Männermode und Strumpfhosen

Sehr interessant. Es wäre schön wenn sich das verbreiten würde .
Ich glaube wirklich daran, dass es irgendwann "normal" sein wird, wenn Männer Strumpfhosen tragen.
Aber damit es Mainstream wird, müssen sich genügend Männer finden, die eine Strumpfhose offen tragen. Daran glaube ich wiederum nicht.
Es würde einen Inpuls benötigen, der Männer in Strumpfhosen thematisiert. Wie zum Beispiel Life Ball/Rosen Ball/Tuntenball die für die Gleichberechtigung von Schwulen, Lesben und...... in Österreich kämpften und mittlerweile Mainstream sind.

ALSO GEHEN WIR AUF DIE STRAßEN UND KÄMPFEN FÜR DIE ANERKENNUNG VON MÄNNERN IN STRUMPFHOSEN!!!

Solange wir alle warten, bis jemand damit anfängt und wenn es diesen gibt, auch nur zusehen, wird sich nichts ändern.
 
In Berlin ist bald wieder CSD . Mal sehen ..... Letztes Jahr war schon klasse . Schrill , bunt und verrückt. Aber es war auch extrem heiß was das Vergnügen erschwerte .
Im übrigen mittlerweile ein ( politisches ) Event wo alle mitmachen , bunt gemischt . Nicht nur Schwule / Lesben . Party mit politischem Anspruch sozusagen .
Aber ob das die Thematik Strumpfhosen weiter bringt glaube ich eher nicht .
 
In Berlin ist bald wieder CSD . Mal sehen ..... Letztes Jahr war schon klasse . Schrill , bunt und verrückt. Aber es war auch extrem heiß was das Vergnügen erschwerte .
Im übrigen mittlerweile ein ( politisches ) Event wo alle mitmachen , bunt gemischt . Nicht nur Schwule / Lesben . Party mit politischem Anspruch sozusagen .
Aber ob das die Thematik Strumpfhosen weiter bringt glaube ich eher nicht .
Warst du in Strumpfhosen dort unterwegs?
Was ich meinte, es sollte ein Event oder eine Veranstaltung geben, für den Kampf der Akzeptanz, dass Männer Strumpfhosen tragen wollen.
Bei anderen Veranstaltungen mitzuschwimmen um nicht aufzufallen, aber seine Strumpfhose zu zeigen, macht zwar riesen Spaß, bringt aber sicher nichts, wie du sagtst
 
Es gibt aber auch etliche Männer, die Strumpfhosen tragen, die keine allgemeine Akzeptanz wollen, weil sonst nämlich der ganze Kick weg wäre.
 
Es gibt aber auch etliche Männer, die Strumpfhosen tragen, die keine allgemeine Akzeptanz wollen, weil sonst nämlich der ganze Kick weg wäre.
Da gebe ich dir auf der einen Seite recht. Um so öfter ich mich mit einer Strumpfhose an, in die Öffentlichkeit wage, umso mehr Gewohnheit wird es und oft fehlt mir auch der Kick.
Aber hier geht es um Männermode und Strumpfhosen,
 
und meiner Meinung nach wird Mode, auch öffentlich getragen.
Wo wäre sonst der Sinn darin?
 
Ja, der Disput zwischen den Modeavantgardisten und den Fetischisten ist alt in diesem Forum.
 
Warst du in Strumpfhosen dort unterwegs?
Was ich meinte, es sollte ein Event oder eine Veranstaltung geben, für den Kampf der Akzeptanz, dass Männer Strumpfhosen tragen wollen.
Bei anderen Veranstaltungen mitzuschwimmen um nicht aufzufallen, aber seine Strumpfhose zu zeigen, macht zwar riesen Spaß, bringt aber sicher nichts, wie du sagtst

Ja war ich . Mit schwarze Strumpfhosen und Lederrock. Das zweimal. Vielleicht dieses Jahr wieder. Weil es Spaß macht und ein interessantes Erlebnis ist . Drüber hinaus bin ich auch manchmal Abends auf dem Hin und Rückweg
zu Partys mit Rock und Strumpfhosen unterwegs. Ich glaube man muss erstmal eine gewisse Hemmschwelle überwinden. Zu Strandbars war ich mit Strumpfhosen und Shorts in Hautfarbe unterwegs. Aber nicht oft . Je nach Lust und Laune.
Aber ein Event ( Demo ) dafür kenne ich nicht . Wozu auch ? Kann doch jeder machen wie er denkt oder sich traut .
Sonst müsste man für vieles eine extra Demo machen .
 
Im übrigen mittlerweile ein ( politisches ) Event wo alle mitmachen , bunt gemischt .

Mittlerweile? Die Parade zum Christopher Street Day war schon immer eine politische Demonstration für die Rechte von Lesben, Schwulen, Bi-, Trans- und Intersexuellen.
 
Mit alle sind auch Hetro gemeint. Nicht nur LGBT .
Und das deswegen weil es um Gerechtigkeit und gegen Ausgrenzung geht .
 
Es würde einen Inpuls benötigen, der Männer in Strumpfhosen thematisiert. Wie zum Beispiel Life Ball/Rosen Ball/Tuntenball die für die Gleichberechtigung von Schwulen, Lesben und...... in Österreich kämpften und mittlerweile Mainstream sind.

ALSO GEHEN WIR AUF DIE STRAßEN UND KÄMPFEN FÜR DIE ANERKENNUNG VON MÄNNERN IN STRUMPFHOSEN!!!

Solange wir alle warten, bis jemand damit anfängt und wenn es diesen gibt, auch nur zusehen, wird sich nichts ändern.

Ich bin ein wenig irritiert:D. Ich bin aufgrund der vielen Berichte hier davon ausgegangen, dass eine Anerkennung schon längst vorhanden sei. Niemand nimmt Anteil an einen Mann, der eine Feinstrumpfhose offen bis zum Oberschenkel in seine Mode integriert. Hast du da andere Erfahrungen?

Auf das Thema bezogen: Es geht doch eher um die Fragestellung “....mögen die Anderen diesen Modegedanken, oder nicht...". In meiner Welt ist eher das "nicht" angesagt, auf die Mode bezogen und frei von einer Verbindung zur Fetischwelt. Das kann ich sehr gut nachvollziehen.

Dieser Straßengang würde doch unter dem Motto stehen "... ihr habt es zu mögen, auch wenn Eure optische Wahrnehmung darunter leidet...". Sollen das alle Modedesinger machen, wenn deren Stil allgemein durchfällt?

Zuletzt: Wie sollte dieser Straßengang aussehen? Tausende gehen auf die Straße, bewaffnet mit Spruchbändern „…Die Feinstrumpfhose für den Mann gehört in die Herrenmode…“?

Es gibt sehr viele, die homosexuell sind und endlich für ihre Anerkennung kämpfen und erinnern müssen, aber gibt es genauso viele Männer, die ihre Strumpfhose unbedingt modisch öffentlich zeigen müssen?

Hand aufs Herz: Würdest du von einer Demo Notiz nehmen, wo Frauen um das Tragen von Honecker-Hüten kämpfen würden?
 
Es geht doch eher um die Fragestellung “....mögen die Anderen diesen Modegedanken, oder nicht...". In meiner Welt ist eher das "nicht" angesagt, auf die Mode bezogen und frei von einer Verbindung zur Fetischwelt. Das kann ich sehr gut nachvollziehen.

@Samblaik - Wie soll ich diese Aussage interpretieren ? Muss das " mögen " anderer , Fremder einen Einfluß auf das eigene Leben bzw die eigene " Mode haben . ? Hat das nicht was mit " frei " bzw. "unfrei" zu tun ?
Das man nicht im Vakuum lebt bestreite ich nicht . Dennoch frage ich mich hat das " mögen anderer " nicht auch irgendwie was mit indirekter Fremdbestimmung zu tun ? Und wie weit darf diese " Fremdbestimmung" gehen ?
Alte ungelöste Fragen .
 
Ich bin ein wenig irritiert:D. Ich bin aufgrund der vielen Berichte hier davon ausgegangen, dass eine Anerkennung schon längst vorhanden sei. Niemand nimmt Anteil an einen Mann, der eine Feinstrumpfhose offen bis zum Oberschenkel in seine Mode integriert. Hast du da andere Erfahrungen?

Auf das Thema bezogen: Es geht doch eher um die Fragestellung “....mögen die Anderen diesen Modegedanken, oder nicht...". In meiner Welt ist eher das "nicht" angesagt, auf die Mode bezogen und frei von einer Verbindung zur Fetischwelt. Das kann ich sehr gut nachvollziehen.

Dieser Straßengang würde doch unter dem Motto stehen "... ihr habt es zu mögen, auch wenn Eure optische Wahrnehmung darunter leidet...". Sollen das alle Modedesinger machen, wenn deren Stil allgemein durchfällt?

Zuletzt: Wie sollte dieser Straßengang aussehen? Tausende gehen auf die Straße, bewaffnet mit Spruchbändern „…Die Feinstrumpfhose für den Mann gehört in die Herrenmode…“?

Es gibt sehr viele, die homosexuell sind und endlich für ihre Anerkennung kämpfen und erinnern müssen, aber gibt es genauso viele Männer, die ihre Strumpfhose unbedingt modisch öffentlich zeigen müssen?

Hand aufs Herz: Würdest du von einer Demo Notiz nehmen, wo Frauen um das Tragen von Honecker-Hüten kämpfen würden?
Sorry, wenn die ganze Sache schon nicht mehr ganz nachvollziehbar ist. Aber oft schreibe ich so. Bitte verzeih.
Ich habe mich auf Paule's coolen Beitrag bezogen, in dem er auf https://iseeyourlegs.com/de/ aufmerksam machte. Ich finde Herren in Strumpfhosen schön. Zugegeben die Großteil. I
ch trage selber gerne Strumpfhosen und möchte, das meine Umwelt, es versteht oder sogar gut findet, wenn ich welche Trage (als Mode und nicht als Fetischist).
Dafür würde ich bei einem Event oder Veranstaltung dabei sein, die für die Akzeptanz von Männern in Strumpfhosen Eintritt. Als Beispiel meinte ich die dieversen Bälle. Und dass es fruchtet sieht man an diesem Beispiel von Conchita Wurst (finde ich Großartig), der sich als Frau, auf eine Bühne für ein Millionen Publikum gestellt hat und mittlerweile zu 90% akzeptiert wird.
Das meine ich mit auf die Straße gehen und für Akzeptanz kämpfen.
Aber das ich hier mit meiner Meinung, etwas im Abseits steh, kann ich nicht ganz nachvollziehen.
 
Ja war ich . Mit schwarze Strumpfhosen und Lederrock. Das zweimal. Vielleicht dieses Jahr wieder. Weil es Spaß macht und ein interessantes Erlebnis ist . Drüber hinaus bin ich auch manchmal Abends auf dem Hin und Rückweg
zu Partys mit Rock und Strumpfhosen unterwegs. Ich glaube man muss erstmal eine gewisse Hemmschwelle überwinden. Zu Strandbars war ich mit Strumpfhosen und Shorts in Hautfarbe unterwegs. Aber nicht oft . Je nach Lust und Laune.
Aber ein Event ( Demo ) dafür kenne ich nicht . Wozu auch ? Kann doch jeder machen wie er denkt oder sich traut .
Sonst müsste man für vieles eine extra Demo machen .
Ich meinte keine Demo machen, sonder ein Event, das dafür Eintritt.
Wie du so schön schreibst, ist da für dich eine Hemmschwelle. Aber nur weil du nicht weißt, wie deine Umwelt auf dich, in Strumpfhosen reagiert? Auch wenn du sicher sehr gut darin aussiehst:D
 
@Samblaik - Wie soll ich diese Aussage interpretieren ? Muss das " mögen " anderer , Fremder einen Einfluß auf das eigene Leben bzw die eigene " Mode haben . ? Hat das nicht was mit " frei " bzw. "unfrei" zu tun ?
Das man nicht im Vakuum lebt bestreite ich nicht . Dennoch frage ich mich hat das " mögen anderer " nicht auch irgendwie was mit indirekter Fremdbestimmung zu tun ? Und wie weit darf diese " Fremdbestimmung" gehen ?
Alte ungelöste Fragen .

Nun, jetzt sollte diese Diskussion nicht wieder in die falsche Richtung abdriften, vom eigentlichen Thema ablenken. Das wäre schade.

Erneut, mein Standpunkt fußt auf die Überschrift:

Männermode und Strumpfhose.

Erneut bestätige ich es gern, dass es nichts mit dem Ansatz „frei oder unfrei“ oder sonstigen philosophischen Ansätzen zutun hat. Mumbel, dein Zitat befremdet mich auch ein wenig. Du bekräftigst doch recht nachhaltig, dass du „frei“ wärest. Jeder darf anziehen, was er mag! Nur! Mögen müssen es die Anderen nicht. Das ist deren Freiheit. Punkt und für mich auf die Überschrift bezogen!

Ich sehe einfach keinen Sinn, Events für „Herrenmode und Strumpfhose“ zu gestalten, denn den Mode Konsumierern würde es nicht interessieren. Das kann ich verstehen.
Genau so wird das Thema der Überschrift „Herrenmode und Strumpfhosen“ vom "Mainstream" rein modetechnisch doch behandelt, oder nicht? Hier stütze ich mich auch auf Eure Berichte.

Daher stelle ich erneut meine Fragen:
  • Hallo Hosiery, hast du Bedenken/Probleme, deine Feinstrumpfhosen rein modisch öffentlich in Szene zu setzen? Bist du hier nicht „frei“? Anders ausgedrückt: Was wäre Deine Erwartungshaltung? Über diese Frage könnte ich deine Gedanken besser verstehen
  • Sollte jeder Modedesigner, dessen x-beliebige Haute Couture durchgefallen ist, Events starten um seine Kollektion an den Mann/Frau zu bringen?
  • Wie würdest du eine Demonstration für Honecker-Hüte beurteilen? Vielleicht: Lasst mal stecken, nicht meine Linie, aber wenn ihr es wollt? (Zusatz: Hauptsache meine Partnerin fände keinen Gefallen daran)
 
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