Das hat nichts mit wankelmütig zu tun. Ich fürchte du unterliegst da einen Vorurteil. Es muss auch nicht automatisch ein Ersatz sein, sondern kann auch eine Variante sein.Ok. Das sind dann aber wankelmütige Menschen. Ich frage mich, warum geben die sich mit Ersatz zufrieden? Erinnert mich an die Trauben, die zu hoch hängen. Es wird sie nicht erfüllen, kann ich mir vorstellen. Wer macht etwas, weil es ihm egal ist, mit wem er es macht?
In meinen Song: "Lied des Fetischisen" drücke ich es so aus: "Ob Mann oder Frau das ist mir egal, Hautpsache du hast geilen Fummel an."
Das ist natürlich extrem zugespitzt und verkürzt ausgedrückt.
Sexualität ist nun mal nichts Starres und Festgelegtes und es gibt auch keine Normen.
Sondern sie verändert sich bei vielen Menschen im Laufe des Lebens, dass gilt sowohl für das bevorzugte Geschlecht als auch für bevorzugte sexuelle Vorlieben, bis hin zu bevorzugten Fetischen.
Niemand ist wankelmütig nur weil er als jungen Mensch Strumpfhosen toll findet und als alte Mensch dann mehr auf nackte Haut steht oder weil er als junger Mensch lieber in einer dominanten Rolle ist oder als alter Mensch lieber in der devoten Rolle ist
Und man ist auch nicht wankelmütig wenn man beides gleich gerne hat.
Vielleicht liest du mal den Kinseyreport? Ist zwar uralt aber empfehlenswert.