd ich nicht ändern können.
Das Thema SB ist und war eigentlich nie großartig Thema bei uns. Aber da hab ich schon in Anfangszeiten verpasst einfach ehrlich zu sein und über das Thema zu reden...
 

Tights

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Es scheint für viele Männer ein Problem zu sein, die Nylon-Leidenschaft ausleben zu wollen ohne dass der Partner etwas davon erfährt. Meine Erfahrung ist, dass manche Frauen einen solchen Fetisch eigentlich nicht hinnehmen wollen. Sie haben ihren Partner als "Mann" kennengelernt und nun entwickelt der sich zur "Femme Fatale".:eek:
Der nicht ganz unberechtigte Aspekt ist Ablehnung und Unverständnis bis hin zum Bruch der Beziehung.

Nur macht euch mal klar: da würde eure Frau hinter eurem Rücken über Jahre einen sexuellen Fetisch entwickeln und ihr bekommt durch eine kleine Unachtsamkeit Wind davon...
Wäre da nicht auch erstmal Ablehnung und Unverständnis angesagt? Dazu kommt die Lüge, das Hintergehen und Verleugnen.
Geht gar nicht! :emoji_thumbsdown:
Nix ist schlimmer als Unehrlichkeit und Hintergehen. Wenn der Partner auch sonst zu euch steht, wird es auch mit Nylons weitergehen. Wenn nicht, ist die Frage eh angebracht, ob die Partnerschaft nicht am Ende angekommen ist.

Warte einen harmonischen Abend ab, an dem die Frau mit sich (und dir) im Reinen, entspannt und glücklich ist.
Und dann hilft nur noch eine möglichst diplomatische Art, seine Vorliebe dem Partner zu offenbaren.
Und natürlich stelle dabei deine Liebe und eure Beziehung in den Vordergrund wie es @Samuel bereits beschrieben hat. Keiner will nur der Erfüllungsgehilfe beim Sex sein.

Seine Gefühle zu Erklären und seine Vorlieben aufzuklären hilft manchmal Wunder! Wenn dir so viel an deiner Vorliebe liegt, wirst du einen Weg finden ehrlich damit umzugehen. Das ist schließlich der Grundbaustein einer Beziehung!

Viel Erfolg noch...!
 
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