Diskussion um korrekte Rechtschreibung und Grammatik II

Gut mal ganz ehrlich, Unbeabsichtigtes Vertauschen, Auslassen oder Hinzufügen von Buchstaben durch die Tastatur,
ist mir ja schon auch oft passiert
Wobei die Tastatur selbst die geringste Schuld trifft. Aber ja, das ist richtig und sollte nicht überbewertet werden.
 
Aus dem Alter bin ich lange raus, bin morgens — dank beginnender seniler Bettflucht — eher noch im Melatonin-Rausch!
 
... und ich empfinde die aktuelle Rechtschreibung viel einfacher und intuitiver im Vergleich zu vor der Reform. Allerdings wenn man schon vorher nicht rechtschreiben konnte, wurde das wohl mit der Reform auch nicht besser.
 
Wemmer (wenn wir) grad dabei sind: Interpunktion kann Leben retten, hier "Allerdings , ", ich mach´s auch nicht immer richtig, aber es gibt doch, für einen Klugscheißer, wie mich, nichts Tolleres, als andere zu verbessern. :eek:;).

Apropos neue deutsche Rechtschreibung: Wie erkenne ich denn den Unterschied zwischen Crêpes und Krepp, doch nur durch Reinbeißen.
Ich finde die Rechtschreibreform SCHEIßE, damit wird/wurde versucht den Dummen, die Rechtschreibung zu erleichtern, und, hat´s ´was gebracht?

Nix.

BTW: diverse renommierte Zeitungen haben kurz nach der Umstellung wieder zurückgerudert und schreiben heute wie früher
 
@Elodie:

Das sagt Gemini:

Nein, nach „Allerdings“ gehört in diesem Satz kein Komma.

Die richtige Zeichensetzung lautet:

Allerdings wenn man schon vorher nicht rechtschreiben konnte, wurde das wohl mit der Reform auch nicht besser.“

Grund: Wenn „allerdings“ zusammen mit einer unterordnenden Konjunktion wie „wenn“ am Satzanfang steht, bilden die beiden Wörter eine Einheit. Ein Komma direkt nach „Allerdings“ würde diesen Wortverband trennen und ist im Deutschen unzulässig.

Das erste Komma im Satz wird erst am Ende des Nebensatzes (vor „wurde“) gesetzt.
 
So isses. Einfache Gegenprobe: Wenn man allerdings keine Strumpfhosen zu luftigen Sommerkleidern mag, muss man im Winter darauf verzichten. So herum das wenn und das allerdings und schon ist es sonnenklar, dass dazwischen kein Komma etwas zu suchen hat. So klingt es auch schöner. Also für mich jedenfalls.
 
Da ich tatsächlich nicht die Hand dafür in´s Feuer legen würde, würde ich dennoch einen eingeschobenen Nebensatz "wenn man .... konnte", immer in Kommata einfassen, da sich der Rest auch ohne den Nebensatz lesen läßt und Sinn ergibt.

Aber jetzt habe ich auch nochmal schnell gegoogelt und was anderes auf Studyflix gefunden:
  • "Du kannst dir merken, dass unterordnende Konjunktionen immer einen Hauptsatz mit einem Nebensatz verbinden. Egal in welcher Reihenfolge Nebensatz und Hauptsatz stehen, sie werden immer mit einem Komma voneinander getrennt."
 
Wenn „allerdings“ unmittelbar vor der Konjunktion „wenn“ steht, wirkt es schlicht als verstärkendes Wort für das nachfolgende „wenn“ und daher steht in diesem Fall kein Komma dazwischen.
 
Man könnte das Komma aber auch als Moment des Nachdenkens interpretieren, rethorisches Stilmittel.
 
Man könnte das Komma aber auch als Moment des Nachdenkens interpretieren, rethorisches Stilmittel.
Man hätte in Sachsen-Anhalt vielleicht besser Kommas verteilen sollen, als sinnlose Feste zu feiern. Nachdenken hilft mehr als Populismus aller Art. Ich denke, zum Nachdenken ist ein Komma offenbar ungeeignet. Manchen wurde die Gabe des Nachdenkens einfach nicht mitgegeben. Da hilft ein Komma auch nicht.
 
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