Auch wenn vermutlich
@FSHdaily es anders sehen wird, mich überzeugen die Schilderungen seiner „Erfolge“ nicht.
Er präsentiert seiner Umgebung wie seiner Frau nur kleine Einblicke in seine innere Intention, Strumpfhosen zu tragen. Dabei sollte er doch wissen, dass es nicht sehr glaubhaft wirkt, wenn eine Strumpfhose ausschließlich als Waffe gegen den drohenden Erfrierungstod gilt, die Ehefrau scheint ja trotz ihrer Abneigung gegen Feinstrumpfhosen noch zu leben die Herrenrunde ist ja ohne Ausfälle nach ihrem Trip wieder in die Heimat zurückgekehrt.
Ausbleibende Proteste werden dann als Zustimmung interpretiert. Dabei ist nicht klar, wie weit überhaupt diese Zustimmung geht und es dadurch nicht eines Tages doch zu einem großen Knall kommt.
Auch die Erweiterung des Mitwisserkreises durch die besagte Herrenrunde sehe ich mit einigem Unbehagen. Wieder wird etwas durch die Hintertür unternommen, statt Klartext zu reden.
Wenn ich den Passus
Ich war mit 3 guten Freunden im Kutzurlaub in unserem Ferienhaus
richtig interpretiere, dann war es für mich eine Einladung in eine Zweitwohnung, wo er sich einen „Heimvorteil“ verschaffte, was Kopfschütteln und Scheibenwischer doch sehr unterdrückt.
Warum wurde nicht im Vorfeld Klartext geredet? Ich gehe davon aus, das nicht versteckte Tragen von Feinstrumpfhosen war nicht zufällig, sondern schon vorher geplant. Flugstunden entfernt von der Heimat kommt man nicht so schnell auf die Idee, der tickt nicht ganz sauber, ich gehe besser nach Hause.
Selbst Suggestivfragen im Vorfeld nach dem Motto „Es stört Euch doch nicht, wenn ich auf unserem Trip nicht verstecke, dass Ich Feinstrumpfhosen“ trage hätten im Vorfeld vieles geklärt, und auch der möglichen Gegenfrage nach dem „Warum“ hätte man mit „weil ich es mag, ich fühle mich wohl darin“ den Wind aus den Segeln nehmen können.
Und dann mal wieder Venenleiden:
Scheint wohl eine Universalrechtfertigung für den Mann in Feinstrumpfhosen zu sein, egal ob die Venen Probleme bereiten oder nicht.
Ich gehe mal davon aus, dass der durchschnittliche Mann außerhalb des Forums nicht den Unterschied zwischen einer Feinstrumpfhose mit 15 oder 30 Den (er)kennt. Aber ich denke, er kann eine Strumpfhose mit medizinischen Hintergrund doch erkennen.
Wenn ich den Beitrag richtig deute, ist zwischen der Venenoperation und dem Herrenausflug viel Wasser den Rhein heruntergeflossen. Warum war es in dieser Zeit nicht ein Thema, dass diese Operation ein Flop war und andere Maßnahmen zur Linderung der Probleme ergriffen wurden? Wenn man die Venenprobleme im seinem Bekanntenkreis bekannt macht und sogar die Operation, dann sollte man auch von deren Gelingen oder Misserfolg berichten.
Oder wurden die Venenprobleme extra für die Herrenrunde aufgehoben, weil ein anwesende Frau großer Wahrscheinlichkeit gewusst hätte, das eine 15 DEN Feinstrumpfhose keine Allzweckwaffe bei Venenleiden ist?
Kannst ja mal schreiben, wie sie weiterhin reagieren.
Aber egal, wie ging es weiter? Ich persönlich betrachte diese Forum nicht als Plattform, um für seinen „Mut“ und „Gerissenheit“ bejubelt zu werden, sondern als Spiegel für das tägliche Leben.
Diese Aussage sollte doch zu denken geben:
Dann verliert man den Status innerhalb der Gruppe, wird also vom Alpha- oder Betatier zum Omegaweichei. Am Ende steht dann die Ausgrenzung oder in primitiven Gruppen sogar die Gewalt.
Hand aufs Herz, ist das Verhältnis zu den Kumpels genauso wie vor dem Trip oder haben sie nun für einen immer weniger Zeit und deren Einladungen werden immer dünner gesät? Die Reaktion von Kumpel2 kann man auch unterschiedlich sehen.
Wenn jemand aus Angst vor einem "großen Knall" seine Wünsche und Intentionen nur unvollständig und nicht wahrheitsgemäß sowie scheibchenweise offenbart, sollte man bedenken, dass er wohlmöglich den "großen Knall" nur vor sich herschiebt, bis er dann doch eines Tages einsetzt, meistens unerwartet.